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Gegen schlechte Arbeitsbedingungen: Organisation „Mayday” will am Sonntag in Wien ein Zeichen setzen

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Von: Helena Dimmel

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Demonstrierende beklagen schlechte Arbeitsbedingungen.
Am Tag der Arbeit ist eine Demo der Organisation „Mayday“ geplant. © IMAGO / SKATA

Diesen Sonntag ist der Tag der Arbeit. Um 16:00 wird im Wiener Votivpark demonstriert, unter anderem gegen prekäre Arbeitsbedingungen und für gerechte Löhne.

Der erste Mai ist der Tag der Arbeit und der Tag der Arbeiterbewegung. In Österreich, Deutschland und vielen anderen Ländern ist er ein gesetzlicher Feiertag. In Wien hat er eine lange Tradition: Die Wiener Arbeiterschaft veranstaltete bereits am 1. Mai 1890 im Prater die damals größte Kundgebung. 100.000 Teilnehmer:innen gingen damals auf die Straßen, um für Arbeiterrechte und faire Löhne zu kämpfen.

Auch dieses Jahr ruft die Wiener Organisation „Mayday” (ein englisches Wortspiel, weil der Begriff entweder als „Mai-Tag” oder „Notruf” übersetzbar ist) dazu auf, für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße zu gehen. Ab 16:00 soll am Sonntag im Wiener Votivpark demonstriert werden.

Unterschiedliche Teile der Wiener Szenen und Gruppen, die mit emanzipatorischen Anspruch für ein “gutes Leben für Alle” einstehen, werden teilnehmen, heißt es auf der Website der Veranstalter:innen. 

Ziel der Demonstration sei “Sichtbarkeit für alle, die aus legaler Erwerbsarbeit ausgeschlossen werden”. Es gehe um “Sichtbarkeit für die überwiegend unbezahlte Care und Reproduktionsarbeit – diese wird immer noch zumeist von Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-Binären und Transgender-Personen geleitet”. Auch die sogenannte “Gigwork Economy” wird angeprangert, eine Bezeichnung für flexible, temporäre Jobs und prekäre Arbeitsverhältnisse.

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