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6 Dinge, die an diesen zweiten Corona-Weihnachtsfeiertagen einfach nur stressig sind

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Von: Emily Erhold

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Bildmontage: Weihnachtsbaum und verzweifelte Frau
Der alljährliche Weihnachtsstress ist in der Pandemie noch größer. © MiS/Panthermedia/Imago/BuzzFeed Austria

Es ist das zweite Weihnachten während der Corona-Pandemie und besinnlich ist das alles irgendwie nicht mehr.

Corona-Stress trifft auf Weihnachtsstress. Leiwande Feiertage schauen anders aus:

1. Geschenke besorgen zwischen Lockdowns und überrannten Geschäften

Zugegeben, den Stress rund ums Schenken gab es schon vor der Corona-Pandemie. Ein Buch für den Onkel? Ist es ok, der Schwester nur einen Gutschein zu schenken? Erwarten die Freund:innen auch eine kleine Aufmerksamkeit? Während der Pandemie kommt dann noch der zusätzliche Zeitdruck. Immerhin gab es auch heuer kurz vor Weihnachten einen Lockdown für alle. Der Handel musste schließen. Das Weihnachtsgeschäft war unterbrochen. Drei Wochen lang war es nicht möglich, das perfekte Geschenk für Freund, Freundin oder Gspusi zu finden, zumindest nicht in real life.

Wer sich nicht auf den Online-Handel verlassen wollte, musste sich also mit Massen an Menschen ab Mitte Dezember ins Gefecht stürzen. Gerade während der Pandemie keine leiwande G‘schicht. Enger Kontakt mit anderen Leuten, schweres Atmen durch die Maske: Es gibt schönere vorweihnachtliche Beschäftigungen.

Die Lösung: Geschenke selbst machen, online bestellen oder aber auch einmal nichts schenken, bevor ein Schas unterm Christbaum landet.

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2. Verwandte und Freund:innen besuchen: die Logistik rund ums Timing und Testen

Die neue Corona-Variante Omikron ist auf dem Vormarsch. Ein Ende der Pandemie ist noch immer nicht in Sicht. Zwar gibt es mittlerweile für alle die Möglichkeit, sich impfen zu lassen und viele haben bereits ihren Dritt-Stich erhalten, aber die Angst vor einer Infektion überschattet auch dieses Weihnachten die Feiertage. Und macht die Verwandten- und Bekanntenbesuche zum Abenteuer.

Oma und Opa sollen nicht unnötig gefährdet werden. Dann gibt es noch jene Verwandten, die aus welchen Gründen auch immer mit dem Impfen warten, bis sie im Februar dann wirklich keinen anderen Ausweg mehr haben. Die will der eine oder andere vielleicht meiden. Außerdem gelten für Ungeimpfte ohnehin andere Regeln. Sie dürfen nur eingeschränkt mit anderen Personen feiern.

Wer wann wo ist: Diese Frage war noch nie so wichtig wie zu Weihnachten während der Pandemie - und auch noch nie so stressig. Wer das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich halten will, kann sich vorher testen lassen. Hier muss natürlich auch gut getimed werden: Bis zu 24 Stunden kann es dauern, bis das Ergebnis endlich da ist.

Die Lösung: Eine Timeline erstellen und die Weihnachtsfeiern eintragen. Das gibt einen Überblick darüber, wann am besten ein kurzer Gurgler eingeschoben wird. Egal ob Teststraßen, Gurgelboxen, Testkits für zu Hause oder in Apotheken: Die Möglichkeiten in den Bundesländern sind vielfältig.

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3. Den richtigen Baum finden

Das hat wenig mit der aktuellen Situation zu tun und ist vielmehr jedes Jahr zu Weihnachten ein wichtiger Punkt. Ein perfektes Weihnachtsfest gibt es nur mit dem perfekten Weihnachtsbaum. Eh kloa! Der Baum sollte nicht nur die richtige Größe haben, sondern auch die perfekte Dichte. Gut riechen muss er auch noch. Und der Schmuck ist natürlich auch wichtig. Die Position muss auch genaustens berechnet werden. Dann ist da die Frage, ob der Baum überhaupt nachhaltig ist. Angesichts der Klimakrise ein Punkt, der wirklich nicht unterschätzt werden sollte.

Die Lösung: Hier gibt es leider keine wirkliche Lösung. Der Baumkauf muss einfach gut geplant sein.

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4. Die Frage nach dem Essen

Es gibt nur zwei Dinge, die zu Weihnachten geil sind: der Baum und das Essen. Corona-Krise hin oder her, die Frage nach dem Essen ist an den Feiertagen ESSENziell. Während Corona kommt natürlich die logistische Frage hinzu: Wer isst wann und mit wem und sind eh alle getestet? Dann muss natürlich geklärt werden, wer kocht und vor allem was gekocht wird. Wer ist worauf allergisch? Wer ist Veganer:in, wer macht gerade eine Paleo-Diät? Wer mag lieber eine Gans, wer einen Karpfen? Alles Fragen, die geklärt werden müssen und die zu Weihnachten einfach nur nerven.

Die Lösung: Raclette!!! Da kann jeder selbst kochen und sich sein Essen zusammenstellen. Außerdem: Käse!

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5. Diskussionen über Politik

Bei uns in Österreich ist 2021 politisch viel passiert. Die Rücktritte von Regierungsmitgliedern sind da nur der Höhepunkt. Das befeuert natürlich auch politische Meinungen. Unter Freund:innen und Familie über Politik zu diskutieren ist ohnehin immer eine gewagte G‘schicht. Schon vor der Pandemie führte das in den besten Familien zu ordentlichen Streits, vor allem über die Feiertage. Dieses Jahr ist die Lage zusätzlich angespannt. 20 Monate Pandemie gehen an keinem spurlos vorbei.

Die Lösung: Das Politik-Thema ganz einfach auslassen. Zu Weihnachten gibt es genug andere Themen, die wichtig sind: „Wer hat das letzte Vanillekipferl aufgegessen?“. Darüber sollte mal diskutiert werden.

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6. Diskussionen übers Impfen

Eine besonders hitzige Diskussion, die natürlich auch eine politische Eben hat: Das Impfen. 2021 konnte man sich erstmals gegen das Coronavirus impfen lassen. Was für die einen als Anfang vom Ende der Pandemie gesehen wurde, war für die anderen plötzliche eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheiten. Fake News und Impfmythen haben ihren Teil dazu beigetragen, einen Keil zwischen Freund:innen und Verwandte zu treiben.

Die Lösung: Wer die Weihnachtsfeiertage mit Impfskeptiker:innen verbringen muss, geht der Impfthematik am besten gleich aus dem Weg. Kommt sie doch auf, heißt es trotz allem: Verständnis zeigen, Fragen stellen und einzusehen, wann es für einen selbst besser ist, die Diskussion zu beenden.

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