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Hofburg-Kandidat Staudinger meint, dass die MeToo-Bewegung „von der CIA entwickelt“ wurde

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Von: Johannes Pressler

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Heinricht Staudinger spricht vor den Medien.
Heinrich Staudinger ist der große Außenseiter für die Bundespräsidentenwahl am 9. Oktober. © Eva Manhart/APA-PictureDesk

Heinrich Staudiger, Kandidat zur Bundespräsidentenwahl, sorgt im Puls24-Interview mit seinen Ansichten zur MeToo-Bewegung für Erstaunen.

Der Marathon zur Bundespräsidentenwahl am 9. Oktober neigt sich langsam dem Ende hin. Nach unzähligen Interviews in den unterschiedlichsten Medien ist es wenig überraschend, dass den sieben Kandidaten immer wieder der ein oder andere Ausrutscher geschieht beziehungsweise ihre Aussagen zumindest für Aufsehen sorgen. Erst am Dienstag (27. September) gestand Dominik Wlazny in der „ZIB 2“ ein, schon das ein oder andere Mal einen Joint geraucht zu haben. Als nächster in die Runde gesellt sich Heinrich Staudinger nach seinem Auftritt am Mittwochabend (28. September) bei Puls24 mit Corinna Milborn.

Heinrich Staudinger: MeToo-Bewegung „vom CIA entwickelt“

Im Interview-Format „Milborn Spezial“ wollte die Journalistin von Staudinger wissen, wie seine Ansichten zur Frauenpolitik und der MeToo-Bewegung lauten würden. Ein bekannter Filmemacher habe Staudinger darauf aufmerksam gemacht, dass die Forderung nach politischer Korrektheit „von der CIA entwickelt“ worden sei. (Die CIA ist der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst.) MeToo würde laut Staudinger „das Spiel zwischen Mann und Frau höchst kompliziert“ machen. Der Präsidentschaftskandidat fügte noch hinzu, dass Grenzüberschreitungen zweifelsohne begangen werden, gleichzeitig gebe es aber auch „so wunderbare Spiele innerhalb dieser Grenzen, die Mann und Frau erfreuen“.

BP-Wahl: Staudinger kritisiert Van der Bellen

Warum kandidiert ein höchst erfolgreicher Unternehmer für das Amt des Bundespräsidenten? Staudinger möchte der Stimme für Mutter Erde einen stärkeren Nachdruck verleihen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hätte nämlich nicht genug für „Ökologie und Mutter Erde“ getan, ist Staudinger der Meinung. Auch sonst sorgte der Oberösterreicher schon für die ein oder andere Kontroverse. So weigert er sich etwa, in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien eine Corona-Schutzmaske zu tragen.

22 Frage an ...

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