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Österreich hat ein Problem mit männlicher Gewalt und Frauenorganisationen erklären, wie es weitergehen muss

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Von: Iris Adelt

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Im Jahr 2022 gab es 28 Femizide in Österreich - in vielen Fällen durch den Partner der Frau. Frauenorganisationen fordern nun Reformierung.

„Wir haben in Österreich ein Problem mit Männergewalt“ heißt es vonseiten der Frauenorganisationen aus Österreich bei einer Pressekonferenz vergangenen Freitag (13. Jänner). Jede dritte Frau soll von Gewalt betroffen sein - ein Zustand, den man schnell ändern möchte. Bisher habe man sich mit „Behördenversagen“ auseinandersetzen müssen, jetzt werden neue Forderungen gestellt: Jährlich 250 Millionen Euro und 3.000 weitere Arbeitnehmer:innen, um Gewaltschutz in Österreich besser generieren zu können. 

28 Femizide im vergangenem Jahr

Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings Klaudia Frieben betont, dass die Istanbul-Konvention umgesetzt werden muss. Damit das passieren kann, benötigt es jedoch mehr Geld und Arbeitskräfte: 250 Millionen Euro und 3.000 neue Arbeitnehmer:innen. „Wir brauchen eine Frauenpolitik, die Frauen schützt und unterstützt.“ so Frieben.

Grund dafür wäre männliche Gewalt, die in Österreich oftmals in Femiziden endet. Ganze 28 Frauen wurden im Jahr 2022 von einem Mann aufgrund ihres Geschlechts ermordet. In vielen Fällen handelte es sich bei dem Täter um keinen Unbekannten. „Europa betrachtet Österreich als Land der Femizide“, so Geschäftsführerin vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser Maria Rösslhumer. 

Hilfe für Betroffene von Gewalt

Österreich hat ein Problem mit männlicher Gewalt. Gewalt äußert sich oft auch „still“: Fast 40 Prozent der von Gewalt betroffenen Frauen in Österreich leiden unter psychischem Missbrauch.

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