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„Keine sehr gute Zeit“: Robert Kratky verabschiedet sich von Instagram

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Von: Christian Kisler

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Ö3-Moderator Robert Kratky
Ö3-Moderator Robert Kratky will auf Instagram eine Pause einlegen. © Andreas Tischler/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Ö3-Moderator Robert Kratky ist mit über 95.000 Follows auf Instagram sehr erfolgreich. Nun zieht er die Notbremse und legt aus privaten Gründen eine Pause ein.

Das Pflegen eines beliebten Instagram-Accounts braucht Zeit. Manche machen daraus einen Fulltime-Job und finanzieren so ihr Leben, wie etwa Österreichs erfolgreichster Influencer Manuel Bechter. Ö3-Moderator Robert Kratky darf sich über weit mehr als 95.000 Follows auf der Social-Media-Plattform freuen. Und damit das so bleibt, muss er neben seinem Job als Host der Ö3-Morgenshow, dem „Wecker“, quasi einem zweiten Beruf nachgehen: dem Betreuen seines Insta-Kanals.

Kratky wird bis zum Ö3-Weihnachtswunder am 19. Dezember pausieren

Das mache er gerne, so in seiner neuesten Story, aber er habe vieles vernachlässigt, nicht weniger als „das Leben selbst und die wenigen Menschen, die uns wirklich nahe stehen“. Deswegen wird jetzt die Notbremse gezogen und eine Pause eingelegt. Zumindest für knapp ein Monat, was in schnelllebigen Social-Media-Zeiten eine Ewigkeit sein kann. Jedenfalls ist jetzt bis zum Ö3-Weihnachtswunder am 19. Dezember, bei dem 120 Stunden live aus Bregenz gesendet wird, Schicht im Schacht.

Ein Instagram-Posting, auf dem Robert Kratky bekannt gibt, dass er eine Pause einlegen werde.
Robert Kratky legt eine Pause auf Instagram ein. © robert.kratky/Instagram/BuzzFeed Austria

„Danke für Eure lieben Nachrichten in den letzten Wochen, es war schwer zu übersehen, dass ich - so wie viele andere auch - keine sehr gute Zeit habe“, beginnt er seine Story. „Mein Instagram war anfänglich nur ein Hobby und ist meanwhile fast zu einem Zweitberuf geworden, zu meiner eigenen ‚P.R.-Abteilung‘ und wenn ich wollte, sogar zu einer Einnahmequelle. Es macht auch Spaß, und die Möglichkeit, hier - abseits meiner Radioshow - Menschen zu unterhalten oder etwas zu bewegen ist täglich verlockend.“

„Jedes Buch dieser Welt ist besser als Social-Media-Feeds“

Nach der Ankündigung der Pause, die er einlegen wolle, verwies er darauf, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall auf Instagram weiterginge. Nur wahrscheinlich in anderer Art und Weise und „hoffentlich besser als ich es bisher hingekriegt habe“.

Am Schluss wird Kratky sehr emotional: „Und (ungefragt) noch ein von Herzen kommender Rat für alle, die einen wollen: Jedes Buch dieser Welt ist besser als Social-Media-Feeds. Jede Erinnerung in deinem Herzen wertvoller als ein Post in deinem Feed. Und der einzige Mensch, den du wirklich erreichen solltest, ist der Mensch neben dir.“ Kann man sich zu Herzen nehmen.

Kratky sprach schon früher von Depression

Schon 2014 hat Kratky von einer Depression gesprochen, wegen der er sich auch erfolgreich behandeln lassen konnte. Allerdings hatte er vor rund zweieinhalb Jahren einen „totalen Zusammenbruch unter der Last der Dinge, die sich in meinem Leben angehäuft haben“, wie er in einem Instagram-Post einräumte.

Hier sind neben Robert Kratky 8 weitere österreichische Prominente, die offen über ihre psychische Gesundheit reden.

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