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9 ungewöhnliche Pastaformen, die ich auch noch nicht kannte

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Von: Christian Kisler

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Montage: Teller mit Capelli d’angelo beziehungsweise Creste di Gallo
Es gibt viel mehr Pasta als Spaghetti, etwa Capelli d’angelo oder Creste di Gallo. © locandacarbone/thesecarbsdontcount/Instagram/BuzzFeed Austria

Pasta gibt es in vielen Formen. Schmecken tut sie immer, mit der richtigen Sauce oder dem perfekten Pesto. Dabei müssen es nicht immer Spaghetti sein.

„Pasta“ heißt ja eigentlich einfach nur „Teig“, wenn du es aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt. Aus der Küche ist sie nicht mehr wegzudenken, schließlich zählen italienische Gerichte zu den beliebtesten überhaupt. Hauptkonkurrent der Pasta ist wohl die Pizza. Im Gegensatz zu den Nudeln gibt es keine wirkliche Vorschrift, sie zu essen, auch nicht bei ungewöhnlichen Arten, den Teigfladen zuzubereiten.

Was nämlich gar nicht geht, ist Pasta mit dem Messer zu schneiden. Und wenn du sie wirklich „richtig“ essen willst, benötigst du nicht einmal einen Löffel. Du nimmst mit der Gabel eine kleine Portion, rollst sie am Tellerrand auf, und ab in den Mund. Jedenfalls kennen alle Spaghetti, Penne, Fusilli oder Farfalle. Von Gnocchi, Tortellini oder Ravioli ganz zu schweigen. Dabei gibt es so viel mehr Varianten, von denen auch ich noch nicht gehört habe.

1. Campanelle

Italienisch für „Glockenblumen“ oder „Glöckchen“, auch als „Gigli“ bekannt, also als „Lilie“. Nimmt die Sauce besonders gut auf.

2. Anelli

Heißt übersetzt soviel wie „Ringe“, sehen also auch genauso aus. Werden meist mit Suppen oder Salaten gereicht, aber auch ganz einfach mit Sauce gegessen.

3. Capelli d’angelo

Die dünnste Pastaform überhaupt, sie heißt übersetzt folgerichtig „Engelshaar“ und ist meist als Nudelnest in Suppen oder mit leichten Saucen anzutreffen.

4. Maltagliati

Wie fast immer bei Pasta ist der Name tatsächlich Programm: Maltagliati bedeutet nichts anderes als „schlecht geschnitten“. Oft sind es Überbleibsel, die bei der Zubereitung von Ravioli anfallen.

5. Orecchiette

Okay, die kenne ich sehr wohl, du aber vielleicht nicht. Wenn du schon einmal in den Regionen Apulien und Basilikata im Süden Italiens warst, entkommst du ihnen nicht, den „Öhrchen“. Sie sind aber auch wirklich köstlich.

6. Strozzapreti

Ein ziemlich heftiger Name: Strozzapreti bedeutet nämlich nichts anderes als „Priesterwürger“. Gesehen hast du sie vielleicht schon mal, es sind kurze geschwungene Nudeln, die es früher zu hohen Feiertagen gegeben hat.

7. Trofie

Eine Spezialität der ligurischen Küche, kurze gedrehte Nudeln mit spitzem Ende. Werden meist mit Erdäpfeln, Bohnen und Pesto oder mit Rinderfiletspitzen gegessen.

8. Ziti

Das ist doch einmal nett: „Ziti“ leitet sich vom neapolitanischen Wort „zita“ für „Braut“ ab. Diese Pasta wird nämlich vornehmlich bei Hochzeiten gegessen.

9. Creste di Gallo

Eine der ausgefalleneren Formen: wortwörtlich übersetzt „Hahnenkämme“. Und so sehen sie auch aus, grob, porös und halbmondförmig und ideal für sämtliche Saucen. Ursprünglich aus Sizilien.

Was fehlt jetzt noch? Richtig, Nachtisch. Deshalb kommen hier 13 österreichische Mehlspeisen, um die uns die Welt beneidet.

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