1. BuzzFeed.at
  2. Buzz
  3. Popkultur

Was machen diese 8 Starmaniacs der ersten Staffel eigentlich heute?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sophie Marie Unger

Kommentare

Michael Tschuggnall bei Starmania und Niddl bei den MA48 Tandlern
Was machen die eigentlich zurzeit? © Instagram

Die erste „Starmania“-Staffel war einfach legendär. Getragen wurde der Erfolg vor allem durch die einzigartigen Teilnehmer:innen. Doch was machen sie heute?

Während die sechste Staffel von „Starmania“ gelinde gesagt nicht ganz so mitreißend war, konnte die erste Staffel umso mehr überzeugen. Grund dafür waren natürlich die witzigen Castings und die daraus hervorgehenden - manchmal etwas bizarren - Kandidat:innen. Runde für Runde sangen sie sich in unsere Herzen. Doch was machen diese 8 Kandidat:innen von damals eigentlich heute?

1. Michael Tschnuggnall

Michael Tschnuggnall aus Tirol besiegte in der ersten Staffel von „Starmania“ mit seinem selbst komponiertem Song „Tears of Happiness“ Christina Stürmer. Schon bald widmete er sich aber ganz anderen - nicht musikalischen - Tätigkeiten. Er beschäftigte sich eher mit PR und schloss sein Doktorat in Informatik ab. An der Uni Innsbruck arbeitet er weiterhin als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

2. Christina Stürmer

Christina Stürmer ist wohl die erfolgreichste Musikerin aus der „Starmania“-Welt. Seit 2001 hat sie über 1,3 Millionen Tonträger verkauft und zahlreiche Amadeus Awards sowie den deutschen Echo und die goldene Stimmgabel gewonnen. Derzeit ist sie auch als Testimonial für Lidl im TV zu sehen.

3. Boris Uran

Der Drittplatzierte der ersten Staffel wollte eigentlich weiterhin auf Musik setzen. 2003 veröffentlichte Boris Uran das Album „Ich“, das sich aber als Flop entpuppte. Nach mentalen Schwierigkeiten beschloss er zunächst, als Altenpfleger zu arbeiten. Zusätzlich absolvierte er die Abendschule und holte die Matura nach. Bei einer Bali-Reise beschloss er nochmals musikalisch durchzustarten und gründete das Trio „Orange Sun“. Derzeit ist er auch für die ÖBB tätig.

4. Niddl

Anita Ritzl, besser bekannt als Niddl, belegte damals Platz vier. Danach trat Niddl immer wieder mit diversen Künstler:innen auf und beriet als „Dr. Niddl“ im „Xpress“-Magazin. 2010 gründete sie die „Niddl & the NoNo“ Band. Sie machte auch gemeinsame Sache mit der MA48 Tandler Band und sang mit dieser einen Song ein. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dennis Jale moderiert sie derzeit eine neue Musiksendung auf Wiens Stadtsender W24.

5. Livia Hubmann

Die Fünftplatzierte nahm schon bald nach der Show ihr Geigen-Studium wieder auf und schloss dieses 2005 ab. Kurz darauf gründete Livia Hubmann die Band „Kill Scoville“, welche sich auf Akustik-Pop und Jazz im Vintage Style konzentriert. In einem ORF-Interview räumte sie ein, dass ihr die Live-Sessions am wichtigsten seien.

6. Beate Baumgartner

Beate Baumgartner belegte 2001 Platz sechs und auch sie blieb der Musik verbunden. Nach der Castingshow veröffentlichte sie mit „Shosholoza“ eine Interpretation eines südafrikanischen Volkssongs, der jedoch floppte. Der Durchbruch gelang Baumgartner dann als Yola B. Jahrelang war sie als Leadsängerin der Band Parov Stelar tätig. Danach sang sie für Servus TV. Derzeit lebt sie in ihrer Heimat Namibia, wo Baumgartner geboren und aufgewachsen ist.

7. Lukas Permanschlager

Lukas Perman war einer der wenigen Starmaniacs, die so richtig Karriere machten. Perman wechselte danach ins Musical-Fach, wo er im Theater an der Wien für „Elisabeth“ engagiert wurde. Mit der Produktion tourte er sogar durch Japan. In seiner Heimatstadt spielte er in unter anderem „My Fair Lady“, in „Tanz der Vampire“ oder in „I am from Austria“.

8. Vera Böhnisch

Vera Böhnisch war mit 16 Jahren damals die jüngste der ersten „Starmaniacs“. Sie schied relativ früh aus, veröffentlichte aber trotzdem drei Alben, das letzte 2008 unter dem Künstlernamen „L’Enfant Terrible“. 2009 gewann sie mit dem Song „Dear Ladys“ einen Amadeus Award. Danach zog sie sich aus der Musikszene zurück und gründete ihre Designfirma „Die Macherei“.

Auch die Kiddy Contest-Teilnehmer:innen stehen mittlerweile fest im (Musik-)Leben.

Auch interessant

Kommentare