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„Star Wars“: Das ultimative Ranking aller 11 Filme

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Von: Johannes Pressler

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DIe beiden „Star Wars“-Charaktere Rey Skywalker (links) und Dart Vader.
Von Rey Skywalker (links) bis zu Darth Vader gab es in der langen Geschichte von „Star Wars“ schon viele legendäre Charaktere. (Fotomontage) © Lucasfilm Ltd./20thCentFox/Everett Collection/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Von „Krieg der Sterne“ (1978) bis zu „Der Aufstieg Skywalkers“ (2019): Hier sind alle elf „Star Wars“-Filme, gereiht vom schlechtesten zum besten.

Darth Vader und Luke Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Darth Maul, Rey Skywalker und Kylo Ren, sogar RD-D2 und C-3PO: Kaum eine Film-Franchise kann auf eine so große Bandbreite an tollen Charakteren zurückblicken wie „Star Wars“ von Ideengeber George Lucas. Während der Fokus im Moment mit „The Mandalorian“ und aktuell „Das Buch von Boba Fett“ mehr auf den außerirdischen Serien auf der Streaming-Plattform Disney+ liegt, sollte nicht vergessen werden, was die „Star Wars“-Filme für einen bedeutenden Einfluss auf die Filmgeschichte der letzten rund 40 Jahre hatten.

Grund genug für uns, einen genaueren Blick auf die elf bisher veröffentlichten „Star Wars“-Filme zu werfen und die alte Ranking-Maschine hochzufahren. Dabei haben wir uns auf die bisher elf veröffentlichten Live-Action-Filme konzentriert. Animationsstreifen so wie „Star Wars: The Clone Wars“ (2008) oder „LEGO Star Wars Holiday Special“ (2020) haben wir für unsere Liste nicht berücksichtigt.

Doch wie sind wir bei unserem Ranking nun vorgegangen? Dafür haben wir ein paar Zahlen zu den Kritiken auf der Film-Webseite „Rotten Tomatoes“ gesammelt. Den Wert, wie gut (oder schlecht) der Film durchschnittlich beurteilt wurde, findest du in Klammer. Natürlich sind die Daten von „Rotten Tomatoes“ nicht das Ein und Alles und wir alle haben unterschiedliche Vorlieben. Trotzdem können dir die Prozentwerte einen guten Eindruck geben, wie gut (oder eben wie schlecht) der jeweilige „Star Wars“-Film zur damaligen Zeit angekommen ist.

11. „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ (52 Prozent)

Oh wie groß waren die Erwartungen, als sich Regisseur und Drehbuchautor George Lucas nach einer 16-jährigen „Star Wars“-Abstinenz im August 1999 zurückmeldete. Und oh, wie groß war die Enttäuschung von Kritiker:innen und Fans zusammen, als sie „Die dunkle Bedrohung“, den ersten Teil der Prequel-Trilogie, in den Kinos sahen. Da konnten auch Darth Maul (Ray Park), ein legendäres Filmposter und die visuellen Effekte nichts mehr retten. Zumindest aus finanzieller Sicht war der Blockbuster mit einem jungen Anakin Skywalker (Jake Lloyd) ein Hit: Bis heute ist „Die dunkle Bedrohung“ mit einem weltweiten Einnahmeplus von 912 Millionen US-Dollar der dritterfolgreichste „Star Wars“-Film.

10. „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (52 Prozent)

„Jede Generation hat eine Legende“, war der Slogan des dritten und letzten Teils der Sequel-Trilogie im Dezember 2019. An „Der Aufstieg Skywalkers“ war aber so gut wie nichts legendär. Zu viele Handlungsstränge kamen zu einem eher enttäuschenden Ende. Warum der Film trotz gleichem Medien-Scores vor „Die dunkle Bedrohung“ liegt, ist die überraschend hohe Publikumsbewertung von durchschnittlich 86 Prozent.

9. „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger“ (65 Prozent)

Im Mai 2002 war cringe zwar noch kein allgegenwärtiger Begriff, doch wenn man sich heute das Drehbuch zu „Angriff der Klonkrieger“ durchliest, ist es das Erste, das einem dazu einfällt. Mit einem weltweiten Einnahmeplus von fast 540 Millionen US-Dollar befindet sich der zweite Teil der Prequel-Trilogie auch nur im letzten Drittel der elf „Star Wars“-Filme. Ein kleiner Bonuspunkt: Aus „Angriff der Klonkrieger“ stammt das 2021 bekannt gewordene Meme mit Anakin Skywalker (Hayden Christensen) und Padmé (Natalie Portman).

8. „Solo: A Star Wars Story“ (70 Prozent)

Erstmals in unserer Liste haben wir einen der zwei Filme, der nicht zu den insgesamt drei „Star Wars“-Trilogien gehört. Der Space-Western „Solo: A Star Wars Story“ (2018) erzählt die Geschichte, wie Han Solo (Alden Ehrenreich) zu einem der besten Piloten der gesamten Galaxie wurde. Von Expert:innen als ein unterhaltsames und schnelllebiges Spektakel bezeichnet, war der Film wirtschaftlich ein absoluter Flop. Bei Produktionskosten von 275 Millionen US-Dollar konnten nicht einmal 400 Millionen US-Dollar eingespielt werden.

7. „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith“ (80 Prozent)

Wir haben zwar erst den siebten Platz unseres Rankings, doch mit „Die Rache der Sith“ (2005) sind wir bereits beim dritten und letzten Teil der Prequel-Trilogie. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern schließt George Lucas seinen zweiten Dreiteiler ganz gelungen ab. Besonders hervorstechend ist natürlich das finale Duell zwischen Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker alias Darth Vader.

6. „Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (82 Prozent)

Erstmals springen wir zur Trilogie, mit der alles begann. Im Gegensatz zur Prequel-Trilogie schneidet bei der originalen der dritte Teil am schlechtesten ab. „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) ist trotzdem ein gelungener Abschluss der Filmreihe rund um Luke (Mark Hamill), Leia (Carrie Fisher) und Han Solo, damals noch gespielt von Harrison Ford. Besonders die Fans schienen mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Neben dem Medien-Score von 82 Prozent erhielt „Episode VI“ von ihnen nämlich satte 94 Prozent.

5. „Rogue One: A Star Wars Story“ (84 Prozent)

Mit einem gewissen Stirnrunzeln blickten Fans auf die Ankündigung von „Rogue One: A Star Wars Story“, dem ersten „Star Wars“-Film, der kein Teil einer Trilogie war. Das Endergebnis war jedoch mehr als nur zufriedenstellend. Das zeigte sich auch an den weltweiten Einnahmezahlen, wo „Rogue One“ eine Milliarde US-Dollar einbrachte.

4. „Star Wars: Die letzten Jedi“ (91 Prozent)

Bei keinem „Star Wars“-Film waren und sind sich Expert:innen und Fans so uneinig wie bei „Star Wars: Die letzten Jedi“. Mit einigen überraschenden Twists konnte der zweite Teil der Sequel-Trilogie im Dezember 2017 bei den Reviews extrem gut punkten. Für Fans galt der bis dato teuerste „Star Wars“-Streifen (317 Millionen US-Dollar) hingegen mit nur mageren 42 Prozent als Flop.

3. „Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung“ (92 Prozent)

Der Film, mit dem alles begann. Zuerst „Krieg der Sterne“ genannt, veränderte George Lucas in den späten 1970er-Jahren das gesamte Film-Game, wie man heute sagen würde. Bis heute gilt „Eine neue Hoffnung“ als ein absoluter Must-See-Blockbuster für Film-Fans. Dieser Meilenstein gelang Lucas zudem mit einem Budget von heutzutage lächerlichen 11 Millionen US-Dollar.

2. „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (93 Prozent)

Zehn Jahre nach dem letzten „Star Wars“-Film leitete Regisseur J. J. Abrams eine neue Ära ein. Und wie er das tat. „Das Erwachen der Macht“, der beste der drei Sequel-Filme, konnte sowohl mit neuen Charakteren als auch bereits bekannten Gesichtern überzeugen. Das spiegelte sich auch in den Zahlen wider: Mit weltweiten Einnahmen von zwei Milliarden US-Dollar ist „Das Erwachen der Macht“ bis heute der erfolgreichste „Star Wars“-Streifen.

1. „Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück“ (94 Prozent)

Nicht nur das Imperium schlug in „Episode V“ aus dem Jahr 1980 zurück, auch George Lucas konnte die Kritiker:innen, die „Eine neue Hoffnung“ als ein One-Hit-Wonder bezeichneten, eines Besseren belehren. Dunkler und bösartiger als der Vorgänger erreichte „Das Imperium schlägt zurück“ ein Level, wie noch wenige Filme sowohl zuvor als auch seitdem.

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