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Mal wieder pleite? Mit diesen 9 Jobs stockst du dein Studierenden-Konto auf

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Von: Natascha Berger

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Frau mit mehreren Hunden auf einem Waldweg.
Symbolbild: Wer sich neben dem Studium etwas dazuverdienen will, kann als Hundesitter:in arbeiten. © blickwinkel/Imago

Die meisten Student:innen kennen dieses Problem vermutlich zu gut: Der Laptop geht kaputt oder eine nice Party steht an, doch das Geld ist zu knapp. Mit diesen Jobs kannst du dir während deines Studiums gut Geld dazuverdienen.

Obwohl wir in Österreich zwar das Privileg haben, keine Studiengebühren zahlen zu müssen, ist das Geld bei vielen Student:innen nicht selten knapp. Denn zu der Miete und Lebensunterhaltungskosten kommen meist noch die Rechnungen in der Lieblings-Bar, das Ticket für die Öffis oder neue Kleidungsstücke, die eben auf keinen Fall fehlen dürfen. Damit du am nächsten Monatsende nicht mehr von Nudeln mit Pesto und Instant-Ramen leben und deine Eltern nicht um 50 Euro anschnorren musst, haben wir dir einige Jobs zusammengesucht, die du auch neben dem Uni-Leben meistern kannst. Außerdem ist es auch nützlich zu wissen, wie du dir dein Studium in Österreich mit Stipendien finanzieren kannst.

Tipp: Achte darauf, wie viel du dir dazuverdienen darfst

Je nachdem, ob du Familien- oder Studienbeihilfe bekommst, ändern sich die Regeln. Falls du dir dein Konto also in den Semesterferien oder während des Studiums aufstocken musst, informiere dich unbedingt, wie viel du verdienen und arbeiten darfst.

1. Wissen teilen: Nachhilfe-Lehrer:in

Vielleicht hast du früher selbst mal Nachhilfe gebraucht und kannst dich noch erinnern, wie viel Geld verzweifelte Eltern oft mal zahlen würden, um ihr Kind für die nächste Prüfung vorzubereiten. Je nachdem, was in der Schule deine Stärken waren oder was du heute studierst, bieten sich verschiedenste Nachhilfe-Fächer an. Neben flexiblen Arbeitszeiten, ist ein Vorteil, dass sich gute Nachhilfe-Lehrer:innen schnell rumsprechen. Schneller als du denkst, hast du vielleicht sogar mehrere Schüler:innen, die von dir lernen wollen.

2. Kellnern, was das Zeug hält: Job in der Gastronomie

Der Klassiker unter den Student:innen-Jobs: Kellnern. Egal ob in dem netten Café bei dir nebenan oder in deiner Lieblings-Kneipe, wo du abends auch mal deine Freund:innen bedienen kannst. Je nachdem wie stressig du es haben willst, solltest du dir gut überlegen, wo du als Kellner:in anfangen möchtest - doch ist auch der schlimmste Stress meist durch gutes Trinkgeld am Ende des Tages wieder vergessen. Unser Tipp: Einfach die Augen offen halten, nach Jobausschreibungen oder einfach an der Bar nachfragen, ob Unterstützung gesucht wird.

3. Flexibler geht kaum: Temporäre Jobs

Mittlerweile gibt es diverse Plattformen wie zum Beispiel die App Easystuff (mehr Tipps für Student:innen-Apps), auf denen du ganz leicht Jobs findest, die nur temporär angedacht sind. Etwa als Hostess oder Host auf einer Messe oder am Weihnachtsmarkt den Leuten Glühwein verkaufen. In den Apps wirds schon angezeigt, wie viel dir der Job an Geld bringt. Du bist außerdem nicht an feste Arbeitszeiten gebunden und kannst dir selbst aussuchen, wann du arbeiten möchtest.

4. „Haben Sie eine Minute Zeit?“: Promoter:in

Wir wollen es nicht schönreden: Für diesen Job brauchst du auf jeden Fall Durchhaltevermögen und Kommunikationstalent. Denn während du für NGO‘s neue Spender:innen in der Mariahilferstraße ansprichst und dich alle ignorieren, kann es schon mal frustrierend werden. Dafür lernst du viele andere Leute kennen und wirst (meistens) nach Erfolg bezahlt. Wenn du also denkst, man kann deinem Charme kaum widerstehen, bist du als Promoter:in oder Fundraiser:in genau richtig.

5. Vorgeschmack auf die Zeit nach dem Studium: Freelancen oder Werkstudent:in

Ein Job als Freelancer:in oder Werkstudent:in macht sich gut auf dem Lebenslauf und bringt dir auch gleich erste Berufserfahrungen ein. So kannst du in Unternehmen reinschnuppern, die du dir sowieso für die Zeit nach dem Studium überlegt hast. Oft werden diese Jobs auch gut bezahlt und du lernst Gleichgesinnte kennen. Während du dir als freie:r Mitarbeiter:in meist selbst einteilen kannst, wie viel und wann du arbeiten möchtest, bist du als Werkstudent:in mehr gebunden, hast aber dafür andere Vorteile, was Versicherungen und Steuern angeht.

6. Mitarbeiter:innen-Rabatt absahnen: Jobs im Einzelhandel

Egal ob in einem Modehaus, im Lego-Store oder im Bio-Laden an der Kasse: Im Einzelhandel hast du quasi unbegrenzte Möglichkeiten an Jobs. Mit einem meist guten Stundenlohn und geregelten Arbeitszeiten kannst du so dein Konto optimal aufstocken. Sind die Kund:innen nicht gerade sehr nervig, machen Jobs im Einzelhandel auch Spaß - solange du gerne im Kontakt mit Leuten stehst. Pluspunkt: Je nach Job, kannst du auch schnell lernen, dein Verkaufstalent auf neue Ebenen zu heben und Mitarbeiter:innen-Rabatt kriegen.

7. Wird nie langweilig: Hunde oder Kinder sitten

Du hast ein Herz für Kinder oder Tiere? Dann solltest du dich in deiner Nachbarschaft oder Familie vielleicht mal umhören, ob jemand nach Baby- oder Hundesitter:innen sucht. Dein Lohn kannst du meist selbst aushandeln, je nachdem wie viel Erfahrung du mitbringst - kleine Geschwister oder eigene Haustiere bieten sich als Referenz immer super an. Fürs Gassi gehen oder abends bei der Sitter-Familie Netflix suchten, wenn die Kinder schon schlafen, bezahlt zu werden, ist nie verkehrt.

8. Dein Weg nach Hollywood: Komparse bzw. Komparsin

Für alle, die sich schon immer mal im Fernsehen sehen wollten, aber nicht wirklich das schauspielerische Talent besitzen, sind Kompars:innen-Rollen genau das Richtige. Oft lohnt es sich ab und zu nach Rollen im Internet zu gucken oder sich sogar bei einer Agentur für Statisten zu bewerben. Klar, es wird nicht immer genau dein Typ gefragt sein - aber wenn du dann mal einen Drehtag hast, kriegst du meist neben der Verpflegung auch noch ordentlich Geld. Und du kannst natürlich Setluft schnuppern.

9. Bewegung und Job in einem: Lieferant:innen-Jobs

Was gibt es schöneres, als wenn es an der Tür klingelt und dein heißersehntes Essen oder dein dringend benötigtes Klopapier endlich da ist? So gut wie nichts. Genau diese Freude kannst du als Lieferant:in oder Kurier anderen bereiten. Meist fährst du Essen oder Lebensmittel mit dem Rad aus und tust dir selbst (neben deinem Geldbeutel natürlich) auch noch was Gutes. Nur solltest du hier auch etwas stressresistent sein - denn hungrige Kund:innen sind oft nicht die geduldigsten.

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