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Wie lebt es sich als Schauspielerin, DJ und Mama? Gabriela Garcia-Vargas erzählt von ihrer Rollen-Liebe

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Von: Sophie Marie Unger

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Garcia-Vargas ist Schauspielerin, DJ, Mutter und Frau.
Gabriela Garcia-Vargas liebt es vielfältig. © Garcia-Vargas

Gabriela Garcia-Vargas, kurz Gabyta, ist Schauspielerin, DJ und Mama. Mit uns spricht sie über ihr Leben, ihre Heimat und welche Auswirkungen die Pandemie auf ihr Tun hatte.

Der Frauenmonat März hat seine Halbzeit erreicht. Das wollen wir natürlich hochleben lassen und stellen euch deshalb nun eine tolle Frau vor. Sie ist Schauspielerin, DJ, Mama, Tochter und vieles mehr: Die Rede ist von Gabriela Garcia-Vargas. Im Interview haben wir sie zum ganz normalen Wahnsinn befragt und erfahren dabei auch, warum sie das Nachtleben nicht so ganz vermisst hat.

Du bist Schauspielerin, DJ, Mama und vieles mehr. Wie schaffst du es, all diese Dinge zu kombinieren? Braucht es da einen extrem durchgeplanten Tag oder machst du das aus dem Bauch raus?

Um ehrlich zu sein passiert so ziemlich alles was ich tue aus dem Bauch heraus, wenig von dem hatte ich genauso geplant. Der einzige Grund warum ich die Dinge machen kann die ich liebe, ist weil ich sowohl von meiner Familie als auch von meinen Freunden ungemein viel Unterstützung bekomme :)

Du bist in Kuba geboren und lebst nun schon lange in Österreich; vermisst du Kuba? Wenn ja was fehlt dir und was würdest du dir nach Österreich wünschen?

Ja genau, mit 6 Jahren kam ich aus Havanna nach Wien, und ich vermisse diesen Ort, den ich immer noch mein Zuhause nenne, sooo sehr dass es manchmal schmerzt. Am Meisten fehlt mir meine Familie (der Großteil lebt noch dort), aber natürlich auch die Wärme und das Meer. 

Du hast zuletzt in der zweiten Staffel der Sky-Serie „Der Pass“ mitgespielt, wir waren die Dreharbeiten für dich? Wie lief schauspielern während der Pandemie generell so ab? 

Die Dreharbeiten zu der zweiten Staffel von der Pass waren wunderbar, selten habe ich mich so wohl gefühlt, sowohl mit dem Team als auch mit der Herangehensweise der Regisseure. Sie sind sehr präzise, lassen den Schauspieler:innen aber dennoch viel Freiheit um sich in die Rolle zu begeben. Es gab Corona-bedingt tatsächlich einige Monate Drehpause, aber das hat dem ganzen Prozess eigentlich nicht geschadet.

Was bedeutet Musik für dich und wie bist du zum Auflegen gekommen?

Musik bedeutet für mich sehr viel, vor allem weil ich aus einem Land komme in dem die Musik gefühlt an jeder Ecke zu hören ist… Ich bin durch meinen Mann zum Auflegen gekommen, er selbst war früher auch DJ, nun habe aber eher ich diesen Part in der Familie übernommen, und wer weiß, vielleicht bringe ich es eines Tages auch meiner Tochter bei.

Jetzt hab die Clubs ja wieder offen, hast du das Nachtleben vermisst?

Wenn diese Pandemie mir eines gezeigt hat, dann dass ich die Nachtclubs weniger vermisse als ursprünglich erwartet… wenn, dann nur ein gutes Set in einer beispielsweise vollen Pratersauna, aber abgesehen davon fand ich Abende mit Freunden zuhause wesentlich angenehmer. Man kann sich unterhalten, verliert sich nicht und die Drinks sind auch um Einiges billiger.

 Was würdest du wählen, wenn du dich zwischen Musik und Schauspiel entscheiden müsstest?

Hm, das ist eine schwierige Frage, aber wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, würde ich mich wahrscheinlich doch für das Schauspiel entscheiden… und dann einfach die Rolle einer Musikerin spielen haha.

Was würdest du jungen Menschen, die ihre Träume erreichen wollen, mit auf den Weg geben?

Wartet nicht zu lange und geht nicht zu viele Kompromisse ein. Wenn man wirklich für eine Sache brennt, dann gibt es nur Plan A, und der muss einfach funktionieren

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