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Studieren für Anfänger:innen: Mit diesen Tipps überlebst du das Erstsemester

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Von: Natascha Berger

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Eine Party-Szene, daneben ein Hörsaal. (Fotomontage)
Zwischen Ersti-Party und der ersten Vorlesung: Wie kriegt man den Studienbeginn gut hin? © Shotshop / IMAGO & YAY Images/ IMAGO

Keine Frage, der Studienbeginn ist aufregend: Egal ob nach dem Matura oder nach einer längeren Pause, im Studium mischen sich die Karten neu. Mit diesen Tipps läuft das Erstsemester rund.

Der Start des Studienlebens ist für die meisten angehenden Student:innen der Startschuss für ein neues Kapitel. Denn für die meisten bedeutet das Erstsemester auch, erstmals von Zuhause auszuziehen und vielleicht sogar einen Neuanfang in einer anderen Stadt zu wagen. In der Uni kommen dann noch neue Leute, neue Dozent:innen, ein ganz anderer Alltag als zu Schulzeiten und natürlich der Workload mit dazu. Um das alles unter einen Hut zu kriegen, haben wir einen Survival-Guide erstellt. Mit diesen Tipps kann im Erstsemester nichts schiefgehen.

1. Die richtige WG/Wohnung finden

Dieser Tipp ist natürlich nur relevant für dich, wenn du nicht noch bei deinen Eltern wohnst oder ohnehin schon längst ausgezogen bist. Doch falls du vorhast, deine Wohnsituation vor dem Semesterbeginn umzugestalten, solltest du dir bei der Suche nach deinem neuen Zuhause Zeit nehmen. In einer WG wirst du nicht nur selbstständiger, sondern findest auch gleich neue Freunde und kannst dich mit ihnen über den Uni-Alltag austauschen. Auch, wenn du lieber alleine ohne Mitbewohner:innen leben möchtest, solltest du mit der Suche rechtzeitig beginnen und dich auf dein neues Leben auf Student:in richtig vorbereiten.

2. Informiere dich über das bevorstehende Semester

Vorweg sei gesagt: Ein Studium ist ganz anders, als deine Schulzeit. Solltest du nicht an einer FH studieren, wo der Stundenplan schon fix ist, musst du ihn dir meist selbst zusammenstellen und kannst Kurse (fast) frei wählen. Das ist natürlich cool, erfordert aber auch viel Planung. Informiere dich deshalb so früh wie möglich über deine Auswahlmöglichkeiten und auch darüber, wann die Klausuren anstehen. In der Uni wird dich niemand mehr dran erinnern, dich für die Kurse und Prüfungen anzumelden. Und noch ein Tipp im Tipp: Lege deine Kurse, falls du gerne fortgehst, wenn möglich nicht auf Freitag oder Donnerstagmorgen. Das wirst du sonst schnell bereuen.

3. Kläre deine Finanzen ab

Dieser Tipp ist natürlich vor allem im Erstsemester wichtig, wenn du das erste Mal von daheim weg bist. Vor allem im ersten Semester wird es viele Veranstaltungen, Partys und Kennenlern-Treffen in netten Cafés geben. Zusätzlich wird die erste Miete abgebucht und der Kochabend in der WG steht bevor. Da ist es natürlich unvorteilhaft, wenn du keinen Cent mehr auf dem Konto hast. Wie du dir dein Studium finanzieren kannst, haben wir an anderer Stelle bereits zusammengefasst.

4. Schau dich auf dem Campus um

Es lohnt sich oft schon vor dem ersten richtigen Tag mal einen kleinen Spaziergang über den Campus und durch die Hallen der Uni oder des Campus zu machen. So kannst du dich umschauen und weißt später genau, wo die Mensa oder Kantine ist, wo die Studienberatung und wie das Gebäude allgemein aufgebaut ist. Es gibt so gut wie nichts stressigeres, als am ersten Tag planlos durch die Universität zu stolpern und etwas verspätet keuchend auf dem Platz zu landen.

5. ECTS, Module und Wahlpflicht? Lern das Uni-ABC

Während es in der Schule einfach nur Noten gab, wird das Ganze in der Uni schon etwas komplizierter. Zumindest auf den ersten Blick. In der Einführungsveranstaltung kann es leicht überfordern, wenn von ECTS, Wochenstunden, Modulen und Wahlpflichtfächern gesprochen wird. Um den Überblick zu behalten und nicht komplett verwirrt ständig bei Sitznachbarn nachfragen zu müssen, empfehlen wir: Präge dir davor schonmal die wichtigen Begriffe ein.

6. Finde heraus, wie du am besten mitkommst

Je nachdem, was du für ein Typ bist, sind verschiedene Strategien sinnvoll, den Uni-Alltag gut zu planen. Die einen können sich vielleicht ganz auf das Skript der Dozent:in verlassen, während andere akribisch mitschreiben. Mach eine:r legt sich vielleicht alle Dokumente auf dem Laptop ab, während andere alles ausdrucken und mit Markern arbeiten. So oder so: Finde heraus, was für dich klappt und bleib dabei. Nur so sparst du dir die komplette Überforderung vor der ersten Prüfungsphase. Es gibt auch einige Apps, die dir den Uni-Alltag erleichtern.

7. Hol dir Tipps von Nicht-Erstis

Im Erstsemester hat man von vielem einfach noch nicht die Ahnung, wie dann im dritten oder vierten. Alles ist neu und irgendwie aufregend. Wir legen dir ans Herz, auf Partys oder in der Uni mit Leuten aus der Fachschaft oder aus höheren Semestern in Kontakt zu kommen. Die können dir nicht nur verraten, wie die Prüfungen bei Dozent:in XY aussehen, sondern auch selbst Tipps zum Zeitmanagement oder bestimmten Kursen geben. Vielleicht hast du ja auch Glück und sie teilen ihre alten Mitschriften mit dir.

8. Nimm alles mit, was geht

Vor allem im Erstsemester empfehlen wir: Lass nichts aus und genieße das Student:innenleben in vollen Zügen. Wenn bald die erste Klausurenphase ansteht, wirst du dich noch lange genug in der Bibliothek oder deinem Zimmer einsperren. Bis dahin solltest du alles mitnehmen, um neue Leute kennenzulernen: egal ob Kneipentouren, eine Campus-Rallye oder die Ersti-Partys. Hör dich einfach um, was organisiert wird und ansteht. Die Student:innenzeit wird nicht umsonst als die beste im Leben bezeichnet. Außer natürlich, dir stehen Semester von Distance-Learning bevor - den Zoom kann das Studium auch richtig versauen.

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