1. BuzzFeed.at
  2. Buzz
  3. Popkultur

Über Crowdfunding kannst du den Nachfolger der Galerie Komische Künste unterstützen

Erstellt:

Von: Christian Kisler

Kommentare

Montage: Galerie und Shop der Komischen Künste
Die Galerie Komische Künste soll samt Shop in ein neues Cartoonmuseum übersiedeln. © Komische Künste/BuzzFeed Austria

Mit Jänner 2023 muss die Galerie Komische Künste aus dem MuseumsQuartier ausziehen. Via Crowdfunding soll nun ein neues Cartoonmuseum entstehen.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... Oder so. Davor kommt erst einmal das Ende, das unvermeidliche. Wobei, es hätte wohl auch vermieden werden können. Nach zwölf Jahren muss die Galerie Komische Künste mitsamt ihrem Shop aus dem MuseumsQuartier in Wien ausziehen, der Mietvertrag wurde nicht verlängert. Grund genug für Betreiber Clemens Ettenauer Ausschau nach einem Standort für ein eigenes, gänzlich neues Cartoonmuseum zu halten.

25.000 Euro sollen über Crowdfunding erzielt werden

„Unsere Besucherinnen und Besucher wünschen sich noch mehr Fläche für die Ausstellungen“, so Ettenauer gegenüber dem ORF. Hier will er vor allem zumindest bei uns bisher weniger bekannte Cartoonist:innen zeigen. Ganz offenbar soll die Krise als Chance begriffen werden. Finanziert werden soll das angestrebte Cartoonmuseum über Crowdfunding, 25.000 Euro sind das Ziel. Geholfen werden kann mit dem Erwerb einer Jahreskarte zu 25 Euro, wer besonders tief in die Tasche greifen will, ersteht eine Jahreskarte Gold um 99 Euro für bis zu fünf Personen. Ganz im Stil der Komischen Künste wurden die Neuigkeiten auf Facebook bekannt gegeben.

Der Plan könnte durchaus aufgehen, wie schon das Wiener Bellaria Kino gezeigt hat. Dieses Juwel konnte tatsächlich über Crowdfunding gerettet und wiedereröffnet werden. Was die Komischen Künste anbelangt, so sollen Galerie und Shop nicht wie bisher ineinander übergehen, sondern getrennt Platz haben. Wie gesagt, mehr Raum ist gefragt.

Cartoons sind keine Comics

In Krems gibt es zwar das Karikaturmuseum, das sind aber streng genommen zwei Paar Schuhe. Karikaturen behandeln tagesaktuelles Geschehen, Cartoons hingegen sind meist ein einzelnes, zeitloses, dennoch lustiges Bild. Was nicht heißt, dass es nicht politisch zugehen kann, wie die aktuelle Ausstellung „Verdammt heiß! Cartoons for Future“ zeigt, die bis zum Auszug im Jänner 2023 läuft. Gezeigt werden wie immer Drucke und Originale. Ah ja, Cartoons sind auch keine Comics, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Diese bestehen nämlich nicht aus einem, sondern mehreren Bildern.

So, genug kluggeschissen. Witzige Cartoons von deprimierten Seifenspendern findest du hier. Und hier gibt es 17 der lustigsten Cartoons von Stefanie Sargnagel.

Auch interessant

Kommentare