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6 Weihnachtsfilme, die so schlecht sind, dass du all deine anderen Sorgen schnell vergisst

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Von: Emily Erhold

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Vanessa Hudgens in „Der Prinzessinnentausch“.
Die doppelte Vanessa in drei Teilen von „Der Prinzessinnentausch“ lässt uns das Ende des Jahres bitterlichst herbeisehnen. © Netflix

Alle Jahre wieder ballern Filmstudios und Streamingdienste richtig schlechte Weihnachtsfilme raus. Der Inhalt scheint ihnen dabei völlig egal. Hauptsache es trieft nur so vor Kitsch, Kunstschnee und Weihnachtsliedern.

Und wieso ist bei den meisten von ihnen eigentlich Vanessa Hudgens dabei? Welchen Deal hat sie mit dem Teufel (oder doch Krampus) abgeschlossen?

1. Prinzessinnentausch (The Princess Switch)

Du weißt, es wird ein schlechter Film, wenn irgendwie ein „fernes Königreich“ mit Namen „Belgravia“ vorkommt. Und du weißt, der Film wird noch schlechter, wenn Vanessa Hudgens nicht nur eine, sondern gleich zwei Rollen darin spielt. Und du weißt, der Film erhält die Krone des schlechten Geschmacks, wenn Vanessa Hudgens in einer der Rollen einen nicht näher definierbaren Akzent spricht.

Darum geht‘s: Bäckerin Stacy, gespielt von Vanessa Hudgens, nimmt im „fernen Königreich“ Belgravia an einem Backwettbewerb teil. Begleitet wird sie dabei von ihrem besten Freund Kevin und dessen Tochter. In besagtem Königreich trifft Stacy auf Lady Margaret, ebenfalls gespielt von Vanessa Hudgens, die ihr - oh Wunder, oh Wunder - zum Verwechseln ähnlich sieht. Und wie es der Zufall so will, soll Lady Margaret den belgravischen Prinzen heiraten, hat aber null Bock auf diese Ehe. Aus irgendeinem Grund kann sie aber nicht einfach nein sagen.

Die einzige logische Lösung: Die Frauen müssen für kurze Zeit Leben tauschen. Und wer es bis jetzt noch nicht erraten hat, der sei vor einem Spoiler gewarnt: Lady Margeret verliebt sich in Kevin und Stacy in den Prinzen. WOW - was für ein Plot Twist. Zum Glück gibt es kein anderes Thema, das Frauen interessieren könnte, als mit welchem Mann sie ihr Leben verbringen möchte.

Deswegen ist das ganze ein Weihnachtsfilm: Die Handlung spielt um die Weihnachtszeit und es gibt weihnachtliche Festlichtkeiten. Ein Baum kommt auch vor.

2. Prinzessinnentausch: Wieder vertauscht (The Princess Switch: Switched Again)

Der Titel ist entweder selbstironisch und absolut genial oder einfach nur deppad. Im zweiten Teil von „Prinzessinnentausch“ gibt es erneut die doppelte Ladung Vanessa Hudgens. Das Ganze spielt jetzt nicht im Königreich Belgravia, sondern in Montenaro. Und damit der Film auch seinem Titel treu bleibt, tauschen Stacy und Lady Margaret erneut Rollen. Vanessa Hudgens spielt also wieder einmal Stacy, die Lady Margaret spielt und einmal Lady Margaret, die Stacy spielt. Weil‘s beim ersten Mal so gut funktioniert hat.

Um das geht‘s: Nachdem die Beziehung von Kevin und Margaret in die Brüche geht, weil Letztere den Thron in Montenaro erbt, versucht Stacy das Liebesleben ihrer Freunde zu retten.

Deswegen ist das Ganze ein Weihnachtsfilm: Es stehen wieder überall Weihnachtsbäume herum.

3. A Christmas Prince

Hier könnte jetzt auch der dritte Teil von Prinzessinnentausch stehen, der am 18. November 2021 auf Netflix veröffentlicht wurde, aber... ja: siehe oben. Stattdessen geht es jetzt um einen anderen Weihnachtsfilm, bei dem sich eine Frau in einen Prinzen verliebt. Und damit das Erfolgsrezept auch wirklich aufgeht, gibt es wieder ein Land mit kreativem Namen. Diesmal spielt das Ganze in Aldovia, aber keine Sorge: Hier stellt zur Abwechslung mal nicht Vanessa Hudgens ihre schauspielerischen Fähigkeiten zur Schau, sondern Rose McIver. Auch sie spielt die Rolle des verliebten Normalos, die sich in einen royalen Traumprinzen verliebt, bravourös. Wieso solche Filme trotz mittelalterlicher Handlung immer in der heutigen Zeit zu spielen scheinen, bleibt aber ein Rätsel.

Darum geht‘s: Amber Moore ist Journalistin und wird nach Aldovia geschickt, um von der Pressekonferenz des dortigen Thronfolgers Prinz Richard zu berichten. Wie in jedem guten Film muss es natürlich zu einer großen Verwechslung kommen. So wird die Reporterin beim Herumschnüffeln im Palast für die neue Lehrerin der jungen Prinzessin Emily gehalten. Und so lernt sie früher oder später auch den Prinzen kennen und lieben.

Deswegen ist das Ganze ein Weihnachtsfilm: Das Schloss ist umgeben von mit Schnee bedeckten Bäumen, es wird gerodelt. Und natürlich gibt es viel Weihnachtsdeko und: WEIHNACHTSBÄUME! Außerdem ist das Wort „Christmas“ im Titel.

4. A Christmas Price: The Royal Wedding

Was wäre ein Weihnachtsfilm ohne Fortsetzung in der darauffolgenden Weihnachtszeit? Auch „A Christmas Prince“ beschert seinen Fans einen zweiten Teil. Diesmal geht es um die Hochzeit von Amber und Prinz Richard. Natürlich gibt es aber auch ein paar Hindernisse für das verlobte Paar, denn sonst wäre es ja kein gutes Storytelling. Denn das königliche Protokoll macht Amber ganz schön zu schaffen.

Darum geht‘s: Amber reist mit ihrem Vater nach Aldovia, um die Hochzeit vorzubereiten. Der Designer Sahil scheint den Ton anzugeben und Amber scheint immer unglücklicher mit der Situation zu werden. Auch Richard kämpft mit Problemen, denn seine Bürger:innen sind mit der wirtschaftlichen Lage des Landes unzufrieden. Arbeitslosigkeit macht sich breit und wie es der Zufall so will, nimmt sich keine geringere als Amber selbst der königlichen Finanzen an.

Deswegen ist das Ganze ein Weihnachtsfilm: Die Weihnachtsbäume und Winter Wonderland fehlen auch im zweiten Teil von „A Christmas Prince“ nicht. Richard gibt am Ende des Films außerdem eine berührende Weihnachtsrede, in der er allen aldovianischen Arbeiter:innen Urlaubsgelder verspricht.

5. The Knight Before Christmas

Dieser Film aus dem Jahr 2019 ist allein deswegen schon ein absolutes „Must Watch“, weil Netflix-Weihnachtsqueen Vanessa Hudgens mitspielt. Bei diesem Film ist sie sogar als Produzentin beteiligt. Kein Wunder: Immerhin geht es um einen Ritter, um Zeitreisen, um die Liebe und um Weihnachten: Absolutes Erfolgsrezept für einen kitschig-kotzigen Weihnachtsfilm.

Darum geht‘s: Ein Ritter aus dem Jahr 1334 wird kurz vor Weihnachten von einer Zauberin in die Gegenwart von Brook Winters (Vanessa Hudgens!) katapultiert. Hier soll er seine wahre Bestimmung finden. Long story short: Die beiden verlieben sich ineinander. Das Ende!

Deswegen ist das Ganze ein Weihnachtsfilm: Irgendwie passiert das alles um die Weihnachtszeit

6. Ein Weihnachtsgeheimnis (Christmas Under Wraps)

„Full House“-Fans aufgepasst. Candace Cameron Bure spielt hier mir. Sie ist es auch die, die uns Zuseher:innen ganz schön viele Cringe-Momente beschert. Ansonsten ist der Film so wie die meisten Weihnachtsfilme eigentlich nur dazu da, Frauen zu zeigen, dass sie ihr wahres Glück in den Armen eines Mannes finden. Ok, cool.

Darum geht‘s: Lauren, gespielt von Bure, will nach Boston ziehen und Karriere machen. Außerdem wartet sie auf einen Heiratsantrag von ihrem Freund. Beides funktioniert aber nicht so wie sie sich das vorgestellt hat. Einzige Alternative: Sie nimmt einen Job in einem Krankenhaus irgendwo in Alaska an. Und wie soll es anders sein: Dort verliebt sie sich. Na, zum Glück!

Deswegen ist das Ganze ein Weihnachtsfilm: Lauren muss durch den Schnee stöckeln, weil alles - jap, richtig geraten - um die Weihnachtszeit spielt. Außerdem sieht der Chef der größten Fabrik im Ort aus wie der Weihnachtsmann. Laurens Schwarm heiß außerdem Andy HOLLIDAY!

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