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14 Fantheorien, die ziemlich unglaublich sind, aber einfach so viel Sinn ergeben

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Chidi aus „The Good Place“ hat es verdient, im Bad Place zu sein.

🚨 Achtung: Mögliche Spoiler voraus!

1. Carrie Bradshaw aus „Sex and the City“ hat die Pseudonyme Samantha, Miranda und Charlotte benutzt, um über verschiedene Frauen in New York City zu schreiben, die dieselben Charakteristika aufweisen (nicht nur ihre drei besten Freundinnen).

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"Ich glaube, dass Charlotte, Miranda und Samantha nicht nur drei Personen gewesen sind, über die Carrie in ihren Artikeln in der Originalserie geschrieben hat. Es waren Namen von Frauen aus ihrem sozialen Umfeld in New York City.

Die Originalserie war eine Adaption der einzelnen Artikel. Charlotte war immer mitten in einer ernsthaften Beziehung und hatte Sex, wirkte aber im Laufe der Serie sehr konservativ, wenn es darum ging. Meiner Meinung nach hat Carrie Geschichten von semi-konservativen Frauen benutzt, bevor diese heirateten und diese dann in ihren Artikeln und Büchern Charlotte genannt. Eine ‚Miranda‘ war eine zynische Person, die Carrie kannte. Miranda war die Art von Person in ihrem Umfeld, die entweder gerne in einer Beziehung war oder überhaupt nicht. Samantha repräsentierte alle Frauen in Manhattan, die Sex hatten, ohne eine Beziehung zu wollen und die keine Schuldgefühle dabei hatten. Die Handlungen einer ‚Samantha‘ widersprachen dabei manchmal den Behauptungen in Carries Artikeln.

Ihre Freundschaft hat den Eindruck gemacht, dass sie ganz offen und frei miteinander umgehen konnten, ohne sich darum Gedanken machen zu müssen, wie sie in Carries Artikeln und Büchern wirken würden. Wir haben gesehen, dass Carrie für diese berühmt war, aber es hatte keine Auswirkungen auf das Leben dieser drei Frauen. Kein Mann hat die drei jemals auf die Geschichten angesprochen und niemand wollte Carrie je korrigieren.

Durch ihre Anonymität konnten sie frei mit Carrie über ihre Probleme sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Miranda oder Charlotte jemals damit einverstanden wären, dass ihr Leben mit der Öffentlichkeit geteilt wird. Sogar Samantha, eine PR-Agentin, die darauf geachtet hätte, dass Carrie in ihren Artikeln das Richtige sagt (damit sie keine Brücken zu Kund:innen abbricht, über die Carrie oft spricht)." —u/DrChaseMeridean

2. Der Mind Flayer aus Stranger Things „macht Jagd auf postnukleare Gesellschaften“, um „ein nukleares Armageddon und den Winter auszulösen“.

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„Ich glaube, dass der Mind Flayer ein Wesen ist, das es speziell auf postnukleare Gesellschaften abgesehen hat. Meine Theorie stützt sich auf sieben wichtige Fakten über den Mind Flayer und das Universum von „Stranger Things“: Der Mind Flayer mag die Kälte. Er ist clever und radioaktiv. Das Upside Down ist kein Ort. Der Zugang zum Upside Down erfordert viel Energie, Tore ziehen oft politisch wichtige Personen an, und postnukleare Gesellschaften sind oft politisch angespannt und logistisch leicht zu zerstören.

Der Mind Flayer ist ein intelligentes, kälteliebendes, sonnenhassendes Wesen, das politische Hinterlist und fortgeschrittene Chemie und Biologie versteht. Er begreift wahrscheinlich, dass politisch mächtige Menschen Zeugen von der Öffnung des Tores sein werden. Er hat Zugang zu einem Raum, der nur von hochtechnologischen Zivilisationen betreten werden kann, und gedeiht entweder in strahlungsähnlichen Atmosphären oder strahlt diese möglicherweise aus.

Und weißt du, was ein super Nährboden für so eine Kreatur ist? Ein durch einen nuklearen Winter verwüsteter Planet. Das Endspiel des Mind Flayers ist kein heimtückisches, schleichendes Ausbreiten in unserer Welt, sondern ein Terraforming durch eine Atombombe. Er lässt uns unseren Planeten zerstören, brütet dann auf der langsam sterbenden Welt und kehrt dann ins Upside Down zurück (oder vielleicht erschaffen seine Nachkommen ihr eigenes Upside Down) und wartet auf die nächste Zivilisation, die dämlich genug ist, die Grenzen der Wissenschaft zu überschreiten.

In Staffel 4 scheinen die US-Regierung und die russische Regierung involviert zu sein, daher würde es mich nicht überraschen, wenn beide versuchen, das Upside Down zu ihrem Vorteil zu nutzen und dabei vom Mind Flayer manipuliert werden.“ —u/bobainia

3. Wanda von „WandaVision“ war eigentlich die ganze Zeit schon der Bösewicht - NICHT Agatha.

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„Ich werde hier völlig unvoreingenommen sein. Also, ich habe das Gefühl, dass wir alle die Vorstellung hatten, dass Wanda zumindest von jemand anderem manipuliert wurde (sei es Mephisto oder wer auch immer, das spielt keine Rolle). Meine Theorie ist, dass Wanda nicht manipuliert wurde, sondern dass all diese Eskapaden ihr zuzuschreiben sind und SIE eigentlich der ‚Bösewicht‘ in dieser Geschichte ist.

Agnes war nur ein Ablenkungsmanöver. Sie wurde in die Serie eingebaut, damit die Leute eine Verbindung zwischen ihr und der Figur der Agatha aus den Comics herstellen, die für Mephisto arbeitet. Alle Personen, die im Wanda-Versum eine gewisse Kontrolle über ihre Handlungen zu haben scheinen, waren Personen, die erst später dazukamen, wie zum Beispiel Monica und Pietro. Agnes schien auch in diese Kategorie zu passen. Aber im Gegensatz zu den beiden anderen, haben wir keine Erklärung dafür bekommen, warum sie mehr Freiheiten gehabt hat als die meisten anderen (oder warum niemand wusste, wer sie war). 

Meine Theorie ist, dass sie von Dr. Strange geschickt wurde, um den anfänglichen Energieausbruch von Wanda zu untersuchen und in die von Wanda geschaffene Fantasie gezwungen wurde. Strange hat dann Pietro geschickt (hoffentlich, um Wanda aus ihrer Fantasie zu wecken), aber auch das hat nicht funktioniert. Wir werden sehen, wie sich das Ganze im Agatha-Spin-Off entwickelt.“
—u/invalid_user231

4. Michael Scott aus „The Office“ war eigentlich die ganze Zeit reich, da er in David Wallaces „Suck it“-Idee investiert hat.

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„Während der gesamten Serie hat Michael immer Probleme mit Geld gehabt. Manchmal ist es ihm gelungen, etwas aufzutreiben, aber es war offensichtlich, dass er ohne Arbeit nicht lange über die Runden kommen würde. Seine Jobsuche, bevor er die Michael Scott Paper Company gründete, bestärkt diese Theorie. Trotzdem ist es ihm gelungen, einige Mittel für die Gründung des Unternehmens und sogar für die Anmietung eines Bürogebäudes aufzubringen. Michael Scott hat also offensichtlich einiges an Ersparnissen gehabt.

Während der Weihnachtsfeier in Staffel 7, holt er plötzlich ein Bündel mit Geldscheinen heraus, um einen Baum zu bezahlen. Die gesamten Kosten für die Feier, die (selbst nach den Maßstäben der Partyplanung) recht extravagant war, hat er auch übernommen. Wie kann das sein? Die Antwort lautet ‚Suck It‘. Als David Wallace Michael die „Suck It“-Idee vorstellte, ging Michael weg und wir haben angenommen, dass er nicht investieren würde ... aber wir haben gewusst, dass Michael seine Freunde liebt und alles für sie tun würde. Er hat sich an David Wallaces Worte erinnert, dass er ein guter Kerl ist. Ich glaube also, dass Michael Scott in seinen Notfall-Fonds (und seinen Schuh) gegriffen hat und Wallace dabei unterstützt hat, ‚Suck It‘ zu finanzieren. Und als es verkauft wurde, ist Michael Scott mit ein paar Millionen rausgegangen.

Dann wäre da die Frage, warum niemand wusste, dass Michael Scott eigentlich ein reicher Mann war? Auch diese Antwort ist einfach: Er hat es allen erzählt, aber niemand hat ihm geglaubt ... weil er die Neuigkeiten auf Michael-Scott-Art mitgeteilt hat. Ich könnte mir vorstellen, wie er kichernd ‚Suck it‘ sagt. Gefolgt von Pam oder Angela, die mit den Augen rollend fragen: ‚Wirklich, Michael? Suck it?‘, was natürlich zu einem ‚That‘s what she said‘ führen würde“. —u/Therebutnotyet1

5. Chidi Anagonye aus „The Good Place“ ist im Bad Place gelandet, weil er zu Lebzeiten so viel Mandelmilch getrunken hat.

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„Letztendlich wissen wir also, dass jeder (in den letzten 500+ Jahren) aufgrund des Phänomens der unbeabsichtigten Folgen im Bad Place gelandet ist. Im Wesentlichen war selbst der Kauf eines iPhones als Geschenk für die Oma schon eine ,schlechte‘ Handlung, weil damit indirekt Kinderarbeit unterstützt und die Taschen rassistischer und sexistischer CEOs gefüllt wurden usw. Selbst der Kauf von Tomaten im Supermarkt wurde aufgrund der damit verbundenen wirtschaftlichen Aspekte als schlecht angesehen. Unbeabsichtigte Folgen haben den zugegeben sehr veralteten Algorithmus durcheinandergebracht, der entstanden ist, als ein Höhlenmensch einem anderen Höhlenmenschen einen Stein geschenkt hat.

Ein Running Gag seit Staffel 1 von „The Good Place“ war, dass Chidi dachte, er sei im Bad Place, weil er auf der Erde Mandelmilch gekauft hat. Nicht nachhaltig und schlecht für die Umwelt. (Das wurde lange vor den unbeabsichtigten Folgen enthüllt, die erst ein paar Folgen vor dem Finale angesprochen wurden.) Er wusste also nicht, dass er eigentlich recht hatte. Die unbeabsichtigten Folgen des Kaufs von Mandelmilch waren in der Tat der Grund, warum er (und jeder, der seit 1500 n. Chr. existiert) im Bad Place gelandet ist.

Deswegen war es angemessen, dass Chidi den Algorithmus für das Leben nach dem Tod so gut umgeschrieben hat, dass sogar Shawn ihm zustimmen musste.“ —u/Elranzer

6. Thaddäus aus „SpongeBob Schwammkopf“ ist eigentlich ein exzellenter Klarinettenspieler. Weil er sich aber keine gute Klarinette leisten kann, klingt es immer so schräg, wenn er spielt.

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„Ich glaube, dass Thaddäus es sich in seinem armen Sackgassen-Job als Kassierer nicht leisten kann, auch nur für ein Instrument der unteren bis mittleren Klasse zu sparen. Sein aussichtsloser Job (und die miserable Bezahlung durch den gierigen Mr. Krabs) reicht einfach nicht aus. Thaddäus billige, windige und möglicherweise gebrauchte Klarinette aus Plastik ist schuld daran, nicht sein Können.

Der Qualitätssprung bei Musikinstrumenten vom unteren zum mittleren Bereich lässt sich bei den meisten Instrumenten weitaus leichter bemerken, als vom mittleren zum oberen Bereich. Die günstigen Instrumente sind dabei oft echte Billigteile. Bei diesem sehr niedrigen Niveau kann man froh sein, wenn der Klang überhaupt halbwegs stimmt. Kunststoffblockflöten im unteren Bereich sind gut, weil es eine so hohe Nachfrage gibt. Die meisten Instrumente sind aber nicht gefragt genug, um anständig in Kunststoff hergestellt zu werden.

In „SpongeBob Schwammkopf“ gibt es dafür mehr als genug Beweise, den aktuellsten und offensichtlichsten in der Folge „Krosse Konzessionäre“. Thaddäus spielt eine hochwertige Klarinette, die für ein Konzert gedacht und wunderschön ist. Nachdem er sie gespielt hat, sagt er: ,Ich kann es nicht glauben. Das ist wirklich die beste Klarinette, die je gebaut wurde!‘ Wenn Thaddäus sich ein Upgrade leisten könnte, wäre seine Musik nicht so schrill. —u/AlexLady2RollFor

7. Der Ort in „Squid Game“, an dem die tödlichen Kinderspiele gespielt werden, war früher eine Militärbasis.

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„Die Lage der Insel in ‚Squid Game‘ wird nie wirklich verraten und es gibt auch keinen wirklichen Namen für sie. Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die ganzen Tunnel und weitläufigen Gebiete. Es wird nie erwähnt, wie reich Il-Nam gewesen sein muss, um diesen Ort so anzupassen, deswegen denke ich, dass dieser Teil bereits erledigt war.

In Anbetracht der vielen unterirdischen Gänge und der Tatsache, dass die meisten Ereignisse unterirdisch stattfinden, ist es gar nicht so abwegig anzunehmen, dass es sich bei der Insel um eine verlassene Mine handelt, die genug Platz für all diese Spiele bietet (plus Wohnkorridore für die Spieler:innen, Wachen, VIPs und das obere Management). Bei der Menge an Infrastruktur war es vielleicht einmal ein Militärkomplex, der aus irgendeinem Grund aufgegeben wurde.“ —u/pinkeye5

8. In Staffel 5 von „Friends“ sagt Monica, dass Chandler der beste Liebhaber ist, den sie je gehabt hat. Und wieso? Weil er gut aufgepasst hat, als sie ihm in Staffel 4 Tipps fürs Schlafzimmer gegeben hat.

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„Chandler wurde als ziemlicher Versager bei Frauen dargestellt. Er ist immer wieder zu Janice zurückgekehrt, weil es ihm schwerfiel, eine Beziehung mit einer anderen zu führen. Aber wenn Chandler immer so toll im Bett gewesen wäre, wie Monica sagt, dann hätte er es in seinen früheren Beziehungen wahrscheinlich leichter gehabt. Sie haben zwar anderweitig begründet, warum er in Beziehungen so schlecht ist, aber ich denke, viele der Frauen wären länger bei ihm geblieben, wenn er besser im Bett gewesen wäre. 

In einer Folge aus Staffel 4 haben sich Rachel, Phoebe und Monica über ihn lustig gemacht, weil er nichts über den weiblichen Körper wusste. Also haben sie versucht, ihn zu einem besseren Sexualpartner zu machen, indem sie Chandler über alle erogenen Zonen (es gibt sieben!) aufgeklärt haben. Monica erklärte deutlich, wie man sie am besten stimuliert und auch in welcher Reihenfolge.

Ich glaube, Chandler hat sich diesen Tipp zu Herzen genommen und diese Reihenfolge von da an bei Frauen angewandt. Das klingt einfach sehr nach ihm. Da dieser Tipp, aber auf Monicas Vorlieben bezogen war, hat das seinen Erfolg in früheren Beziehungen nicht wirklich verbessert.

Als sie dann in Staffel 5 miteinander geschlafen haben, wusste Chandler nicht nur genau, wie er Monica den Spaß ihres Lebens bereiten konnte, sondern hatte es auch schon an Kathy (seiner Beziehung vor Monica) geübt. Er ist im Grunde der perfekte Sexualpartner für sie geworden. Und die Tipps sind ein wichtiger Grund dafür gewesen, dass der sexuelle Funke zwischen ihnen in der Serie so lange anhielt.“ —u/Russell_Ruffino

9. Susie Myerson aus „The Marvelous Mrs. Maisel“ ruiniert Sophie Lennons Erfolg mit „Miss Julie, weil sie es verflucht.

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„Als Susie Gavin Hawke überredet, in ‚Miss Julie‘ mitzuspielen, tut sie das hinter der Bühne während einer Aufführung von ‚Macbeth‘. Den Namen ‚Macbeth‘ hinter der Bühne auszusprechen, ist bekanntermaßen tabu, weil es den Fluch des Stücks auslöst und Unglück bringt. Trotzdem sagt Susie ‚Macbeth‘, sehr zum Leidwesen von Gavin und der anderen Person dort.

Soweit wir wissen, passiert während der Aufführung von ,Macbeth‘ nichts Schlimmes, stattdessen schlägt der Fluch während der Premiere von ,Miss Julie‘ zu.

Ich finde auch die Parallelen brillant, wie Lady Macbeth durch ihren rücksichtslosen Ehrgeiz den Untergang Macbeths herbeiführt und diejenige ist, die als erste aus Schuldgefühlen ‚durchdreht‘. Ziemlich ähnlich zu Sophie Hawke, die ihrer Karriere mit ‚Miss Julie‘ - das nur aufgrund ihres Ehrgeizes inszeniert wird - potenziell schadet und durch ihre Labilität zerstört.“ —u/PaleAsDeath

10. Jazz aus „Der Prinz von Bel-Air“ war in Wirklichkeit der leibliche Vater von Carlton Jr. und nicht Carlton oder jemand anderes.

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„In einer Folge der dritten Staffel von ,Der Prinz von Bel-Air‘, kommt Carltons Ex-Freundin Cindy zum Haus der Familie Banks und behauptet, ihr Baby sei von Carlton. Später in dieser Folge verrät Carlton aber, dass er noch nie mit jemandem geschlafen hat.

Zu einem früheren Zeitpunkt in der Serie (Staffel 2, Folge 17, um genau zu sein), hat Jazz kurz bei der Banks-Familie gewohnt. Zu Beginn dieser Folge merken sie, dass Dinge im Haus fehlen und Carlton meint, dass er sein Adressbuch nicht finden kann. Als Jazz den Raum betritt, stellt die Familie fest, dass er ihre Sachen trägt und mit Carltons Freundin Händchen hält (die dann abhaut). Das hat mich zu dem Schluss gebracht, dass Cindys Kind tatsächlich von Jazz ist.“ —u/poplang

11. Der Nachname jeder Hauptfigur in „Schitt‘s Creek“ (Rose, Budd und Schitt) ist eigentlich von enormer Bedeutung für die Entwicklung ihrer Beziehungen zueinander.

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„In ‚Schitt‘s Creek‘ geht es unter anderem um die Gegensätze zwischen der urbanen, kultivierten Familie Rose und der ungehobelten, stadtbekannten Familie Schitt. So wie Rosen herrlich duften, riecht Schei*e wie ... na ja, Schei*e.

In der Gartenarbeit brauchen Rosen jedoch Dünger (aka Pferdeschei*e), um zu wachsen, genauso wie die Familie Rose während ihrer Zeit in der Stadt gewachsen ist, sich entwickelt hat und bedeutsame Freundschaften mit der Familie Schitt geschlossen hat. Stevie Budd war offensichtlich wie eine Knospe, da sie sich so gut in die Familie Rose eingefügt hat und auch wachsen und blühen konnte.“
—u/superclaude1

12. Jede einzelne Figur, jeder Handlungsstrang und jeder einzelne tragische Moment aus „Grey‘s Anatomy“, ist eigentlich Teil des Marvel Cinematic Universe.

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„‚Grey‘s Anatomy‘ zeigt im Allgemeinen beinahe überlebensgroße Charaktere, die übernatürlich große Schwierigkeiten überwinden. Im Laufe der Serie war das Team einem Amoklauf, einem Flugzeugabsturz, massiven Stürmen, Terroranschlägen, unerwarteten Traumata und einer Reihe anderer Herausforderungen ausgesetzt.

In einer Welt der Extreme wie dem MCU ereignen sich jeden Tag Katastrophen. Es liegt an außergewöhnlichen Charakteren, diese Widrigkeiten heldenhaft zu überwinden und Leben zu retten. In dieser Hinsicht sind sich die Serie und das MCU thematisch ähnlich. Darüber hinaus zeigt ,Grey‘s‘ häufig fortschrittliche Technologien, was mit der technologisch fortgeschrittenen Welt von Marvel übereinstimmen könnte. Wie zum Beispiel in der Folge ,Verlockung‘ aus Staffel 10.

Cristina Yang wird in ein hochmodernes Krankenhaus in Zürich eingeladen, das von Burke geleitet wird (der sie vor dem Altar hat stehen lassen). Yang glaubt zuerst, dass Burke ihr aus romantischen Gründen einen Job anbietet. Nur will er sie nicht zurückgewinnen, sondern sich zur Ruhe setzen und ihr die Leitung seines Krankenhauses übertragen. Die Art und Weise, wie sich das abspielt und das Krankenhaus selbst ähneln auffallend den Szenen und Elementen aus ,Iron Man 2‘. Im Krankenhaus zeigt Burke ein holografisches 3D-Modellierungsprogramm, das ein menschliches Herz in Echtzeit abbildet. Das wiederum ähnelt sehr dem Programm, das Tony Stark in seiner Werkstatt verwendet (bis hin zum manipulierbaren Modell). Diese Art von Technologie ist im MCU relativ alltäglich geworden. Die Echtzeitüberwachung kritischer Organe taucht sogar in ,Iron Man 3‘ in Form einer Software zur Abbildung des Gehirns auf.

Das Gespräch zwischen Burke und Yang ähnelt außerdem stark dem von Tony und Pepper Potts, als er sie zum CEO macht. In beiden Fällen ringt derjenige, der den Job anbietet (Tony/Burke), um die richtigen Worte, während die andere Partei (Yang/Pepper) entrüstet reagiert und das Angebot erst missversteht. In beiden Fällen wird schließlich das Stellenangebot in einem verzweifelten Ausbruch ausgesprochen. So sagt Tony: ,Sie verstehen das nicht. Ich versuche, Sie zum CEO zu machen‘, und Burke sagt: ,Ich will dich nicht einstellen, um für mich zu arbeiten, sondern um mich zu ersetzen.‘ Erst später freuen sich Cristina und Pepper über ihre neuen Positionen.“ —u/[deleted]

13. Der Hausmeister aus „Scrubs“ war in Wirklichkeit ein Patient in einem experimentellen psychiatrischen Programm, das von J.D., Turk und dem restlichen Krankenhauspersonal geleitet wurde.

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„Der Hausmeister und einige andere im Krankenhaus waren Patient:innen in einem experimentellen Programm für psychische Gesundheit, das vom Sacred Heart Hospital durchgeführt wurde. Dabei ging es darum, den Menschen ein möglichst ‚normales‘ Leben zu ermöglichen und gleichzeitig zu vermeiden, dass über ihre psychischen Krankheiten gesprochen wird. Es handelt sich um einen experimentellen Ansatz für den Umgang mit Menschen, die einen schweren Verlust erlitten haben und mit ihrer Trauer nicht zurechtkommen.

In den frühen Folgen von ,Scrubs - Die Anfänger‘, erzählt der Hausmeister, dass er eine Frau und ein Kind hatte (der Hausmeister war im wirklichen Leben ein Schauspieler und hat in ,Auf der Flucht‘ mitgespielt). Doch nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes wurde er von seiner Trauer überwältigt und in die psychiatrische Abteilung des Sacred Heart eingewiesen. Das medizinische Personal des Krankenhauses war damit einverstanden und half bei der Durchführung eines neuartigen Ansatzes für den Umgang mit psychischen Erkrankungen.

,Scrubs‘ hat ziemlich genau die Arbeit, das Verhalten und die Probleme in einem Krankenhaus porträtiert, von medizinischen und chirurgischen Angelegenheiten bis hin zum Umgang der Ärzt:innen mit der Schweigepflicht. Das Verhalten des Hausmeisters war eines der wenigen Dinge in der Serie, die komplett verrückt waren. Sei es, dass er J.D. einen ganzen Tag lang im Wasserturm eingesperrt oder sich in die medizinischen Abläufe des Krankenhauses eingemischt hat. Die Besessenheit für ausgestopfte Tiere kann auch ein Hinweis dafür sein, dass jemand Schwierigkeiten im Umgang mit dem Tod hat.

Obwohl die Eskapaden des Hausmeisters ein super Comic Relief waren, konnten sie einem sauer aufstoßen im Vergleich zu der sehr akkuraten Darstellung des Krankenhauslebens.“ —u/admadguy

14. Und zu guter Letzt: Pierce hat Abed in „Community“ doch etwas hinterlassen, indem er ihn durch die Dreharbeiten des Dokumentarfilms mental und emotional gequält hat.

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„In der Folge ‚Pierce - Die Doku‘ gaukelt Pierce seinen Freund:innen vor, dass er im Sterben liegt, nachdem er wegen einer Überdosis verschreibungspflichtiger Schmerzmittel ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Er heckt einen ausgeklügelten Plan aus, um seine Freund:innen emotional und psychologisch zu quälen. Außerdem bekommen alle ein letztes Abschiedsgeschenk (oder ‚Vermächtnis‘) vor seinem ‚Tod‘. Jedes Geschenk hat eine grausame, ironische Schattenseite und zwingt die Gang zu hinterfragen, was sie wirklich vom Leben wollen. 

Die einzige Figur, die anscheinend kein Geschenk erhält, ist Abed. ‚Pierce - Die Doku‘ war eine der wenigen ,Community‘-Folgen, in denen Abed die meiste Zeit im Off verbracht hat (weil er für Pierce eine Dokumentation drehen soll). Aber meine Theorie ist, dass das Filmen dieser Dokumentation Abeds ,Geschenk‘ war.

Abed zeichnet sich dadurch aus, dass er ein aufstrebender Filmemacher mit einem enzyklopädischen Wissen über Popkultur ist. Das hat sein Bewusstsein für die in der Fiktion häufig verwendeten Handlungselemente und Erzähltechniken geschärft. Er weiß nicht, wie er mit dem wirklichen Leben umgehen soll, wenn es nicht denselben Regeln folgt wie die Fiktion.

Pierce gibt Abed, was er sich am meisten wünscht: Die Chance, ein großer Filmemacher zu werden. Doch dieses ‚Geschenk‘ entpuppt sich als das genaue Gegenteil: Es bedeutet, dass Abed hinter der Kamera festsitzt und gezwungen wird, seinen besten Freund:innen dabei zuzusehen, wie sie sich ihren Schwächen und Fehlern stellen müssen. Abed wurde schließlich verletzt, weil sein Dokumentarfilm auf einer Lüge basiert und der Film in einem chaotischen Streit zwischen Pierce und der Studiengruppe auseinander fällt.

Abed wird schmerzlich daran erinnert, dass das wahre Leben nicht immer so ergreifend ist wie in Filmen. Für jemanden wie ihn, der glaubt, dass das echte Leben nach denselben Regeln abläuft, war das eine furchtbare Erkenntnis. Indem Pierce ihn zwingt, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, zwingt er ihn auch, sich der gleichen schmerzhaften Selbstprüfung zu unterziehen wie seine Freund:innen.“ —u/themightyheptagon

Hast du auch eine wilde Fernseh- oder Filmtheorie? Erzähl sie uns in den Kommentaren!

Dieser Post von Kayla Yandoli wurde aus dem Englischen übersetzt.

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