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Namensänderung: Das Fußball-Game „FIFA“ bekommt einen neuen Titel

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Von: Johannes Pressler

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Ein junger Mann spielt an der Spielkonsole, dahinter ein Screen mit einem „FIFA“-Spiel
Das weltweit beliebte Fußballcomputerspiel „FIFA“ wird ab 2023 einen neuen Namen haben. © Saskia Etschmaier/APA-PictureDesk

Wichtige News für weltweit unzählige Fußball- und Gaming-News: Das Fußballcomputerspiel „FIFA“ wird schon bald einen neuen Namen haben.

Ja, FIFA heißt der internationale Fußballverband. Millionen an leidenschaftliche Fußball- und Gaming-Fans verbinden damit jedoch nicht die Organisation an sich, sondern das Computerspiel „FIFA“. Seit 1993 wird die Fußballsimulation jährlich produziert - entwickelt vom Sportressort des kanadischen Entwicklungsstudios Electronic Arts, EA Sports. Nach fast drei Jahrzehnten, in denen sich die Fans Jahr für Jahr auf das neue „FIFA“-Game freuten, wird das Spiel künftig einen anderen Namen haben.

Namensänderung: Das Fußball-Game „FIFA“ bekommt einen neuen Titel

Der FIFA-Verband gab bekannt, seine ganzen Rechte nicht mehr exklusiv an eine Stelle vergeben zu wollen. Neben EA Sports sollen in Zukunft auch Kooperationen mit großen Marken wie „Fortnite“ geplant sein. „Die Verlängerung mit EA Sports ist eine neue Vereinbarung, die Rechte nur für die Kategorie Fußballsimulationen gewährt und breitere Spielrechte für die FIFA und verschiedene Spieleherausgeber freigibt“, heißt es vonseiten des internationalen Fußballverbandes.

Die Arbeit mit EA Sports wird also nicht komplett eingestellt, die FIFA möchte sich in nächster Zeit nur weitere lukrative Optionen offen halten. Das von Electronic Arts produzierte Game wird daher ab 2023 nicht mehr „FIFA“ heißen, sondern „EA Sports FC“. Laut EA Sports werde man auch in Zukunft mit Ligen, Spieler:innen, Stadien und Vereinen zusammenarbeiten, nur die Weltmeisterschaften könnten aus dem Angebot fallen.

„EA Sports FC“: Wie es zu dem Wechsel kam

Die Verhandlungen zwischen der FIFA und Electronic Arts sollen vor allem an einer Sache gescheitert sein: dem Geld. Das berichtet die US-amerikanische Tageszeitung „New York Times“. Bisher erhielt der Fußballverband für die Rechte 150 Millionen Dollar pro Jahr von dem Gaming-Unternehmen. Heuer hätte man gerne einen Betrag von 300 Millionen Dollar bezahlt bekommen, für Electronic Arts eine zu hohe Forderung. Ob „FIFA“ oder ab 2023 „EA Sports FC“ - langweilig wird den Fußball- und Gaming-Fans definitiv nicht werden.

Apropos Fußball: Der Fußballschlager zwischen Austria und Rapid Wien am vergangenen Wochenende war wieder einmal geprägt von sich völlig daneben verhaltenden Fans. Was könnte dagegen unternommen werden?

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