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„Spider-Man“: Das ultimative Ranking aller 9 Filme

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Von: Johannes Pressler

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Eine Bildmontage von zwei Spider-Men in unterschiedlichen Anzügen.
Bereits in acht Live-Action-Filmen war Spider-Man seit 2002 der Protagonist. © Sony Pictures/BuzzFeed Austria

Von „Spider-Man“ (2002) bis zu „Spider-Man: No Way Home“ (2021): Hier sind alle neun Blockbuster rund um Peter Parker alias Spider-Man, gereiht vom schlechtesten zum besten.

Abgesehen von Superman und Batman gibt es kaum einen Comiccharakter, der dem Mainstream so bekannt ist wie Spider-Man. Das zeigt sich auch an der mittlerweile hohen Anzahl an Filmen, die es über den Jungen aus New York, der durch einen Spinnenbiss besondere Kräfte erhält, gibt.

Bereits drei unterschiedliche Schauspieler haben Peter Parker in den acht Live-Action-Filmen seit 2002 gespielt. Dazu gesellt sich noch der Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ aus dem Jahr 2018. Die drei Spider-Man Filme, die in der Zeit von 1977 bis 1981 veröffentlicht wurden, haben wir für dieses Ranking nicht dazugenommen, da sie mit Nicholas Hammond als „Spider-Man“-Darsteller nur Auskoppelungen der damaligen Fernsehserie waren.

Doch wie sind wir bei diesem Ranking nun vorgegangen? Dafür haben wir ein paar Daten zu den Reviews auf der Film-Webseite „Rotten Tomatoes“ gesammelt. Den Wert, wie gut (oder schlecht) der Film durchschnittlich bewertet wurde, findest du in Klammer. Natürlich sind die Statistiken von „Rotten Tomatoes“ nicht das Ein und Alles und wir alle haben unterschiedliche Geschmäcker. Nichtsdestotrotz können dir die Zahlen einen guten Eindruck geben, wie gut (oder eben wie schlecht) der jeweilige „Spider-Man“-Film zur damaligen Zeit angekommen ist.

9. „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ (52 Prozent)

Im zweiten Streifen aus dem Jahr 2014 mit Andrew Garfield als Hauptdarsteller sehen wir Spider-Man im Kampf mit dem bekannten Comiccharakter Electro, gespielt von Jamie Foxx. Obwohl die schauspielerischen Leistungen hervorstechen, fehlte der Filmhandlung ein roter Faden und es gab viel zu viele Charaktere, denen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mit „nur“ rund 454 Millionen US-Dollar ist „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ der Live-Action-Spidey-Film mit dem geringsten weltweiten Einnahmeplus.

8. „Spider-Man 3“ (63 Prozent)

2007 kommt es zur bereits dritten Zusammenarbeit zwischen Tobey Maguire und Regisseur Sam Raimi. Diesmal hat Peter Parker vor allem mit sich selbst und dem Venom-Virus zu kämpfen, das wir mittlerweile auch aus „Venom“ (2018) und „Venom: Let There Be Carnage“ (2021) mit Tom Hardy in der Hauptrolle kennen. Der Mangel an weiteren ausgefeilten Charakteren zeigte sich jedoch auch an den Kinokassen: „Spider-Man 3“ ist der am wenigsten erfolgreiche Tobey-Maguire-Film.

7. „The Amazing Spider-Man“ (72 Prozent)

Mit Andrew Garfield erstmals als Spider-Man leitete Sony eine neue Ära ein. Kritisiert wurde an „The Amazing Spider-Man“ (2012) vor allem die Tatsache, dass die Handlung dem ersten „Spider-Man“-Film mit Tobey Maguire zu ähnlich sein würde. Zumindest die Fans scheinen mit einer Durchschnittswertung von 77 Prozent ganz zufrieden gewesen zu sein.

5. „Spider-Man“ (90 Prozent)

Den fünften Platz teilen sich zwei „Spider-Man“-Streifen. Zuerst haben wir hier niemand Geringeren als den allerersten „Spider-Man“-Film in Live-Action aus dem Jahr 2002. Ein zuvor dem Mainstream unbekannter Tobey Maguire brilliert in der Rolle als Peter Parker. Der größte Pluspunkt von „Spider-Man“ ist jedoch vor allem, wie technisch fortgeschritten der Blockbuster für die Zeit war. Man denke nur an andere Comicverfilmungen aus demselben Jahr wie zum Beispiel „Blade II“.

5. „Spider-Man: Far From Home“ (90 Prozent)

Wir sind bereits bei der Hälfte unserer Rankings aller neun „Spider-Man“-Filme, doch erst jetzt kommt erstmals ein Film rund um Peter Parker aus dem Hause Marvel. In seinem zweiten Film als „Spider-Man“-Hauptdarsteller geht es für Tom Holland quer durch Europa, um die Welt vor dem Bösewichten Mysterio (Jake Gyllenhaal) zu retten. Mit weltweiten Einnahmen von 1,1 Milliarden US-Dollar ist „Spider-Man: Far From Home“ der bisher erfolgreichste Spidey-Film. Das liegt sicher auch daran, dass es der direkte Nachfolger auf den Erfolgshit „Avengers: Endgame“ (2019) war.

4. „Spider-Man: Homecoming“ (92 Prozent)

Nachdem der Spider-Man von Tom Holland im Marvel-Film „The First Avenger: Civil War“ (2016) erstmals das Licht der MCU-Welt erblickte, folgte ein Jahr später „Spider-Man: Homecoming“. Regisseur Jon Watts gelang es perfekt, den beliebten Sony-Charakter in das Marvel-Universum einzufügen. Dabei sicherlich eine große Hilfe: Die starke Präsenz von Iron Man (Robert Downey Jr.).

2. „Spider-Man 2“ (93 Prozent)

Den zweiten Platz teilen sich ebenfalls zwei Streifen. Der zweite Tobey-Maguire-Film besticht vor allem mit einem hervorragenden Bösewicht: Dr. Octopus, gespielt von dem angesehen Alfred Molina. „Spider-Man 2“ (2004) gilt als sogar noch bessere Version des ersten Teils. Das zeigt sich mit 82 Prozent auch in der Publikumsbewertung. Bei „Spider-Man“ (2002) waren es nämlich nur 67 Prozent.

2. „Spider-Man: No Way Home“ (93 Prozent)

Neben dem am meisten geklickten Trailer aller Zeiten konnte „Spider-Man: No Way Home“ (2021) auch den zweitbesten Kinostart aller Zeiten verzeichnen. Abgesehen vom herausragenden Medien-Score von 93 Prozent sind es aber vor allem die 99 Prozent der Fans auf „Rotten Tomatoes“ in den ersten Tage nach dem Kinostart, die den dritten Teil mit Tom Holland als Spider-Man zu einem historischen Erfolg machen. Neben den ganzen Hits gab es aus unserer Sicht aber auch ein paar Fails.

1. „Spider-Man: A New Universe“ (97 Prozent)

Wer hätte das gedacht: Nach acht Live-Action-Filmen auf unserer Liste ist es der einzige Animationsfilm, der es an die Spitze unseres Rankings schafft. „Spider-Man: A New Universe“ (2018), publiziert von Sony, ist ein absolutes Meisterwerk. Mutiges Storytelling, gepaart mit bahnbrechenden Animationen und Emotionen. Ob Comic-Nerd oder nicht, für alle Film-Fans ein Must-See.

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