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11 Menschen, die begrüßen, dass „Corsage“ doch nicht für den Oscar nominiert worden ist

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Von: Christian Kisler

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Marie Kreutzers Film „Corsage“ wurde ins Rennen um einen Auslands-Oscar geschickt. Aus der Nominierung wurde nichts, was dem Fall Teichtmeister nur bedingt Luft nimmt.

Also doch nichts: Marie Kreutzers Film „Corsage“ wird nicht für einen Auslands-Oscar nominiert. Im Vorfeld gab es berechtigte Aufregung darum, dass der Streifen nicht aus dem Rennen genommen worden ist. Denn in der Rolle Kaiser Franz Josephs ist Florian Teichtmeister zu sehen. Und dieser muss bekanntlich vor Gericht, weil bei einer Hausdurchsuchung 22 Datenträger mit 58.000 Mediendateien gefunden worden waren, auf denen sexueller Missbrauch von Minderjährigen zu sehen ist. So weit, so widerlich.

Dass der Fall Teichtmeister bei der Entscheidung, „Corsage“ zu nominieren, eine Rolle gespielt hat, ist fraglich. Denn bekannt wurden die Grauslichkeiten am 13. Jänner, die letzten Stimmen der für die Nominierungen verantwortlichen Academy wurden am 17. Jänner abgegeben. Ein bitterer Beigeschmack bleibt, der Film mit feministischem Hintergrund wird so bald nicht mehr zu sehen sein.

Um dem Lokalpatriotismus Rechnung zu tragen: Im neunfachen Oscar-Anwärter „Im Westen nichts Neues“ von Netflix spielt der österreichische Burgschauspieler Felix Kammerer die Hauptrolle. Und für den besten Schnitt könnte die Tirolerin Monika Willi für ihre Arbeit an Todd Fields „Tár“ einen Oscar bekommen. Im Netz wurde das alles allerdings von der Meldung überschattet, dass „Corsage“ eben nicht nominiert worden ist.

1. Kurz und schmerzlos

2. Eins, zwei oder drei, das ist keine Hexerei

3. Hier wird gar nix zu Grabe getragen

4. Worum es in der Debatte eigentlich gehen sollte

5. Man muss nicht alles kennen

6. Jeder Begriff ist dehnbar

7. Es wäre ein willkommener Anlass

8. Und was Regisseurin Marie Kreutzer dazu sagt

9. Und dann gibt es ja auch noch erfreuliche News

10. Und diese News zum Film mit Burgmime Felix Kammerer in der Hauptrolle

11. Niederschmetternd. Wäre wegen ihres 15-minütigen Kurzfilms gewesen

Zum Fall Teichtmeister: Regisseur Sebastian Brauneis zeigt auf, wie auf Anschuldigungen der Gewalt reagiert werden sollte.

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