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7 großartige Filme, die du allerdings nie wieder sehen willst

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Von: Christian Kisler

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Filstills aus „Das Leben ist schön“ und „Die Farbe Lila“
Ob „Das Leben ist schön“ oder „Die Farbe Lila“, manche Filme kann man nicht mehr sehen. © Impress/United Archives/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Es gibt sie, diese Filme, die du gesehen hast, die du für großartig befunden hast, aber nie wieder sehen willst. Weil sie deprimierend oder schockierend sind.

1. Hundstage (Ulrich Seidl, 2001)

Ein heißer Sommertag in der Wiener Vorstadt, in der die heile Welt Brüche bekommt und du in Abgründe blickst, in die du nie schauen wolltest. Einmal super, nie wieder. Trifft eigentlich auf alles von Ulrich Seidel zu.

2. Dancer in the Dark (Lars von Trier, 2000)

Ein Kinobesuch, nach dessen Ende eine Stimmung wie nach einer Beerdigung herrschte. Björk droht in der Hauptrolle als Einwanderin zu erblinden und opfert sich am Ende für ihr Kind. Das ist alles so ungerecht, der Film ist großartig, nur ein zweites Mal hält man ihn nicht aus.

3. Midsommar (Ari Aster, 2019)

Das Grauen, das Grauen. Nach diesem Film willst du nicht so bald nach Schweden reisen, schon gar nicht zur Sommersonnenwende. Ich meine, Menschenopfer, und wie das alles dargestellt wird. Nie wieder.

4. Das Leben ist schön (Roberto Benigni, 1997)

Roberto Benigni führte Regie, schrieb am Drehbuch mit und spielte die Hauptrolle. Dabei gibt er einen Vater, der seinem Kind die Schrecken des Holocaust als Spiel erleben lässt. Der Taschentuchverbrauch des Oscar-prämierten Dramas geht am Schluss ins Unendliche.

5. Der goldene Handschuh (Fatih Akin, 2019)

Ein unfassbar ungeschönter Film über den Frauenmörder Fritz Honka, der im tatsächlich grindigen Hamburger Kiezmilieu der 1970er Jahre sein Unwesen trieb. War schon die Roman-Vorlage von Heinz Strunk keine leichte Kost, dieser Streifen ist fast unerträglich.

6. Die Farbe Lila (Steven Spielberg, 1985)

Unverständlich eigentlich, dass dieser Film zwar für elf (!) Oscars nominiert war, aber keinen einzigen einheimsen konnte. Steven Spielbergs 148 Minuten langes Werk mit Whoopie Goldberg und Danny Glover lässt nichts aus, weder Rassismus, noch die Diskriminierung von Frauen, weder Inzest noch lesbische Liebe. Harte Kost.

7. Das Experiment (Oliver Hirschbiegel, 2001)

Angelehnt an das Stanford-Prison-Experiment aus dem Jahr 1971, bei dem so einiges schiefging, mündet dieser Film in einer beispiellosen Gewaltorgie, die weit über die Tatsachen hinausgeht. Das kann sich niemand ein zweites Mal ansehen.

Zur Erholung von all dem Schrecken und Deprimierendem gibt es hier die 10 erfolgreichsten österreichischen Kinofilme aller Zeiten.

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