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Alles, was du über „Avengers: Age of Ultron“ wissen musst

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Von: Johannes Pressler

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Die Avengers wieder vereint im Kampf gegen Ultron.
Die Avengers wieder vereint im Kampf gegen Ultron. © Walt Disney Co./Everett Collection/APA-PictureDesk

„Avengers: Age of Ultron“ (2015) ist der elfte Film des Marvel Cinematic Universe. Hier sind alle Infos, die du über „Avengers: Age of Ultron“ wissen musst.

Auch wenn danach noch „Ant-Man“ folgte, kann „Avengers: Age of Ultron“ als das große Finale der zweiten Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) verstanden werden. Nach dem Überraschungserfolg von „Guardians of the Galaxy“ entschied sich Marvel Studios dazu, wieder auf Altbewährtes zu setzen. Also das bereits extrem beliebte Avengers-Team rund um Iron Man, Captain America & Co.

Besonders spannend bei der Entstehung von „Avengers: Age of Ultron“ war die Herangehensweise von Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon. Er ging nämlich davon aus, dass eine Vielzahl des Publikums zuvor nur „Marvel‘s The Avengers“ aus dem Jahr 2012 gesehen hätte und die anderen MCU-Filme eine Wissenslücke wären. Als Whedons Vorbild für diese Taktik galt der Filmklassiker „Der Pate - Teil II“ (1974).

„Avengers: Age of Ultron“

Kinostart: 23. April 2015

Länge: 143 Minuten

Regie: Joss Whedon

Besetzung: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, uvm.

Vorgänger: „Guardians of the Galaxy“

Nachfolger: „Ant-Man“

Handlung: Ein Forschungsprojekt eskaliert

Die Avengers stürmen ein Lager der extremistischen Geheimorganisation HYDRA in Sokovia, einem (fiktionalen) Land in Südosteuropa. Dort erlangen sie das Zepter von Loki, dem Bruder von Thor, wieder. In diesem Lager sieht das Avengers-Team allerdings auch, dass HYDRA an zwei Mutanten geforscht hatte: Wanda Maximoff alias Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) und ihr Zwillingsbruder Pietro, besser bekannt als Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson). Wanda kann die Gedanken anderer kontrollieren und hat magische Kräfte, Quicksilver verfügt über Super-Speed.

Die beiden Mutanten Wanda Maximoff alias Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) und ihr Zwillingsbruder Pietro, besser bekannt als Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson).
Die beiden Marvel-Mutanten Wanda Maximoff alias Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) und ihr Zwillingsbruder Pietro, besser bekannt als Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson). © Walt Disney Co./Everett Collection/APA-PictureDesk

Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) entdeckt, dass im Zepter eine künstliche Intelligenz lebt und überredet Bruce Banner alias Hulk (Mark Ruffalo), diese in sein technisches Verteidungssystem namens Ultron zu transferieren. Das Projekt misslingt jedoch. Ultron macht sich in Form eines Roboters selbstständig und plant, die gesamte Menschheit zu vernichten. Die Maschine attackiert die Avengers und flieht mit dem Zepter nach Sokovia.

In Sokovia bildet Ultron eine Roboterarmee und schließt sich mit Wanda und Quicksilver zusammen, um einen weiteren Angriff auf die Avengers zu planen. Um sich währenddessen zu regenieren, zieht sich das Superheld:innen-Team auf die Farm von Clint Barton alias Hawkeye (Jeremy Renner) zurück, wo sie von Nick Fury (Samuel L. Jackson) überrascht werden. Der verschollen gedachte Anführer des Geheimdienstes S.H.I.E.L.D. überredet die Avengers, den Kampf gegen Ultron aufzunehmen und Sokovia vor dem Ende zu bewahren.

Spoilerwarnung: Das passiert in der Mid-Credit-Szene

In einer kurzen Szene während des Abspanns des Films ist der legendäre Comic-Bösewicht Thanos zu sehen. Er hat genug von den Misserfolgen seiner Untertanen und beschließt, die Suche nach den Infinity-Steinen selbst in die Hand zu nehmen.

Rezeption: So erfolgreich war „Avengers: Age of Ultron“

Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: Die Avengers funktionieren und sind eine der wertvollsten Marken, die das Haus Disney heutzutage besitzt. „Avengers: Age of Ultron“ ist von den bisher vier veröffentlichten Avengers-Filmen der am wenigsten erfolgreiche, jedoch mit weltweiten Einnahmen in der Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar immer noch im oberen Drittel aller MCU-Filme.

Der Erfolg an den Kinokassen ist die eine Seite, qualitativ blieb „Avengers: Age of Ultron“ aber unter seinen Erwartungen. Mit einem Medien-Score von 76 Prozent, wie „Rotten Tomatoes“ ermittelt hat, findet sich der Blockbuster nur im unteren Drittel aller bisher veröffentlichten Filme des Marvel Cinematic Universe. Der Hauptkritikpunkt: Die Handlung des Films sei einfach viel zu überfüllt, sodass der rote Faden etwas verloren ginge.

Bewertungen von „Avengers: Age of Ultron“ auf „Rotten Tomatoes“

Medien-Score: 76 Prozent

Publikumsbewertung: 83 Prozent

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