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This Human World: 7 Gründe, warum du dich auf das Filmfestival für Menschenrechte freuen kannst

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Von: Christian Kisler

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Das Sujet für das Film-Festival This Human World, bei dem sich zwei Menschen umarmen
This Human World ist das Internationale Filmfestival der Menschenrechte. © Felix Vratny

Zum bereits 15. Mal findet mit This Human World ein ganz besonderes Filmfestival statt. Mehr als 90 Filme in sechs Kinos widmen sich den Menschenrechten.

This Human World gibt es seit 2008 und ist in seiner Art schon einzigartig. Nicht umsonst nennt es sich „Internationales Filmfestival der Menschenrechte“. Und das ist einer Zeit, in der ÖVP und FPÖ eine Neudefinition der Menschenrechte andenken, wichtiger denn je. Denn dass das Filmfest im Jahr 2008 ins Leben gerufen wurde, hat seinen Grund: Damals wurde der 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte begangen.

Und da This Human World heuer zum 15. Mal stattfindet, feiern wir dieses Jahr 75 Jahre Menschenrechte. Feiern ist dabei der richtige Ausdruck, denn bei aller Ernsthaftigkeit, die der Thematik zugrunde liegt, ist Menschsein auch etwas, das etwas ganz Besonderes ist. Dementsprechend wird zwar einfühlsam und aufrüttelnd, aber zwischenzeitlich auch humorvoll auf politische und soziale Missstände hingewiesen. Grund genug, sich auf This Human World zu freuen. Es findet von 1. bis 11. Dezember 2022 statt.

1. Du kannst heuer wieder ins Kino gehen

2020 und 2021 fiel This Human World jeweils einem Lockdown zum Opfer, es fand nur online statt, einzelne Filme wurden gestreamt. Heuer geht es endlich wieder ins Kino, und zwar ins Gartenbaukino, ins Stadtkino, ins Schikaneder Kino, ins Topkino, aber auch in die Brotfabrik und die Brunnenpassage.

2. Es gibt eine neue Festivalleitung

Mit Carla Marie Lehner, Jahrgang 1994, gibt es seit März eine neue Leiterin des Filmfestivals. Unterstützt wird sie von einem vorwiegend jungen, dynamischen Team, Lehners Anspruch an das Festival: „This Human World ist und bleibt neben einem Wettbewerbs-Filmfestival auch eine Plattform des Dialogs und des Austausches für Protagonist:innen, Filmemacher:innen und Publikum.“

3. This Human World bietet eine Stimme für die, die sonst überhört werden

Mit mehr als 90 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen und vielen Österreich-Premieren will This Human World jenen eine Stimme zu geben, die in unserer lauten, schnellen Welt oftmals überhört werden. So soll darüber hinaus eine Vernetzungsplattform für NGOs und Filmemacher:innen geschaffen werden.

4. Auch wenn du nicht in Wien bist, kannst du einen Teil des Programms sehen

Auch heuer wird es neben den Kinoveranstaltungen wieder einen Filmhub geben, also Video-on-Demand für alle außerhalb Wiens und jene, die aus sonstigen Gründen nicht teilnehmen können. Zumindest innerhalb Österreichs, aus rechtlichen und technischen Gründen. Soll heißen, du kannst Teil des Programms auch online streamen.

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5. Es gibt gleich fünf Schwerpunktthemen

Die Themenblöcke sind so breit gefächert wie das Leben: Umwelt und Migration, Arbeitsrecht und Arbeitswelten, Feminismus, LGBTQIA+ und Kampf gegen Diskriminierung sowie Krieg und Formen des Protests. Was sich viel spröder liest, als es letztlich ist.

6. Du darfst dich über eine Überraschung freuen

Ähnlich wie bei der Viennale gibt es auch beim This Human World einen Überraschungsfilm. Der wird am vorletzten Tag des Festivals gezeigt, also am 10. Dezember, und zwar schon um 12.30 Uhr im Top Kino. Da es dort auch hervorragendes Frühstück gibt, bekommen alle, die ein Ticket haben, 50 Prozent darauf. Das nenne ich eine Win-win-Situation.

7. Die Preise sind auch optisch etwas ganz Besonderes

This Human World ist ja auch ein Wettbewerbs-Festival. Deswegen werden Preise in fünf Kategorien ausgelobt, dotiert zwischen 400 und 2.000 Euro. Gestaltet werden sie dabei von keiner Geringeren als der bildenden Künstlerin, Fotografin, Installationskünstlerin und Autorin Elke Krystufek. Und zwar in Kooperation mit der Natursteinmanufaktur Breitwieser.

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