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5 Möglichkeiten, wie du queeren Ukrainer:innen jetzt helfen kannst

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Von: Emily Erhold

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Aktivist:innen in Kharkiv halten eine Pride-Flagge hoch.
Aktivist:innen auf der Pride im ukrainischen Kharkiv 2019. Mittlerweile finden hier aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine schwere Kämpfe statt. © Vitalii Vitleo/Imago

Am 24. Februar marschierten russische Truppen in der Ukraine ein. Die Invasion stellt für queere Ukrainer:innen eine besondere Gefahr dar.

Der Krieg in der Ukraine hat zu einer großen Fluchtbewegung geführt. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bereits geflüchtet. Viele von ihnen sind Mitglieder der LGBTQI+-Community, wie die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien in einer Pressemitteilung bekannt gab. Queere Menschen in der Ukraine fürchten um ihre Rechte, sollte Russland wirklich eine Besatzung der Ukraine gelingen. Die russische Regierung führt seit Jahren eine queerfeindliche Politik. Wer queeren Menschen in und aus der Ukraine helfen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

1. Vienna Pride hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet

Die Organisator:innen der Vienna Pride haben eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Wer in Österreich ukrainischen LGBTQI+-Personen eine Unterkunft anbieten möchte, kann sich unter ukraine@viennapride.at melden. Angesichts der russischen Invasion in der Ukraine wird die diesjährige Vienna Pride übrigens unter dem Motto „Pride against hate - make love, not war“ stattfinden. „Vienna Pride stellt sich kompromisslos an die Seite der Ukrainer*innen“, erklärt Katharina Kacerovsky-Strobl, Organisatorin von Vienna Pride in einer Aussendung.

2. Spenden, um Sicherheit von Aktivist:innen zu gewährleisten

Die „European Pride Organisers Association“ (EPOA) hat für die unmittelbare Unterstützung von ukrainischen Pride-Aktivist:innen der KyivPride und KharkivPride eine Spendenaktion gestartet. Das Geld kommt wird zu 100 Prozent dafür eingesetzt, die Sicherheit der Aktivist:innen zu gewährleisten..

3. Direkt Geld an die Ukraine Pride spenden

Wer sein Geld direkt in die Ukraine senden möchte, kann seine Spende auch auf das Bank-Konto der Ukraine Pride überweisen. So können queere Menschen im Land unterstützt werden.

MONOBANK
4441 1144 5311 1369
IBAN
UA123220010000026205315732562
SOFIIA LAPINA

PAYPAL Basikannndruh@icloud.com +14152799995

BTC: bc1qst3w3adx2hls7xu6ztkuugyphqhec56yl9sn87

ETH: 0x451Cfd3Fd63CE31b3b97fF7Bcc7f34ff03Cb47DC

4. Queere Nothilfe Ukraine

In Deutschland haben sich mehrere LGBTQI+-Organisationen zu einem gemeinsamen Bündnis zusammengeschlossen. „Queere Nothilfe Ukraine“  fordert die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um gefährdeten Menschen aus der Ukraine Schutz zu gewähren, die in die EU beziehungsweise nach Deutschland flüchten wollen. Spenden kannst du hier.

5. Rechtsberatung bei der Queer Base

Queere Geflüchtete, die Asyl beantragen wollen oder Menschen, die sie dabei unterstützen, können sich auch bei der Queer Base in Wien melden. Die Queer Base bietet eine erste Rechtsberatung an und kann unter asylum@queerbase.at erreicht werden. Persönliche oder telefonische Termine sind auf Anfrage möglich.

Was du sonst noch tun kannst, um Ukrainer:innen jetzt zu helfen, kannst du auch hier nachlesen.

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