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25 Eltern teilen, was sie gerne gewusst hätten, bevor sie Kinder bekommen haben

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Woher soll man auch wissen, wie das geht, dieses „Eltern sein“?!

Wir haben Mitglieder der BuzzFeed-Community gebeten, die Dinge, die sie in ihrem ersten Jahr als Eltern gerne gewusst oder anders gemacht hätten, zu teilen. Die Ergebnisse waren lustig, herzzerreißend und so nachvollziehbar. Hier sind einige der besten Antworten:

1. Vergiss nicht auf dich selbst zu achten.

"Ich habe meine Körperpflege vernachlässigt. Ich erhole mich von Angstzuständen und einer Depression und einer meiner größten Fehler war die Bedürfnisse anderer Personen über mein eigenes Wohlbefinden zu stellen." —catybark

BuzzFeed.de © HBO

2. Geh raus, auch wenn es nur für einen kurzen Spaziergang ist.

"Ich hatte in den ersten drei Monaten riesige Angst das Haus zu verlassen. Nicht nur mit dem Baby, sondern auch alleine. Ich wünschte, ich wäre mehr rausgegangen, es wäre besser für mich gewesen, um den Kopf frei zu bekommen, und ich hätte meine postpartale Depression schneller überwunden. Ich sehe manchmal Leute mit kleinen Babys und bin neidisch, dass ich nicht dazu imstande war." —janellejoannes

3. Vertraue dir selbst und mach dir keine Gedanken darüber, was andere denken.

"Ich habe mir immer Sorgen gemacht, dass mich andere Mütter verurteilen würden, wenn ich mich nicht als Elternteil so verhalte, wie ich es für richtig hielt, aber ich habe schnell rausgefunden, dass man selbst am besten weiß, was gut für das eigene Baby ist. Außerdem kann man es sowieso nie allen recht machen. Solange es dir und deinem Baby gut geht, mach was du willst und kümmere dich nicht um andere Mütter." —glasalien

4. Baden wird überschätzt.

"Wir haben unser Kind bis drei Wochen nach der Geburt nicht gewaschen. Wir waren zum ersten Mal Eltern und im Krankenhaus wurde uns immer wieder gesagt, dass wir es nur mit dem Schwamm saubermachen dürfen, bis die Nabelschnur abgefallen ist. Erst als meine Mutter mal vorbeikam und sich darüber äußerte, fiel uns auf, dass wir unser Kind nie richtig gebadet hatten. Wir schieben es auf den Schlafmangel und können jetzt darüber lachen, aber eine Zeitlang hatten wir ein müffelndes Baby." —joencaitlinb

5. Dr. Google ist nicht dein Freund.

"Halt dich von Google fern! Das verängstigt dich nur." —maryr33

BuzzFeed.de © Channel 4

6. Im Zweifelsfall kann dir YouTube weiterhelfen.

"Als ich mein Kind das erste Mal im Auto festschnallte, nahm ich an, dass der Clip an der Brust für den Bauchbereich gedacht ist und habe meine Kleine dann monatelang so festgemacht. Erst als ich einen Beitrag auf Facebook über die Gefahren davon sah und wie man sein Kind eigentlich richtig im Kindersitz fixiert, wurde mir mein Fehler klar. Ich bin so dankbar, dass ich nie einen Unfall hatte, aber ich frage mich noch heute, warum ich nicht einfach ein Video auf YouTube angesehen habe, bevor ich sie in den Kindersitz gesetzt habe." —n4f058d8e2

7. Spare dein Geld, Babys brauchen nicht besonders viel.

"Ich habe viel zu viel Geld für Babyzubehör ausgegeben! Bis sie etwa 4 Monate alt sind, brauchst du eigentlich nur Windeln, Kleidung, Tücher, Pucktücher und einen Platz, wo dein Baby geschützt schlafen kann. Vielleicht noch Flaschen und Muttermilchersatz, wenn du zufüttern musst oder nicht stillst. Sie benötigen weniger als du denkst! Oh, und eine ganze Menge Kaffee für Mama und Papa." —lcm552

8. Aber es ist auch okay, sich Dinge zu kaufen, wenn du sie haben willst oder brauchst!

"Irgendwann während meiner Schwangerschaft entschied ich, dass das meiste Zubehör für Babys unnötig ist und ich nur die Grundausstattung kaufen werde, da ich annahm, dass Babys nicht besonders viel brauchen. Das war auch ein guter Plan, und zwar bis zu dem Tag, an dem ich um 3 Uhr morgens eine automatische Wiege bei Amazon bestellte, weil meine Kleine nur schlafen wollte, wenn ich sie auf dem Arm hatte.

Manchmal muss mal seine Prinzipien eben über Bord werfen.“ —caits2

9. Babys schreien. Das kann man nicht verhindern.

"Ich hatte diese absolut verrückte Annahme, dass mein Kleiner nicht weinen würde, wenn ich alle seine Bedürfnisse frühzeitig erfülle. Natürlich war das nicht so, denn Babys schreien manchmal einfach, es ist normal und zu erwarten, aber ich machte mich deswegen so fertig, weil ich dachte ich hätte versagt. Ich habe keine Ahnung wieso ich das dachte. Zwei Kinder später bin ich zum Glück viel entspannter!" —suzannebournes

BuzzFeed.de © Touchstone Pictures

10. Pucken ist super.

"Pucken, pucken, pucken! Ich ging mit meinem Baby auf und ab und betete dafür, dass die Kleine endlich aufhört zu schreien und einschläft! Was ich damals gerne gewusst hätte, ist, dass Pucken Babys beruhigt! Ich hätte mir einiges an Nerven gespart und ihre Stimmbänder geschont!" —c42413f3d2

11. Zusammen schlafen oder nicht?

"Eines Nachts, als mein Sohn etwa 6 Monate alt war, wachte er auf und wollte ein Fläschchen. Hundemüde wie ich war, nahm ich ihn zu mir ins Bett und gab ihm sein Fläschchen anstatt ihn in seinem Zimmer in den Schlaf zu wiegen. Jetzt ist er fast 5 und ich kann an einer Hand abzählen, wie oft er in seinem eigenen Bett durchgeschlafen hat. Sein Lieblingsplatz ist direkt auf meinem Gesicht. —ashleyl31

12. Ein sattes Baby ist ein glückliches Baby.

"Du kannst deinem Baby die Brust geben, bis keine Milch mehr da ist, und es kann immer noch hungrig sein. Manchmal kannst du einfach nicht **nur** stillen und du musst Muttermilchersatz verwenden. Ich musste mir ein System ausdenken, bei dem ich abwechselnd stillte und Ersatzmilch gab. Meine Kinder hatten einfach großen Appetit." —yjnj07

13. Antworte mit "nein, danke" auf ungebetene Ratschläge

"Der größte Fehler war, auf unaufgeforderten Rat anderer Personen zu hören und deswegen das ganze anfängliche Vertrauen zu verlieren, dass ich ein guter Elternteil bin. Müde zu sein und wegen meiner postpartalen Depression durchzudrehen, war schon schlimm genug, aber dass mir dann noch absolut Fremde oder auch Bekannte sagten, wie ich etwas zu tun hatte oder mir einreden ließ, dass ich es falsch mache, gab mir ein noch mieseres Gefühl. Und jetzt, wenn ich an einige der Ratschläge zurückdenke, weiß ich, dass 98% davon einfach Quatsch war." —a490d886ea

BuzzFeed.de © E!

14. Multitasking führt manchmal zu geschmolzenen Schnullern.

"Ich machte die Schnuller meines Babys in einem Topf heißem Wasser keimfrei. Mein Baby hatte sich komplett vollgemacht, also gingen wir nach oben und blieben dort auch eine Zeitlang. Als ich wieder nach unten kam, waren das Wasser wie auch die Schnuller verschwunden. Sie waren zu einem Gel am Boden des Topfes zerschmolzen." —hollydamronc

15. Ironischerweise sind Schimmwindeln nicht so gut dazu geeignet, Flüssigkeiten aufzusaugen.

"Nach einer langen Autofahrt waren mir die normalen Windeln für mein 11 Monate altes Baby ausgegangen. Ich wickelte meine Kleine also mit der einzigen Windel, die noch in der Windeltasche war, und das war eine Schwimmwindel. Großer Fehler. Schwimmwindeln können nichts gegen Flüssigkeiten ausrichten. Ich wurde von einem triefend nassen Sitzbezug überrascht, als wir eine Stunde später zu Hause ankamen." —e44d143bcf

16. Schlafgewohnheiten sind schwer zu ändern.

"Ich habe den Schlaf meiner Kinder ruiniert! Als mein Sohn mit 4 Monaten plötzlich weniger schlafen wollte, verdunkelten wir das Zimmer. Er ist jetzt 2 1/2 und schläft immer noch so, wodurch alle Flexibilität futsch ist. Wenn wir irgendwo hinfahren, müssen wir immer Reißzwecken und Decken zum Verdunkeln der Fenster in Hotelzimmern mitnehmen. Mein zweites Baby wird auch bei Tageslicht schlafen, und wenn es das Letzte ist, was ich tue." —alenarazumovh

17. Auch schlafenden Babys kann man nicht trauen.

"Oh Gott. Ich habe meine 3 Monate alte schlafende Tochter auf den Boden im Wohnzimmer gelegt und ging dann in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. Etwa 15 Minuten später ging ich wieder ins Wohnzimmer, um nach ihr zu sehen, und sie war VERSCHWUNDEN! Ich bin ausgeflippt! Ich sah weinend überall nach und überlegte, ob ich vielleicht nicht gehört habe, wie jemand reingekommen war und mein Baby mitgenommen hat.

Nach vier Minuten kompletter Panik, entdeckte ich wie ihr Beinchen unter einem Stuhl hervorkam. Sie hatte sich selbst ohne Hilfe irgendwie dorthin geschoben (auf ihrem Rücken)." —godderz1964

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18. Hormongesteuerte Mama = teure Krankenhausfotos.

"Ich habe den Fehler gemacht, das Fotopaket vom Krankenhaus zu kaufen. Die 85 Euro waren rausgeschmissenes Geld. Bei meinem zweiten Kind habe ich Fotos auf meiner Kücheninsel gemacht, die genau gleich aussehen. Lass diese Fotografen nicht in dein Krankenhauszimmer. Du bist nach der Geburt nicht in der Lage, finanzielle Entscheidungen zu treffen." —gammermomma

19. Es ist kein Wettbewerb oder Wettlauf.

"Vergleiche das Wachstum/die Entwicklung deines Kindes nicht mit anderen. Solange der Arzt sagt, dass es im Normalbereich liegt, ist alles in Ordnung. Jedes Kind erreicht Meilensteine zu einem anderen Zeitpunkt und Aussagen wie 'dein Babys ist zu groß/klein/schnell/langsam/dünn/dick/laut/ruhig für sein Alter' ist absoluter Blödsinn. —Tonya Cardwell, Facebook

20. Babys sind robust.

"Ich war eigentlich sehr genau beim Einhalten der 'Regeln', aber eines Morgens

war ich spät dran und wollte meinen 4 Monate alten Sohn nicht zur Wiege bringen, also legte ich ihn aufs Bett, um mich fertigmachen zu können. Ja, da hat er sich zum ersten Mal umgedreht und ist auf den Boden gefallen, während ich mir mein Shirt über den Kopf gezogen habe. Ich bin durchgedreht, zum Kühlschrank gelaufen, um einen Eisbeutel zu holen, aber er hat schon wieder gelacht. Die Moral der Geschichte - es passiert immer etwas, egal wie sehr du dich anstrengst. Komm damit klar, vergib dir und mach einfach weiter. Deinem Kind geht es gut." —alealibroberg

21. Überprüfe immer die Badetemperatur.

"Meine Tochter wurde während eines Polarsturms in Kanada geboren. Alles war eiskalt. Alles. Ich befüllte das Waschbecken im Badezimmer mit warmem Wasser, ließ es etwas abkühlen und legte sie hinein. Sie fing sofort an zu schreien. Ich dachte es wäre zu heiß und holte sie raus. Das Wasser war nicht zu heiß, es war EISKALT. Das kalte Waschbecken hat das Wasser so sehr abgekühlt, dass mein Baby wegen der Kälte richtig lila wurde. Uuuuups! Sie ist jetzt 4 Jahre alt, gesund und nicht eingefroren." —carolinejane86

BuzzFeed.de © FOX

22. Postpartale Depression gibt es wirklich. Bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst.

"Während des ersten Jahres als Mutter teilte ich meine Gefühle und Bedürfnisse nicht oft genug mit. Daraufhin wurde aus meinem 'Babyblues' eine schlimme postpartale Depression. Ich hatte solche Angst davor, dass wenn ich es jemandem erzählen würde, mir jemand meinen Sohn wegnehmen würde, weil ich nicht in der Lage sei eine gute Mutter zu sein. Es war komplett irrational, aber ich hatte Angst und wollte es nicht riskieren. Nach einer langen Therapie und einem Medikamentenwechsel fühle ich mich langsam wieder wie ich selbst. Wenn ich früher etwas gesagt hätte, hätte ich diese düsteren Monate nach der Geburt meines Sohnes vielleicht verhindern können." —qbrad91

23. Bitte nur hilfsbereite Besucher.

"Beschränke die Anzahl der Gäste im ersten Monat (oder in den ersten drei Monaten) auf ein Minimum, AUSSER SIE WOLLEN DIR HELFEN. Eine Freundin, die DICH sehen möchte und dabei die Wäsche oder den Abwasch erledigt, ja gerne. Eine Freundin, die nur Augen für das Baby hat, kann warten bis ihr beide halbwegs regelmäßig Schlaf bekommt." —Tonya Cardwell, Facebook

24. Manchmal ist es ein Ausschlag, manchmal nur ein Knopf.

"Ich dachte, mein 6 Monate alter Sohn hätte einen schlimmen Ausschlag, weil er diese Schwielen auf den Beinen hatte. Der Arzt untersuchte ihn und konnte nichts finden, bis er den kleinen Jeans-Strampler auf dem Stuhl neben uns entdeckte und sah, dass die Knöpfe genau den 'Schwielen' entsprachen. Hoppla." —Kristin Maze Garcia, Facebook

25. Denk dran, dass sein Baby keine Erwartungen an dich hat und alles in Ordnung ist.

"Es kommt mir so vor, als würde ich so ziemlich alles falsch machen. Aber dann sieht sie mich an und lächelt und es macht nichts mehr, dass ich ihr die Windel verkehrt angezogen habe. Sie hat einen weiteren Tag mit mir überlebt und das ist alles, was zählt." —bryancc

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Hinweis: Die Beiträge wurden gekürzt und/oder der besseren Verständlichkeit halber bearbeitet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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