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„Mei Bier is ned deppat!“: Die 11 leiwandsten Momente von „Mundl“ Sackbauer

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Von: Christian Kisler

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Karl Merkatz ist tot. Die berühmteste Rolle des beliebten Volksschauspielers war wohl die des cholerischen Edmund „Mundl“ Sackbauer. Eine Würdigung.

Es waren gerade einmal 24 Folgen, die Karl Merkatz schlagartig berühmt machten: In der von 1974 bis 1979 erstmals ausgestrahlten Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ verkörperte er ein echtes Raubein, cholerisch bis zum Gehtnichtmehr, das Herz aber letztlich am rechten Fleck. Edmund „Mundl“ Sachbauer und die ihm in den Mund gelegten Sprüche wurden legendär und prägten Generationen.

Karl Merkatz war privat ruhig und feinsinnig

Dass Merkatz privat ein eher ruhiger, feinsinniger Mensch war, der auch kaum im Dialekt sprach, sondern sich deutlich artikulierte, muss erwähnt werden. In über 150 Bühnenrollen spielte Merkatz Grillparzer-, Raimund- und Shakespeare-Rollen, er war in mehr als 250 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Dass er immer wieder auf den „Mundl“ angesprochen wurde, nahm er dem Vernehmen nach gelassen hin. Er wusste ja, was er dieser Figur zu verdanken hatte. Am Sonntag (4. Dezember) ist Merkatz im Alter von 92 Jahren verstorben.

Was bleibt, sind zahlreiche Sprüche, Szenen, Momente, in denen er als „Mundl“ Sackbauer so richtig zu glänzen wusste. Etwa in der berühmten Silvesterfolge, die Jahr für Jahr im österreichischen Fernsehen zum Jahreswechsel ausgestrahlt wird.

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Karl Merkatz war auch für sein soziales Engagements bekannt, etwa als Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch. Damit hat er einiges gemein mit „Ostbahn-Kurti“ Willi Resetarits, der ebenfalls heuer gestorben ist und fehlen wird.

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