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Das musst du bei der Abgabe der Unterstützungserklärung für die BP-Wahl beachten

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Von: Johannes Pressler

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen in einem weißen Hemd.
Alexander Van der Bellen gilt als haushoher Favorit für die Bundespräsidentenwahl im Oktober. © JFK/EXPA/APA-PictureDesk

Am Dienstag beginnt die erste wichtige Phase für die Bundespräsidentenwahl. Um deinen Favoriten zu unterstützen, musst du einiges berücksichtigen.

Das Rennen um die Bundespräsidentenwahl nimmt langsam Fahrt auf. Bevor der Wahlkampf in den kommenden Wochen und Monaten bis zum 9. Oktober in die richtig heiße Phase geht, gilt es für die Anwärter noch eine wichtige Hürde zu überwinden: Das Sammeln der nötigen Unterstützungserklärungen. Doch warum sind die eigentlich so wichtig? Wie viele benötigen die Kandidaten? Und was musst du dabei beachten?

BP-Wahl: Start für Unterstützungserklärungen

Vor der Wahl im Oktober gibt es für die anstehenden Kandidaten zur Hofburg-Wahl noch einen wichtigen Termin: den 2. September. Bis dahin müssen sie der Bundeswahlbehörde nämlich jeweils 6.000 Unterstützungserklärungen vorlegen. Hinzu kommen noch der Wahlvorschlag und ein Kostenbeitrag in der Höhe von 3.600 Euro. Erst dann landen nämlich die Namen der Kandidaten auf dem Stimmzettel für den 9. Oktober. Die Reihung, welcher Name dort wo steht, hat übrigens nichts mit dem Zeitpunkt der Einreichung zu tun oder wie viele Unterschriften man sammelt, sondern erfolgt alphabetisch.

Was du bei der Untersützungserklärung beachten musst

Du willst also deinen Favoriten für die Bundespräsidentenwahl bereits vor dem eigentlichen Wahltag unterstützen bzw. wünscht dir einen Kandidaten, für den es mit den 6.000 Unterschriften knapp werden könnte? Dann hast du ab dem 9. August die Möglichkeit, eine Unterstützungserklärung abzugeben. Dazu musst du allerdings persönlich aufs Gemeindeamt oder das Magistrat gehen. Von dort werden die Unterschriften dann an den sogenannten Zustellungsbevollmächtigten des jeweiligen Kandidaten übergeben. Es gibt zwar noch eine kleine Nachfrist, aufgrund des „Einreichschlusses“ am 2. September solltest du das Ganze aber sicherheitshalber noch bis Ende August erledigen.

Wer die favorisierten Kandidaten sind

Für Alexander van der Bellen, den „Titelverteidiger“, und FPÖ-Kandidaten Walter Rosenkranz wird die 6.000-Marke an Unterstützungserklärungen keine große Hürde sein. Ebenfalls gute Chancen haben Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny (besser bekannt als Marco Pogo), der ehemalige FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz und Michael Brunner, Chef der umstrittenen MFG-Partei. Es sieht also danach aus, dass erstmals seit 1980 nur männliche Namen auf dem Stimmzettel einer Bundespräsidentenwahl stehen werden. Obwohl es noch einige weitere Personen gibt, die ihre Kandidatur zur Hofburg-Wahl zumindest angekündigt haben.

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