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Neue EU-Regelung: 7 Dinge, die du beachten musst, wenn du Insekten essen willst

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Von: Christian Kisler

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Ein Löffel voller Insekten, dazu der Satz: „Insekten zu essen,
ist nachhaltig“
Wenn du Insekten essen willst, solltest du vorher einiges wissen. © Ton Koene/dpa/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Mehlwürmer und Heuschrecken dürfen in Österreich schon seit längerem auf dem Teller landen. Jetzt darf auch Pulver aus Grillen und Käfern verkocht werden.

Wenn du dich vegan oder vegetarisch ernährst, dann ist diese Info vielleicht hinfällig. Für alle anderen gilt der Verzehr von Insekten als Sinnbild für Nachhaltigkeit. Was nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass in unserem Kulturkreis diesbezüglich ein gewisser Ekelfaktor vorherrscht. Angesichts der Klimakrise, die auch durch Massentierhaltung befeuert wird, könnten Mehlwürmer, Heuschrecken und Co allerdings eine Alternative zum Schnitzel sein, berichtet BuzzFeed AT.

In Österreich waren einige Insekten als Lebensmittel auch schon bisher erlaubt. Die EU-Kommission hat dies nun vereinheitlicht und erlaubt ab Dienstag, dem 24. Januar, auch noch, dass Grillen gegessen werden dürfen. Ab Donnerstag, dem 26. Januar, gesellen sich die Larven des Getreideschimmelkäfers dazu. Beides auch in Pulverform. Was bedeutet das nun konkret?

1. Hausgrillen können jetzt auf deinem Speiseplan stehen

Und zwar in gefrorener oder getrockneter Form. Oder aber als Pulver, und das jeweils als Nahrungsmittel. Dazu zählen auch Heimchen. Das Wort „Grillage“ bekommt also eine vollkommen neue Bedeutung.

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2. Die Liste könnte noch erweitert werden

„Derzeit gibt es acht weitere Anträge auf die Zulassung von Insekten als Lebensmittel“, heißt es seitens der EU. Welche Insekten genau verzehrt werden dürfen und in welcher Form ist noch nicht klar. Neben den Neuzugängen sind der Buffalowurm, die Wanderheuschrecke und die Larven des Mehlkäfers, besser bekannt als gelber Mehlwurm.

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3. Insekten brauchen Zulassungen

Wollen Nahrungsmittelhersteller Insekten als Lebensmittel auf den Markt bringen, benötigen sie eine EU-weite Zulassung. Auch wenn sie lediglich einer von vielen Bestandteilen sind, muss das gekennzeichnet werden.

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4. Insekten zu essen, ist nachhaltig

Im Gegensatz zu Rind, Geflügel und Schweinen können Insekten verhältnismäßig ressourcenschonend gezüchtet werden. Damit tragen sie zu einer nachhaltigen Ernährung bei. Immerhin benötigen sie 12-mal weniger Futter als Rinder, um die gleiche Menge Protein zu erzeugen.

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5. Es ist überdies ethisch vertretbar

Tatsächlich greifen selbst manche Veganer:innen zu Produkten, in denen Insekten enthalten sind. Die Sechsbeiner enthalten Nährwerte, die man aus rein pflanzlichen Produkten nicht gewinnen kann. Bei der Zucht besitzen die Krabbler auch kaum Schmerz- und Stressempfinden - im Gegensatz zu Säugetieren. Die Kehrseite: Vor dem Verzehr müssen sie in der Regel getötet und verarbeitet werden.

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6. Gesund sind sie auch noch

Nicht umsonst gelten Insekten als beliebte Zutat in vielen Küchen. Nur eben nicht im sogenannten westlichen Kulturkreis. Sie sind dabei nahrhaft, mit Fett, Eiweiß, Vitaminen sowie Ballaststoffen reich an Proteinen und können zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

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7. Du kannst allerdings allergisch darauf reagieren

Und damit meine ich nicht, dass es dich ekelt. Was meines Erachtens ja auch bei Meeresfrüchten der Fall sein kann, aber bitte. Sondern, dass dein Körper wie bei so ziemlich allem allergisch darauf reagieren kann. Deswegen sind laut EU-Kommission Allergenhinweise verpflichtend.

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Du kannst, musst aber natürlich nicht Insekten essen. Denn hier erfährst du, warum der „Veganuary“ der Beginn für eine Ernährungswende sein kann.

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