1. BuzzFeed.at
  2. News

6 Alternativen zu Instagram, die deine Psyche schonen sollen

Erstellt:

Von: Sophie Marie Unger

Kommentare

Vero und BeReal Plattformen Bilder
Was kann man statt Insta nutzen? © Instagram/Screenshot

Die Social-Media-Plattform Instagram steht immer wieder unter scharfer Kritik. Doch auf welche Apps kann man derzeit ausweichen?

Laut der Studie #StatusOfMind der britischen Royal Society for Public Health aus dem Jahr 2017 soll Instagram jene App sein, die den negativsten Einfluss auf unsere mentale Gesundheit hat. Dabei spielen Angstzustände, Depressionen, Mobbing, negative Körperwahrnehmung und die sogenannte „Fear of Missing Out“ eine große Rolle. Diese 6 Apps wollen gegen jene negativen Entwicklungen vorgehen und bezeichnen sich als ein„gesünderes“, „authentischeres“ oder „hochwertigeres“ Instagram.

1. BeReal

BeReal ist das selbsternannte Anti-Instagram und möchte sich bewusst von gefilterten Gesichtern, porzellanweißen Zähnen und von Profis kontrollierten Markenauftritten abgrenzen. Wie das gelingt? Bei BeReal entscheidest nicht du, wann und wie du ein Foto hochlädst, sondern die App. Jeden Tag werden die Nutzer:innen zu einem willkürlichen Zeitpunkt aufgefordert, ein Foto zu machen. Sobald du die Benachrichtigung erhalten hast, bleiben dir zwei Minuten für‘s Bild. Schaffst du es nicht, wird das in deinem Feed gekennzeichnet.

2. Vero

Das Soziale Netzwerk Vero beinhaltet im Grunde alle Tools, die du auch von Instagram kennst. Besonders gerne gepostet werden Buch- und Filmtipps, Fotos und Links. Im Vergleich zu Instagram schneidet Vero aber vor allem in Bezug auf Privatsphäre, Datenschutz und unbewusste Beeinflussung besser ab. Hier werden Bilder nämlich noch chronologisch gepostet, es gibt keine Werbung und Nutzer:innen können vor jedem Upload individuelle Privatsphäre-Entscheidungen treffen.

3.  VSCO

Du vermisst das Instagram aus 2010? Dann bist du bei VSCO gut aufgehoben. Denn dort hast du noch immer den Charakter eines Online-Fotoalbums, den Instagram ja in seinen Anfangszeiten stark verbreitete. Du kannst deine Fotos mit hochwertigen Fotobearbeitungsprogrammen bearbeiten, sie posten und dir Inspiration von anderen Mitgliedern holen. Über den Bereich „Spaces“ kannst du sie sogar kontaktieren.

4. Steller

Dir ist das Story-Tool ans Herz gewachsen? Dann schau doch bei Steller vorbei. Dort stehen vor allem persönliche Geschichten, welche von Bild und Ton begleitet werden können, im Fokus. Pluspunkt: Es gibt keinen Algorithmus, der Beiträge vorsortiert. Auch Filter sowie andere Bearbeitungstools kosten extra, was zu mehr Authentizität anregen soll.

5. Behance

Die Social Media App Behance kommt bei Kreativen zurzeit extrem gut an. Das professionelle Umfeld vernetzt vor allem Fotograf:innen, Designer:innen, Architekt:innen, aber auch Otto-Normalverbraucher:innen, die in sich für kreative Arbeiten interessieren. Du kannst ganze Portfolios, einzelne Designs oder einfach nur Fotos hochladen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Schaffen und etwa nicht die Vermarktung.

6. BeBee 

Auch BeBee konzentriert sich stark auf den Business-Gedanken und versucht, - ähnlich wie LinkedIn - Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen miteinander zu vernetzen. Dabei spielt die persönliche Komponente eine noch größere Rolle, da auch Fotos, Storys und Fragestellungen gerne gesehen werden. Inhalte können zudem nicht geklaut werden, da das Programm gleich erkennt, wenn jemand Content doppelt hochlädt - dies wird sofort gekennzeichnet.

Es ist ja nicht so, als würden bekannte Plattformen nichts machen, TikTok hat bei den Filter-Guidelines erst vor Kurzem nachgeschärft.

Auch interessant

Kommentare