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„The Witcher“: Alles, was ihr über die erfolgreiche Serie wissen müsst

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Szene aus der ersten Staffel „The Witcher“ auf Netflix.
Die Rüstung in der ersten Staffel von „The Witcher“ war für viele Fans ein Grund sich zu beschweren – für sie wird die nilfgaardischen Rüstung nicht elegant und majestätisch, sondern eher unästhetisch. © Katalin Vermes/Netflix

Die Fantasy-Serie „The Witcher“ ist eine Adaption des gleichnamigen Games. Hauptdarsteller Henry Cavill verkörpert den Magier, der dunkle Mächte bekämpft.

Der weltweite Serienerfolg aus dem Jahr 2019 wurde 2021 mit Staffel 2 auf Netflix fortgesetzt. Neue Abenteuer erwarten Geralt von Riva, Yennefer und Prinzessin Ciri.

„The Witcher“: Vorlage und Allgemeines

Die erfolgreiche Netflix Fantasy-Serie „The Witcher“ entstand auf Grundlage der Romanvorlage (Geralt-Saga) von Andrzej Sapkowski, auf der wiederum das weltweit bekannte Game basiert. Der polnische Schriftsteller arbeitete mehr als 30 Jahre lang an der Geralt-Saga.

Lauren S. Hissrich hat die Romanvorlage als Produzentin und Regisseurin für den Streamingdienst Netflix neu umgesetzt. „The Witcher“ ist exklusiv bei Netflix verfügbar. Die erste Staffel startete am 20. Dezember 2019 und wurde bereits vor der Veröffentlichung mit der HBO-Serie „Game of Thrones“ verglichen. Mit „The Witcher“ gelang Netflix der bis dahin erfolgreichste Serienstart. „The Witcher“ war im Jahr 2019 die weltweit beliebteste Serie. Am Release-Termin, dem 20.12. 2019, wurden direkt alle acht 60-minütigen Folgen der Fantasy-Serie veröffentlicht.

Fans des gleichnamigen Games stellten schnell fest, dass sich die Netflix Adaption nicht wie erwartet stark am Game, sondern an der Romanvorlage orientiert. Obwohl somit die Erwartungen vieler Fans nicht erfüllt wurden, war „The Witcher“ ein globaler Erfolg.

Die Fantasy-Serie beschreibt den Hexer Geralt von Riva

Im Mittelpunkt der Handlung steht der Hexer (Witcher) Geralt von Riva. Der Hexer zieht durch die Lande und bekämpft unter Anwendung von Magie Monster und dunkle Mächte, um sich dadurch seinen Lebensunterhalt zu verdienen. In der mystischen Welt des Witcher Universums ist Geralt von Riva unter den Synonymen „Schlächter von Blaviken“ und „Weißer Wolf“ bekannt und gefürchtet. Er wahrt bei seinen Aufträgen stets Neutralität und wird als unzugänglicher, mürrischer Charakter beschrieben.

Die für Netflix produzierte Fantasy-Serie fasziniert Freunde magischer Welten, in denen Menschen, Zauberer und Hexen in Kriegen um die Vorherrschaft kämpfen und mystische Wesen wie Elfen zur besonderen Atmosphäre beitragen. Geralt von Riva ist nicht nur Monsterjäger, sondern folgt seiner Bestimmung, die sich dem Zuschauer erst im Verlauf der Handlung erschließt. Es werden mehrere Zeitstränge miteinander verwoben, sodass es für den Zuschauer manchmal nicht einfach ist, der Handlung zu folgen. Orientierungspunkt der ersten Staffel ist ein zentrales Ereignis: der Untergang von Cintra.

The Witcher bei Netflix: Das sind die Darsteller:innen

Der Erfolg der Netflix Fantasy-Serie beruht unter anderem auf der überzeugenden Performance der Darsteller:innen. Geralt von Riva wird vom britischen Schauspieler Henry Cavill verkörpert, der als Superman in der Verfilmung „Man of Steel“ weltweiten Ruhm erlangte. Cavill ist selbst bekennender Fan der Witcher Games. Co-Stars sind die Britinnen Anya Chalotra, welche die Rolle der Zauberin Yennefer von Vengerberg übernahm, und Freya Allan in der Rolle der Prinzessin Cirilla Fiona Elen Riannon von Cintra (Ciri).

Die Handlungsstränge der beiden Co-Stars werden geschickt mit der Story um Geralt von Riva verflochten. Der Zuschauer erlebt in Staffel 1, wie sich Yennefer von einer missgestalteten, verachteten Magd zu einer mächtigen und wunderschönen Zauberin verwandelt. Prinzessin Ciri trifft auf der Flucht aus Cintra auf Geralt. Der Hexer erkennt, dass es sich bei der Prinzessin um das „Kind der Vorsehung“ handelt, das ihm versprochen war. Mit beiden Frauen ist der Magier schicksalhaft und untrennbar verbunden.

Besonderheit der Serie „The Witcher“ und Zuschauerzahlen

Showrunnerin Lauren S. Hissrich betonte in einem Interview, dass im Gegensatz zu anderen Fantasy-Serien bei der Netflix-Serie „The Witcher“ der Fokus nicht auf epischen Schlachten, Kriegen und mächtigen Dynastien liegt, sondern stattdessen die Geschichten der Menschen im Vordergrund stehen. Besonders die Interaktionen zwischen Geralt, Ciri und Yennefer werden facettenreich dargestellt. Ziel sei es gewesen, eine Familiengeschichte darzustellen, die vom Zerbrechen und Wiederbeleben familiärer Bande handelt. Dennoch sei es ebenso wichtig gewesen, die Fantasy-Elemente zu betonen und mit mystischen Orten, Monstern, Magiern und Hexen eine eigene Welt zu kreieren.

Aufgrund des großen Erfolgs entschied Netflix, mit „The Witcher – Blood Origin“ einen Ableger der Fantasy- Serie zu kreieren. In diesem Prequel wird die Vorgeschichte der Hexer-Welt erzählt, als Menschen und magische Wesen wie Hexen, Elfen, Feen und Monster nebeneinander lebten. Die Handlung spielt ungefähr 1.000 Jahre vor der Geralt-Saga und erzählt, wie die magische und die menschliche Welt verschmolzen und die ersten Hexer entstanden.

Netflix hat famose Zuschauerzahlen zu The Witcher vorgelegt. Nach Angaben des Streaming-Dienstes sahen innerhalb der ersten vier Wochen 76 Millionen Haushalte die Serie.

„The Witcher“: Drehorte

Da der Geburtsort der Geschichte Polen ist, war es kein Wunder, dass die Regisseure es als Drehort verwendeten. Genauer gesagt zeigte das Schloss Ogrodzieniec einen Ort für die Schlacht von Sodden, der im Saisonfinale gezeigt wurde. Das Schloss befindet sich in Rabsztyn, einem kleinen Dorf etwa 60 km von Krakau entfernt. Die Burg wurde ursprünglich zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert auf dem Burgberg im polnischen Jurahochland erbaut. 

Einer der Hauptdrehorte waren auch die Kanarischen Inseln, wo die Regisseure verschiedene Landschaften verwendeten. Hier befindet sich auch der Hauptstandort Aretuza, die Zauberakademie. Als Hauptstandort für alle Innenräume der Serie nutzen die Regisseure die Hauptstadt Ungarns, Budapest. Dort befand sich auch das Hauptfilmstudio.

Eine wichtige Kampf-Szene wurde auf der Burg Kreuzenstein in Leobendorf, rund 25 km nördlich von Wien, aufgenommen. Einige Teile der Burg stammen noch aus dem 12. Jahrhundert, wurden jedoch im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. 

Von Jasmin Kirschbaum

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