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Juju: Alle Songs der Sängerin mit Berliner Schnauze

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Das Album „Bling Bling“ verhalf der Rapperin Juju 2019 zum Durchbruch als Solokünstlerin. Anschließend erreichte sie mit mehreren Singles die Spitze der Charts. Juju war mit Nura von 2014 bis 2017 als SXTN erfolgreich. Seitdem feiert sie als Solokünstlerin beachtliche Erfolge. So erreichte sie mehrfach die Chartsspitze.

Die Rapperin Juju fing 2006 als 14-Jährige mit dem Rappen an. Inspiriert wurde sie dazu durch die Musik von Bushido, Sido und anderen Rapper:innen. Im Jahr 2010 lernte sie die Rapperin Nura kennen, mit der sie 2014 SXTN gründete. Die erste Veröffentlichung des Duos war eine EP mit dem Titel „Asozialisierungsprogramm“. Sie erschien im April 2016 über das Berliner Label Spike Management. Die Produktion übernahm Krutsch. Auf „Asozialisierungsprogramm“ sind acht Songs enthalten, nämlich:

Im Juni 2017 folgte das Album „Leben am Limit“ über das Label JINX Music. Erneut war Krutsch für die Produktion verantwortlich. Die Langspielplatte besteht aus folgenden zwölf Songs:

Titel der Singles von SXTN

Im November 2015 brachten SXTN ihre Single mit dem Titel „Deine Mutter“ auf den Markt. Die erste Single, die dem Album „Leben am Limit“ entstammte, war 2017 „Die Fotzen sind wieder da“. Den ersten Charterfolg mit einer Single hatten SXTN im Juni 2017 mit „Von Party zu Party“. Der Song verbrachte zwei Wochen in den deutschen Charts und erreichte mit Rang 81 seine höchste Platzierung. Im Jahr 2018 wurde „Von Party zu Party“ für mehr als 200.000 verkauften Einheiten mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Juju auf der Mainstage beim Splash Festival.
Juju beim Splash Festival im Juli 2019. © Hartmut Boesener/Imago

2020 folgte die Auszeichnung mit Platin für über 400.000 abgesetzte Exemplare. Eine zweite Single von SXTN erreichte die deutschen Charts, nämlich „Bongzimmer“ im September 2017. Dort blieb sie drei Wochen, am höchsten stand sie dabei mit Platz 88. Sowohl „Von Party zu Party“ als auch „Bongzimmer“ erhielten in Österreich eine goldene Schallplatte für mindestens 15.000 verkaufte Einheiten. Nach Erscheinen von „Leben am Limit“ im Juni 2017 machten Juju und Nura keine gemeinsame Musik mehr. Die Auflösung von SXTN gaben die beiden jedoch erst Mitte 2019 bekannt.

Album von Juju: „Bling Bling“

Ab 2015 veröffentlichte Juju neben ihrer Tätigkeit für SXTN auch als Solistin Musik. Allerdings erschien erst im Juni 2019 ihr erstes Album „Bling Bling“. Veröffentlicht wurde es über die Labels JINX Music und Chapter One. Wie bei SXTN war auch beim Soloalbum von Juju der Produzent Krutsch an der Entstehung beteiligt. Die Titel der zwölf Songs auf dem Album lauten:

Im Song „Vermissen“ erhielt sie stimmliche Unterstützung von Henning May, dem Sänger von AnnenMayKantereit. „Freisein“ bedient sich des Refrains vom gleichnamigen Song von Xavier Naidoo aus dem Jahr 1997. Die Stimme des Sängers ist daher auch im Song von Juju zu hören. „Bling Bling“ hielt sich 57 Wochen in den deutschen Charts auf und belegte zeitweise den dritten Platz.

Titel der Singles von Juju

Die erste Single von Juju war Ende 2015 „Berliner Schnauze“. Im Januar 2018 erschien „Winter in Berlin“, die erste Auskoppelung aus dem Album „Bling Bling“. Die Kollaboration mit Ali As mit dem Titel „Heroin“, die im Februar 2018 herauskam, war Jujus erster Charterfolg. Im August 2018 erreichte mit „Melodien“ ein gemeinsamer Song von Juju und Capital Bra (26) die Spitze der deutschen Charts. Als Solistin stieg Juju Anfang März 2019 erstmals mit dem „Intro“ ihres Albums in die Verkaufsliste ein. Zum ersten Achtungserfolg wurde die Single „Hardcore High“, die im März 2019 Rang 20 der Charts erreichte. „Vermissen“, das Duett mit Henning May, wurde im Mai 2019 zum zweiten Nummer-1-Hit von Juju.

Ein weiteres Mal an der Spitze der Charts stand die Rapperin im Januar 2020 mit der Single „Kein Wort“, die sie mit Loredana, Miksu und Macloud herausbrachte. Als Gastmusikerin war Juju zudem an weiteren erfolgreichen Singles beteiligt. So stieg sie im August 2020 mit Bausa und dem Song „2012“ auf den zweiten Platz der Charts. Gleiches gelang ihr und Raf Camora im August 2021 mit „Wenn du mich siehst“.

Von Alexander Kords

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