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Diese 8 Künstler:innen haben wirklich mal beim Kiddy Contest mitgemacht

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Von: Sophie Marie Unger

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Sänger Julian Le Play zeigt in die Kamera und Julian Heidrich beim Kiddy Contest
Jap, diese Künstler:innen haben wir alle schon mal beim Kiddy Contest gesehen. © Julian Le Play/Instagram/Youtube

Was, die hat auch mal beim Kiddy Contest mitgemacht? Org. Man mag gar nicht glauben, wie viele Künstler:innen so entdeckt wurden.

„Ich wünsche mir einen Bankomat, will so einen Taschengeld-Vermehrer.“ Wer diese Zeile mitsingen kann, für den/die war der jährliche Kiddy Contest einfach Fixtermin. Zum Nikolo gab‘s dann noch die CD und dann ist‘s auch schon abgegangen im Kinderzimmer. Viele Interpret:innen waren für mich persönlich ja schon immer heimliche Stars. Dass sie später auch mal wirklich groß rauskommen, hatte ich hingegen oftmals nicht am Schirm. Gut, dass es Social Media gibt und man so ein bissl hinterher stalken kann. Hier sind acht Stars, die den Kiddy Contest sicherlich als Sprungbrett nutzten.

1. Mandy Capristo - „Ich wünsche mir einen Bankomat“

Kaum zu glauben, aber „Ich wünsche mir einen Bankomat“ sollte für die deutsche Mandy Capristo wirklich der Anfang ihrer Musikkarriere sein. Nach dem Kiddy Contest, für den sie übrigens von ihrem Musiklehrer angemeldet wurde, brachte ihr die deutsche Castingshow Popstars den endgültigen Durchbruch. Daraus resultierte dann ja auch die Band Monrose, die sieben Top-Ten-Hits in den deutschen Charts hatte. Seit 2017 ist sie als Solokünstlerin unterwegs. Zwischendurch modelte sie auch für den Otto-Katalog, Triumph und Zalando.

2.  Eli Preiss - „Mein Talisman“

Eli Preiss gehört derzeit zu den angesagtesten Newcomer:innen des Landes. Erst kürzlich war sie unter den Top 5 der Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2022. Was viele nicht wissen, ihr stimmliches Talent hat sie bereits 2012 beim Kiddy Contest unter Beweis gestellt. Mit „Mein Talismann“ war sie damals sogar unter den Finalist:innen. Heute mischt Eli mit deutschsprachigem RnB die heimische Szene auf.

3. Nathan Trent - „Fußball“

2003 besang der elfjährige Nathanaele Koll beim Kiddy Contest eines seiner damaligen Lieblingshobbys. Dass er dann doch kein Profi-Fußballer, sondern Sänger geworden ist, lag wohl schon in der Familie (sein Vater war Geiger im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck). Nach seinem Gesangsstudium ging‘s dann direkt zum ESC nach Kiew, wo er für Österreich den 16. Platz belegte. Seither veröffentlichte er zahlreiche Singles, sein Debütalbum kam erst vor einigen Wochen raus. Auf TikTok ruft er eigene Dance- und Songwriting Challenges ins Leben.

4. Julian Le Play - „Ich hab immer Hunger“

Ein bekanntes Gesicht in der heimischen Popszene ist da auch Nathan Trents Kiddy-Contest-Buddy Julian Le Play. Der ging nämlich im selben Jahr - damals noch als Julian Heidrich - mit der Nummer „Ich hab immer Hunger“ an den Start. Seither hat er bereits vier Alben veröffentlicht. „Tandem“ belegte in den österreichischen Album-Charts ganze sechs Wochen Platz eins und sorgte dafür, dass Le Play seine eigene TV-Show, die „Tandem Talks“, in denen er feinen Austropop vorstellt, bekam. Der Aufwand hat sich jedenfalls gelohnt, denn der Sänger wurde bereits fünf Mal mit dem Amadeus Award ausgezeichnet.

5. Zoë - „Engel ohne Flügel“

Ein paar Jahre später wurde dann auch schon Zoe Straub entdeckt. Mit „Engel ohne Flügel“ schaffte sie es 2007 ins Kiddy-Contest-Finale. Rund zehn Jahre später vertrat sie mit dem französischen Song „Loin d’ici“ - sie besuchte das Lycée Français Vienna - Österreich beim Song Contest in Stockholm. Zurzeit ist sie vor allem als Schauspielerin tätig und war zuletzt etwa im deutschen Netflix-Film „Isi und Ossi“ zu sehen.

6. Roman Lochmann - „Märchenwald“

Roman Lochmann ist der erste in dieser Liste, der nach seinem „Märchenwald“-Aufritt beim Kiddy Contest, als Youtube-Influencer durchstartete. Unter dem Namen „die Lochis“ veröffentlichte er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Heiko einige Songs wie „Durchgehend Online“. Nach „Let‘s Dance“- und „Sturm der Liebe“-Auftritten im TV, beschlossen die beiden, seriös Musik zu machen und sind seit 2021 mit dem neuen Künstlernamen HE/RO unterwegs.

7. LaFee - „Handy“

Jop, der Teenie-Star LaFee belegte schon 2004 mit dem Song „Handy“ und dem bürgerlichen Namen Christina Klein den vierten Platz beim Kiddy Contest. Schon zwei Jahre später kam ihre ersten Singles „Virus“ und „Prinzesschen“ raus. Ihr Schauspieldebüt gab LaFee in der Handy-Soap „Ninas Welt“. Am 20. August 2021 erschien nach über zehn Jahren ihr fünftes Studioalbum „Zurück in die Zukunft“. In ihren Songs thematisiert sie mittlerweile wichtige Themen wie sexueller Missbrauch, Gewalt, Mobbing und psychische Krankheiten.

8. Kimberly Rydel - „Toll, dass es Mütter gibt“

Im selben Jahr war auch Kimberly Rydel mit von der Kiddy-Partie und teilte sich mit „Toll, dass es Mütter gibt“ mit LaFee den vierten Platz. Einen Namen machte sie sich aber vor allem auf den internationalen Kino- und Fernsehleinwänden. 2020 spielte sie sogar an der Seite von Will Ferrell und Julia Louis-Dreyfus im Film „Downhill“. Als Rydell produziert sie weiterhin Songs und ist übrigens gut mit Nathan Trent befreundet.

Erfolgreich sind Österreicher:innen nicht nur auf den Bühnen, sondern auch in wissenschaftlichen Bereichen.

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