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Nura: Alle Alben von SXTN bis zur Solo-Karriere

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Das erste Album von Nura hieß „Habibi“ und kam 2019 auf den Markt. Der Nachfolger „Auf der Suche“ erschien 2021. Beide LP erreichten die deutschen Charts.

Nura machte bis 2017 mit Kollegin Juju als SXTN Musik. Seitdem ist sie als Solistin erfolgreich und brachte 2019 und 2021 jeweils ein Album heraus.

Schon als Achtzehnjährige sammelte Nura erste Bühnenerfahrung beim Berliner Kneipenchor und der Band „The toten Crackhuren im Kofferraum“. Im Jahr 2010 lernte sie Juju kennen. Die beiden Rapperinnen gründeten 2014 das Duo SXTN. In der Berliner Rap-Szene machten sie sich schnell einen Namen und brachten 2016 die EP „Asozialisierungsprogramm“ heraus. Anschließend traten sie mit dem Rapper Haftbefehl auf diversen Festivals auf. Im Juni 2017 erschien mit „Leben am Limit“ das erste Album von SXTN. Die Titel der zwölf darauf enthaltenen Songs lauten:

Der Tonträger erschien auch als Limited-Fan-Box. Diese beinhaltete zusätzlich die acht Lieder von „Asozialisierungsprogramm“ sowie Instrumentals sämtlicher Songs und einige Remixes. „Leben am Limit“ erreichte nach Erscheinen den dritten Platz der deutschen Charts und hielt sich 46 Wochen in der Rangliste. Für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare wurde das Album mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Nuras Titel mit SXTN

Die erste Single von SXTN erschien 2015 und trug den Titel „Deine Mutter“. Im Rahmen der Veröffentlichung des Albums „Leben am Limit“ im Juni 2017 kamen mehrere Singles heraus. Drei davon, nämlich „Die Fotzen sind wieder da“, „Er will Sex“ und „Ständer“, erreichten nicht die Charts.

Dies schafften allerdings zwei andere Songs. Im Juni 2017 stieg die Single „Von Party zu Party“ auf Rang 81 der Verkaufsliste. Ab September 2017 war „Bongzimmer“ drei Wochen in den Charts vertreten und stand in der besten Woche auf Platz 88. Beide Singles wurden in Österreich mit einer goldenen Schallplatte für jeweils mehr als 15.000 Verkäufe ausgezeichnet.

Nura auf der Bühne.
Nura beim Lollapalooza im September 2019. © Martin Müller/Imago

In Deutschland überbot „Von Party zu Party“ sogar die Marke von 400.000 abgesetzten Exemplaren und wurde dafür 2020 mit einer Platin-Platte bedacht. Zu dieser Zeit waren SXTN jedoch schon Geschichte. Ab Mitte 2017 brachten Nura und Juju keine gemeinsame Musik mehr heraus. Die Trennung gab Nura im April 2019 bekannt.

Album „Habibi“ von Nura

Nach der Auflösung von SXTN konzentrierte sich Nura auf ihre Karriere als Solokünstlerin. Ihre erste Single brachte sie im Dezember 2017 heraus. Sie trug den Titel „Auf der Kippe“. Im April 2018 kam mit „Babebabe“ die erste Single von Nura auf den Markt, die in die deutschen Charts einstieg, und zwar auf Rang 74. Der Song „Chaya“, der im September 2018 erschien, erreichte sogar Platz 33 der Verkaufsliste. Auch „SOS“ und „Was ich meine“ schafften Anfang 2019 den Sprung in die Charts, „Sativa“ jedoch nicht.

Sämtliche Singles von Nura waren auch auf dem Album „Habibi“ enthalten, das im März 2019 veröffentlicht wurde. Es hielt sich drei Wochen in den deutschen LP-Charts, die höchste Platzierung war Rang 14. In Österreich landete die Platte auf Platz 37. Gleichzeitig mit dem Album erschien eine Remix-EP von „Habibi“. Aufgrund von Downloads und Streams erreichte auch der Song „Radio“ im April 2019 die Charts in Deutschland und landete auf Rang 100.

Album „Auf der Suche“

Nach Erscheinen von „Habibi“ war Nura auf diversen Singles anderer Künstler vertreten. Im August 2019 erreichte ihre Kollaboration mit 18 Karat namens „Verliebt in einen Gangster 2“ den 23. Platz der deutschen Charts. Im Januar 2021 kam mit der Doppel-Single „Fotze wieder da / Hier oben“ der erste Vorbote vom neuen Album von Nura auf den Markt.

Es folgten weitere Singles. So erschien im Februar 2021 „Ich war’s nicht“, im März „Lola“ und „On Fleek“, im April „Niemals Stress mit den Bullen“ und „Auf der Suche“ und im Juni „Backstage“. Kurz vor Erscheinen des Albums wurde Anfang August 2021 die Single „Viel zu tun“ veröffentlicht, die eine Kollaboration mit Gentleman darstellte. Keine der Singles des Jahres 2021 schaffte es, in die deutschen Charts einzusteigen.

Dies gelang allerdings dem Album mit dem Titel „Auf der Suche“, das Mitte August erschien. Es erreichte Platz 22 der Verkaufsliste, wurde aber leidglich eine Woche darin gelistet. Durch Downloads und Streams erreichte der Song „Fair“ im September 2021 den Einstieg in die Charts. Er sprang auf Rang 26 in Deutschland und Platz 62 in Österreich.

Von Alexander Kords

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