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Schlangen, Kochgeräte und Faustkämpfe: 9 Menschen erzählen von ihren schlimmsten Erfahrungen in Bibliotheken

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Von: Johannes Pressler

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Eine Frau greift sich in die Haare in einer Bibliothekt voller Bücher.
Menschen und Büchereien. Das ist so eine Geschichte. (Symbolbild) © imagbroker/Imago

Ach, Büchereien können so magische Orte sein.

Menschen und Büchereien. Das ist so eine Geschichte. Erst am Montag (14. Februar) wurde bekannt, dass ein 81-jähriger Mann mit 60 Jahren (!) Verspätung ein ausgeliehenes Buch einer deutschen Bibliothek zurückgab. Für die leicht verspätete Rückgabe bat der Mann „tausendmal um Entschuldigung“. Die Stadtbücherei Mönchengladbach verzichtete auf Mahngebühren. Noch neun weitere faszinierende Bücherei-Storys fanden wir in einem Reddit-Post mit dem Titel „Funny Library Stories“. Viel Spaß.

1. Also wie jetzt?

„Ich hatte eine Besucherin, die Angst davor hatte, einen Bücherei-Account zu starten. Sie machte sich nämlich Sorgen darum, gehackt zu werden und dass ihre persönlichen Daten gestohlen werden würden. Ich bot ihr einen Gastzugang an, doch sie hatte Angst, damit an ihrem Laptop zu arbeiten, denn es könnte ja jemand unser System hacken und ihre Daten stehlen. Dann ließ sie ihr Handy am Tisch liegen und ging für 20 Minuten aufs Klo. Als sie wieder zurückkam, empfahl ich ihr, ihre persönlichen Wertgegenstände stets bei sich zu behalten. Sie rollte nur mit den Augen und sagte mir, dass ich nicht so paranoid sein sollte.“ -scurvy_knave

2. Sorry, no English

„Ich musste einem Typ sagen, dass er aufhören sollte, auf dem öffentlichen Computer einen pornografischen Film zu schauen. Er tat so, als würde er kein Englisch sprechen und ignorierte mich einfach. Ich sagte ihm, dass Kinder seinen Screen sehen könnten. Ihm war das egal. Daher musste ich aus der Ferne seinen PC abschalten. Er wurde richtig wütend auf mich.“ -vomitwavesz

3. Aus „gesundheitlichen“ Gründen

„Ich arbeite in einer wissenschaftlichen Bibliothek und dort gilt ein striktes Essensverbot. Einer unserer regulären Besucher wusste das und besorgte sich daher eine Sondergenehmigung, aus ‚gesundheitlichen‘ Gründen in der Bücherei essen zu dürfen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass er nichts schmutzig machen würde. Immer wieder fanden wir leere Verpackungen und Brösel. Und eines Tages sogar einen echten Slow Cooker, an eine Stromdose angesteckt.“ -Rowanthorn

4. Inception

„Ein Besucher wollte, dass ich für ihn Google googeln sollte, um zu Google zu kommen.“ -weenie2323

5. Achtung, Schlange!

„Ein weiterer Besucher brachte eine lebendige Schlange in die Bücherei. Sie versteckte sich in einem Sofa, wir konnten sie aber unversehrt rausholen.“ -weenie2323

6. Falsche Richtung

„Ich arbeite in einer Jugendbibliothek. Erst vor ein paar Wochen sah ich dort einen Stammbesucher, der etwas kränklich aussah. Ich fragte ihn, ob es ihm gut ginge und er sagte, dass er etwas Bauchschmerzen hätte. Er stellte sich genau vor eine Mülltonne, doch aus irgendeinem Grund drehte er seinen Kopf zur Seite und übergab sich auf unseren ganz neuen Teppich. Ich weiß, dass er es nicht absichtlich machte, aber was zum Teufel? Das Saubermachen war kein Spaß.“ -Ackmiral_Adbar

7. Wo sind die Manieren?

„Wir hatten eine Besucherin, die für einen ganzen Monat jeden Tag in unsere Bücherei kam. Sie meinte, dass sie für eine Zulassungsprüfung lernen würde. Während sie den ganzen Tag in der Bibliothek saß, furzte und rülpste sie sehr laut. Oft fand sie ihre Geräusche sehr lustig und brach in lautes Gelächter aus. Wir hatten sogar eine Wette, wie oft sie im Laufe einer Lerneinheit rülpsen und furzen würde.“ -flagshipcopypaper

8. Guter Start

„An meinem ersten Tag in der Bücherei riss meine Hose. An meinem zweiten Tag fand ich eine Blutspur.“ -boxster_

9. Nomen est omen?

„Wir hatten einen Gast, der tatsächlich Happy Hour hieß und wir dachten uns, das würde sicher ein netter Besucher sein. Nein, er war die unfreundlichste Person mit dem Namen Happy überhaupt. Einmal begann er sogar einen Faustkampf, ich musste dazwischengehen. Es war auf jeden Fall ein interessantes Telefonat, der Polizei seinen Namen zu erklären.“ -[deleted]

Also an Kreativität mangelt es den Menschen in Büchereien sicherlich nicht. Ähnliches gilt für diese 28 Schüler:innen, die ihre Lehrkräfte mit diesen Antworten zur Weißglut getrieben haben.

Die Antworten wurden aus dem Englischen übersetzt, gekürzt und zur besseren Verständlichkeit teilweise bearbeitet.

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