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4 Apps, die sich wahre Astrologie-Freaks nicht entgehen lassen sollten

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Von: Christian Kisler

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Bildmontage, auf der ein Handy und ein Sternzeichen-Symbol zu sehen ist.
Für Astro-Fans gibt es genug Apps, um in die Sterne zu schauen. © Westend61/UIG/Imago/BuzzFeed Austria

Seit Urzeiten schaut die Menschheit hinauf in den Himmel, um sich der Astrologie zu widmen. Mittlerweile schauen alle hinunter auf ihr Smartphone, um ihr aktuelles Horoskop zu lesen.

Wer möchte nicht gerne wissen, was die Zukunft bereithält? Seit Jahrtausenden blickt die Menschheit deshalb zu den Sternen und hat neben der Astronomie die gerne belächelte Astrologie ins Leben gerufen. Und Hand aufs Herz: Wenn der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, müssen er und all die Sterne und Planeten doch auch auf uns Menschen einwirken können, oder? ODER?

Zum Glück gibt es genügend Apps, die uns die Sterne vom Himmel holen. Wir stellen die wichtigsten vor.

1. Co-Star: User:innen-Bindung und absurde Nachrichten

Co-Star ist der - Achtung: Wortspiel - Star unter den Astrologie-Apps, gegründet von drei jungen US-Amerikaner:innen, die allesamt ein persönliches Faible für Sternendeutung an den Tag legen. User:innen geben den Tag, den Ort sowie, ganz wichtig, die Uhrzeit ihrer Geburt an und bekommen so tagtäglich ein Horoskop und kurze Push-Nachrichten unter dem Motto „Your Day at a Glance“, also „Dein Tag auf einen Blick“. Gerade die haben es in sich und sorgen auch auf sozialen Medien für Aufsehen. Diese (englischen) Notifications sind nämlich absurd bis humorvoll und oftmals frech bis fies. Zum Beispiel: „Wir werden alle eines Tages sterben, also nutze die Gelegenheit heute.“ Oder: „Führe dich heute selbst zum Essen aus.“ Und noch eines: „Versuche, realistische Erwartungen zu haben.“

Mit einem Klick kann man die Push-Benachrichtigungen von Co-Star auf Twitter und Instagram teilen. Großer Wert wird auf die Optik gelegt, die ist nämlich schlicht in Schwarz und Weiß gehalten. Die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzer:innen zu verbinden und nach Gemeinsamkeiten zu suchen gibt es auch, alles unter dem Deckmäntelchen der Astrologie. Die User:innen-Bindung ist dank der Interaktion auf Instagram und Twitter groß und trägt wohl auch mit den wirklich gelungenen Auftritten ebendort zum enormen Erfolg bei.

2. Sanctuary: Bunt und seriös

In eine ähnliche Kerbe schlägt Sanctuary - und ist doch wieder ganz anders. Viel bunter in der Aufmachung, in der Machart dann doch wieder viel seriöser baut die App auch auf das Zusammenspiel mit Social Media. Dort zeigen in vielen Farben gehaltene Grafiken typische Verhaltensweisen verschiedener Sternzeichen. Diese Memes laden wiederum dazu ein, geteilt zu werden und so neue Nutzer:innen zu gewinnen.

Hauptgrund, sich Sanctuary herunterzuladen, sind natürlich Horoskope. Die bekommt man, sobald man wie bei Co-Star Tag, Ort und auch hier Uhrzeit der Geburt angegeben hat, täglich ausgespielt. Über eine monatliche Mitgliedschaft erhält man dann auch detaillierte on demand-Horoskope als Text-Nachricht. Das Team der für Sanctuary arbeitenden Astrolog:innen führt die zumindest in den USA bekannte Aliza Kelly an, die auch in der Cosmopolitan Horoskope veröffentlicht. Ehemalige Snapchat-Mitarbeiter und hochkarätige Aktienbesitzer garantieren die Professionalität hinter Sanctuary.

3. The Pattern: Social Media für Astro-Freaks

The Pattern ist anders als Co-Star und Sanctuary keine mehr oder weniger reine Horoskop-App, sondern begreift sich als Social-Media-Service für Astrologie-Interessierte. Obligatorisch am Anfang: Anmeldung mit Name, Geburtstag und -ort. Sogleich erstellt die App ein sowohl astrologisch fundiertes als auch persönliches Profil. Die Basis dafür bietet ein automatisch generiertes Horoskop, das nicht mit praktischen Tipps und Ratschlägen geizt und sowohl die Vergangenheit analysiert als auch einen Blick in die Zukunft wagt.

Der Kern von The Pattern allerdings ist die Verbindung mit Bekannten, sei es auf romantischer oder freundschaftlicher Ebene, und die Analyse dieser Beziehungen. Dazu kann man die entsprechenden Kontakte via Facebook oder dem Telefonbuch importieren beziehungsweise synchronisieren. Oder aber, man legt selbst die Profile an, so man die Daten hat. Damit soll ein tieferes Verständnis für die menschliche Psyche geschaffen werden, ganz gleich, ob die eigene oder die anderer. Hohe Ansprüche an eine App. Die Analysen treffen dem Vernehmen nach aber überraschend häufig ins Schwarze, was mit ein Grund für den Erfolg von The Pattern sein mag.

4. Bumble: Daten nach Sternzeichen

Bumble muss an dieser Stelle wohl nicht näher vorgestellt werden. Eines ist jedenfalls sicher: Als Astrologie-Expertin ist die Dating-App, bei der im Gegensatz zum Mitbewerb ausschließlich Frauen den ersten Schritt machen können, nicht unbedingt bekannt. Dennoch gibt es ein Feature, das Bumble einen Platz in dieser Liste gerechtfertigt: den Filter, über den nach Sternzeichen gesucht werden kann. Soll heißen: Suchst du als Waage-Frau nur Steinbock- und Widder-Männer, kannst du die Kriterien dahingehend einstellen, dass dir nur Steinbock- und Widder-Männer ausgespielt werden.

Dem Unternehmen zufolge ist es das mit Abstand erfolgreichste Feature, das Bumble je eingeführt hat. Die Suche nach innerer Verbundenheit führt also eher über das richtige Sternzeichen als über den richtigen Musikgeschmack ans Ziel. Astrologische Merkmale als persönliche Eigenschaften: So kann man den Trend zur Partner:innensuche mittels Sternendeutung auch sehen. Solange es nicht das einzige Charakteristikum eines potenziell geliebten Menschen ist, sollte uns die Zuwendung zur Astrologie keine Sorgen bereiten, sondern als weiterer Teil unseres (Dating-)Daseins betrachtet werden können.

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