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7 Menschen, die besser ihre Karriere beendet hätten als Ski-Ass Matthias Mayer

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Von: Christian Kisler

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Matthias Mayer bei den olympischen Spielen in Peking
Dreifach-Olympiasieger Matthias Mayer hat seinen Rücktritt verkündet. © Dimitar Dilkoff/AFP/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer hat seinen Rückzug aus dem alpinen Skiweltcup bekannt gegeben. Statt ihm hätten besser andere ihre Karriere beendet.

Rechtzeitig zum Jahresende hat es in der österreichischen Sportwelt einen Paukenschlag gegeben. Direkt nach Besichtigung der Skirennstrecke in Borneo hat Matthias Mayer seinen Rücktritt aus dem alpinen Skiweltcup verkündet - völlig überraschend und live im ORF.

Mayer ist nicht irgendein Skirennläufer, er ist dreifacher Olympiasieger. Und das bei den Spielen 2014, 2018 und 2022, womit der 32-jährige Kärntner der erste Skiathlet ist, der bei drei aufeinanderfolgenden Winterspielen Goldmedaillen gewinnen hat können.

Zugegeben, Skirennen sind nicht unbedingt die Sportart, die ich mir unbedingt ansehen muss, im Gegensatz zu gefühlt allen anderen Österreicher:innen. Lieber Männern beim Werfen von Darts zusehen oder Fußball gucken, wenn die Weltmeisterschaft nicht unbedingt in Katar stattfindet. Der Rücktritt von Mayer ist trotzdem etwas, bei dem ich mir denke: Statt ihm hätten doch einige andere ihre Karriere beenden sollen. Zum Beispiel diese Menschen hier.

1. Karl Nehammer

Bundeskanzler Karl Nehammer strauchelt und strauchelt und strauchelt. Was mit der ÖVP eigentlich los ist, fragen sich viele, seine Regierung hat so wenig Zustimmung wie kaum eine andere zuvor. Rücktritt!

2. Andreas Gabalier

Gabalier, der selbst ernannte Volks-Rock-‘n‘-Roller, mag Millionen von Tonträgern verkauft haben. Und ob einem seine Musik gefällt, ist Geschmacksfrage. Damit verknüpft ist aber auch er als Person, die immer wieder mit Wortmeldungen weit rechts von der Mitte auffällt. Karriereende, jetzt!

3. Papst Franziskus

Gut, die katholische Kirche hat nicht die Macht, die sie mal hatte. Dennoch: Warum muss ein alter, im Zölibat lebender Mann seine Meinung zu Themen wie Sexualität und Schwangerschaftsabbrüchen abgeben? Ich äußere mich ja auch nicht zur Quantenphysik. Von der hab ich nämlich auch keine Ahnung.

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4. Ed Sheeran

Okay, alle lieben Ed Sheeran. Alle? Ich nicht so. Seine Musik ist wie am Reißbrett entstanden, seine Texte sind nicht einmal bemüht. Gerne einmal auf ein Bier mit dir, lieber Ed, aber bitte lass die Musik sein.

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5. Cristiano Ronaldo

Ronaldo ist ein begnadeter Fußballer, hat so viele Länderspieltore geschossen wie kein anderer. Aber er ist weder der gerade verstorbene Pelé, noch Diego Maradona, noch sein Zeitgenosse Lionel Messi. Warum nicht? Weil er auch als 37-Jähriger immer noch agiert wie ein unreifer 14-Jähriger.

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6. RAF Camora

Zwar wurde er freigesprochen, es bleibt aber kleben: RAF Camora war in eine Schlägerei am Würstelstand verwickelt. Was ja eigentlich zu seinem Image passt: „Macht jemand ein Problem? Wir ficken ihn direkt, egal wen, auch den Ministerpräsident“, heißt es in seinem Track „Guapo“. Schluss machen, jetzt!

7. Laura Sachslehner

Ihren Job als Generalsekretärin der ÖVP hat Laura Sachslehner zwar nach nicht einmal einem Jahr hingeschmissen - weil sie dagegen war, dass der Klimabonus auch an Asylwerbende ausbezahlt werden sollte. Sie ist aber nach wie vor Landtagsabgeordnete. Ihr Steckenpferd: Gegen böse, böse Graffiti anzukämpfen. Jetzt hat sie auch noch ein Buch geschrieben. Aus jetzt, bitte, bitte!

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