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17 Life-Lessons, die ich von den Gilmore Girls gelernt habe

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Von: Helena Dimmel

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Die Gilmore Girls haben uns gezeigt, wie kunterbunt das Leben ist. © Saeed Adyani/Netflix/ IMAGO / Cinema Publishers Collection

Lorelai und Rory Gilmore haben oft gezeigt, wie man sich selbst das Leben schwer macht.

1. Das Kleinstadtleben ist zwar idyllisch, aber jede:r steckt seine Nase in Angelegenheiten, die einen nix angehen.

Wenn man sich als Landkind in der großen Stadt mal fragen sollte, wie das Leben verlaufen würde, wenn man wie andere Klassenkolleg:innen in der Provinz geblieben wäre, reicht ein Blick nach Stars Hollow. Eh scheen, aber jeder kennt jeden, jeder redt über jeden hinterm Rücken, und jeder Furz kann zum Skandal werden.

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2. Wer den Hund ins Bett lässt, steht mit Flöhen auf.

Unser Handeln hat Konsequenzen - und die kommen manchmal zeitverzögert zum Vorschein. Egal ob Rorys Entscheidung, die Geliebte von Dean zu werden oder Lorelais Entschluss, kurz nach der Trennung von Luke mit Christopher ins Bett zu gehen: Das Mutter-Tochter-Paar muss sich oft mit Problemen herumschlagen, die am Ende des Tages selbstgemacht sind.

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3. So zu essen wie Lorelai und Rory und gleichzeitig so dünn zu sein ist ABSOLUT UNREALISTISCH.

Wer sich die Serie öfter zu Gemüte führt, erkennt schnell, dass das Essverhalten der Gilmore Girls alles andere als gesund ist. Von Pop Tarts und Donuts zum Frühstück bis hin zu nächtlichen Eskapaden, wo alles von der Karte des China-Restaurants bestellt wird, Obst und Gemüse finden sich nicht auf dem Speiseplan von Rory und Lorelai. Noch dazu niemals Sport zu machen und trotzdem den damals trendenden Hollywood-Slimbody zu haben - DAS ist definitiv nicht realistisch.

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4. Kirk war der ultimative Millennial-Blueprint.

Kirk war zwar nur ein Nebencharakter, mit der Anzahl seiner Auftritte häufen sich aber auch die Job-Beschreibungen, die der Stars Hollower innehat. Ob Postler, temporärer Diner-Besitzer oder Alarmanlagen-Bauer, Kirk hat das Job-Wechseln, das für viele Millenials derzeit oft zum Thema wird, so richtig schön auf die Spitze getrieben. Und bei seiner Mama wohnte er übrigens in seinen Dreißigern auch noch.

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5. Das Leben schuldet einem nix - nicht mal, wenn einen alle lieb und nett finden.

Mit zunehmendem Alter entwickelte Rory ein Selbstverständnis, dass ihr gewisse Dinge zustehen - und lief damit gegen die Wand. Undankbar zeigte sie sich zum Beispiel gegenüber ihren Großeltern, als diese ihr Einrichtung im Wert von zehntausenden Dollar in den Gemeinschaftsraum ihres Yale-Studentenheims stellen, oder das Pool-Haus renovieren, um ihr dort eine nette Bleibe zu errichten. Im Sequel zeigt sich außerdem deutlich, dass Rory selbst desillusioniert ist, dass ihr Leben nicht so verläuft, wie sie es sich vorgestellt hat.

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6. Meinungen sind subjektiv - selbst wenn sie von Personen kommen, die Expertise haben.

Rorys Begegnung mit Logans Vater Mitchum Huntzberger, dem Medien-Mogul, nahm nicht den von Rory gewünschten Ausgang: Mitchum sagte ihr unverblümt, dass sie seiner Meinung nach nicht das Zeug zur Journalistin hat. Zwar nahm Rory daraufhin ein Semester Auszeit von Yale, letzten Endes hatte aber auch Mitchums Einschätzung keine Relevanz für ihre Karrriere.

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7. Man verliebt sich nicht immer in Typen, die gut für einen sind.

Jess war zwar ein 90s-Dreamboy, aber der New Yorker zeigte schon früh seine toxischen Tendenzen. Er nahm Rorys Bedürfnisse nicht ernst und ließ sie wortwörtlich im Regen stehen, wenn er gerade nicht über etwas reden wollte. Erst spät ring sich Rory dazu durch, Vernunft walten zu lassen, und erteilte ihm trotz ihrer Gefühle eine Abfuhr.

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8. Mütter Anfang 30 sind selber eigentlich manchmal noch Kinder.

Die Beziehung der Gilmore Girls ist eine komplexe. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Mutter und Tochter-Rollen und manchmal scheint Rory die Erwachsenere der beiden zu sein. Die Serie zeigt in jedem Fall, dass Lorelai mit Anfang 30 selbst oft noch nicht erwachsen handeln kann.

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9. Auch charmante Menschen können ganz schön toxisch sein.

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10. Keine Zeit zu haben ist keine Ausrede dafür, andere Menschen schlecht zu behandeln.

Im Sequel „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ dauert es mehrere Jahreszeiten, bis Rory schließlich mit ihrem Freund Schluss macht, weil sie immer wieder darauf vergisst (?!) - auch wenn die Serie versucht, das als Running Gag hinzustellen, veranschaulicht sie nur zu gut, dass es Menschen unsympathisch macht, wenn sie mit anderen ungut umgehen.

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11. Kinder zu bekommen verändert alles im Leben.

Babybauch = nix ist mehr so, wie es früher mal war.

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12. Jemand kann etwas gut meinen und trotzdem komplett inadäquat handeln.

Siehe Beispiel: Richard und Emily Gilmore. Das Ehepaar hatte zwar oft gute Absichten - als sie Rory zum Beispiel in ihrem Namen ein Gebäude am Yale-Campus widmen wollten - aber oft erzielten sie damit nicht den gewünschten Effekt.

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13. Ganz, ganz viel Drama kann man sich sparen, wenn man transparent kommuniziert.

Gefühlt die Hälfte aller Streits in der Serie hätte man sich sparen können, wenn die Protagonist:innen entweder gleich gesagt hätten, wie sie sich fühlen, oder Probleme direkt angesprochen hätten.

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14. Lukes Schild mit der Aufschrift „No Cellphones, Please“ ist heute relevanter denn eh und je.

Der Diner-Inhaber mit Holzfäller-Charme wusste schon damals, was gut ist. Auch im Jahr 2022 würde es den Smartphone-süchtigen Gen Zs und Millennials guttun, das Handy aus der Hand zu legen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

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15. Eine teure Privat-Uni garantiert keinen Erfolg im Leben.

Im Gilmore Girls-Sequel lernen wir, dass Rory es trotz ihrer Elite-Ausbildung nicht geschafft hat, ihren Traum von der erfolgreichen Journalistin zu verwirklichen. Wir lernen: auch prestigeträchtige Institutionen helfen dir nicht, wenn du beispielsweise eine schlechte Arbeitsmoral hast oder einfach nur Pech im Leben.

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16. Aufgwärmt schmeckt nimmer guad.

Siehe: Rorys zweiter Versuch, mit Dean zusammen zu sein.

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17. Gschissene Charaktereigenschaften bleiben wahrscheinlich auch so.

Egal ob Dean, Jess oder Logan: Jeder von Rorys Love Interests hat so seine unschönen Seiten, die er auch über die Zeitspanne von mehreren Staffeln nicht ablegt. Dean ist jähzornig, Jess zeitweise einfach nur toxisch und auch Logan kennt oft seine Grenzen nicht. Unabhängig davon, ob Rory ihnen ihr Verhalten verzeiht oder nicht, die männlichen Hauptcharaktere durchlaufen zwar einen Reifeprozess, sind aber auch nach mehreren Jahren noch immer problematisch.

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