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„Euphoria“ ist endlich zurück und die neue Episode sieht schon einmal vielversprechend aus

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Von: Johannes Pressler

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Rue, gespielt von Zendaya, die Hauptprotagonistin der ersten „Euphoria“-Staffel.
Rue, gespielt von Zendaya, ist die Hauptprotagonistin der ersten „Euphoria“-Staffel. © Eddy Chen/HBO/Cinema Publishers Collection/Imago

Die erste Staffel mit Zendaya in der Hauptrolle war ein riesiger Erfolg. Jetzt ist „Euphoria“ zurück.

Mehr als zwei Jahre ist es her, als eine bestimmte Serie aus den USA für Aufregung, Begeisterung und alles dazwischen sorgte. Gemeint ist die Dramaserie „Euphoria“. In den USA zu sehen auf dem Pay-TV-Sender HBO, in Österreich auf Sky. HBO ist vor allem für die Ausstrahlung von prestigeträchtigen Serien wie „Game of Thrones“ oder „Succession“ bekannt, mit „Euphoria“ wagte sich der TV-Sender erstmals in das Teenie-Drama-Genre. Diese Reise geht jetzt weiter, und das zurecht.

„Euphoria“ ist zurück, aber mit etwas Verspätung

Eigentlich war geplant, schon 2020, also rund einem Jahr nach der ersten Staffel, die Erfolgsserie fortzusetzen. Doch aufgrund der Coronapandemie mussten die Dreharbeiten für die neue Staffel nach hinten verschoben werden. In der Zwischenzeit produzierte Drehbuchautor und Regisseur Sam Levinson zumindest zwei Sonderepisoden, mit Sicherheitsabständen wohl gemerkt, um den Fans kleine Updates der Hauptcharaktere zu geben.

Der Hunger der „Euphoria“-Fans konnte mit diesen Sonderepisoden aber nur leicht gestillt werden, umso größer war die Vorfreude nach der Ankündigung, dass das Drama ab dem 10. Jänner 2022 zurückkehren würde. Nicht umsonst erhielt „Euphoria“ bei den Emmy Awards 2020 gleich drei Auszeichnungen, darunter für Schauspielstar Zendaya, die wir zuletzt in „Spider-Man: No Way Home“ sahen, in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“.

Darum war Staffel 1 von „Euphoria“ so ein Erfolg

Um den Hype von „Euphoria“ zu verstehen, braucht es nur einen schnellen Blick zurück zur ersten Staffel. Die 17-jährige High-School-Schülerin Rue (Zendaya) hat gerade erst einen Drogenentzug hinter sich, kämpft aber weiterhin mit Suchtproblemen. Doch mit dem Erscheinen der transsexuellen Jules (Hunter Schafer) ändert sich im Leben von Rue so gut wie alles.

Dazu kommen spannende Charaktere wie Kat (Barbie Ferreira), die sich für ihre sexuelle Unerfahrenheit schämt, doch plötzlich auf Porno-Webseiten zu einem Star wird. Oder Nate (Jacob Elordi), der beliebte Quarterback der Schule, der seine eigenen Aggressionen nicht im Griff hat und auf dem Weg zu einem typischen toxischen Alpha ist.

Das sind nur einige der packenden Charaktere, die die erste „Euphoria“-Staffel zu so einer packenden Beschreibung der GenZ machte. Neben Drogensucht und Pornografie setzte sich die Serie auch mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Depression, Mobbing und sexuellem Missbrauch auseinander. Und das Ganze so direkt (Nacktheit!) und schonungslos wie noch kaum eine Serie zuvor.

Neben der Story punktet „Euphoria“ auch noch anders

Die Storyline und insbesondere die Art und Weise, wie diese sensiblen Themen der Gen Z angegangen werden, waren die Hauptgründe, warum sich so viele Menschen von der ersten Staffel der Dramaserie angesprochen fühlten. Doch auch vom Stil her ist „Euphoria“ keine typische Binge-Serie, wie wir sie von Netflix oder Amazon Prime kennen. Mit innovativen Kameraführungen und fantastischen Traumsequenzen ist die Show für das Auge ein einzigartiges Abenteuer. Dazu kommen sogar musikalische Einlagen, übrigens koproduziert von Hip-Hop-Star Drake.

Ob die zweite Staffel von „Euphoria“ und ihre Charaktere auch weiterhin eine so gelungene Mischung aus gesellschaftlicher Relevanz und Schock-Faktor sein wird, wird sich noch zeigen. Doch bereits in den ersten Minuten der neuen Staffel sehen wir, wie eine Frau in Slow-Motion in einen Stripclub marschiert. Die Nacktheit ist schon mal zurück, der Diskussionsstoff wird uns also sicher nicht ausgehen.

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