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Ostern in Kriegszeiten: 11 ergreifende Momente zum ukrainischen Osterfest

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Von: Sophie Marie Unger

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Ein Soldat hält seinen Helm, der als Osterkorb dient und eine ukrainische Familie.
So verbrachten Ukrainer:innen das diesjährige orthodoxe Osterfest. © Twitter/BuzzFeed

Trotz des andauernden Invasionskriegs in der Ukraine begingen am Sonntag zahlreiche Ukrainer:innen das orthodoxe Osterfest. Das sind 11 ergreifende Momente.

Ostern ist für viele orthodoxe Menschen aus der Ukraine der wichtigste Feiertag des Jahres. Man trifft sich mit den Liebsten, isst, trinkt und feiert die Auferstehung Christi. Doch dieses Jahr ist alles anders. Der Krieg dauert weiter an, Russland lehnte eine Feuerpause an Ostern sogar entschieden ab und setzte die Angriffe fort. Für viele Ukrainer:innen stand das Fest im Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts. Das sind 11 ergreifende Oster-Momente.

1. Zahlreiche Geflüchtete verbrachten Ostern im Ankunftszentrum Wien.

Um Ukrainer:innen ein möglichst schönes Ostern ermöglichen zu können, versorgten fleißige Spender:innen, Firmen, Organisationen und Schulen in Wien zahlreiche Geflüchtete im Ankunftszentrum mit Osterhasen, gefärbten Eiern und anderen süßen Kleinigkeiten.

2. Diese Ukrainerin kehrt zu Ostern in ihre Heimat zurück.

Weil sie ihre Familie an Ostern nicht alleine lassen wollte, kehrte die nach Italien geflüchtete Sofia an Ostern in ihre Heimat zurück.

3. Diese ukrainische Familie feierte bei Gastgebern in Spanien.

Zahlreiche europäische Familien bieten ukrainischen Geflüchteten einen vorübergehenden Wohnort an. So auch in Spanien, wo beide Familien gemeinsam das orthodoxe Osterfest feierten.

4. Kanadisches Hilfspersonal sorgte dafür, dass ukrainische Familien ein sicheres Ostern verbringen können.

Die Hilfsorganisation Feeditforwar setzte auf kanadische Helfer:innen vor Ort, die darauf achteten, dass das Osterfest sicher abläuft.

5. Diese geflüchtete Ukrainerin organisierte ein Oster-Essen für weitere Geflüchtete in Mailand.

Die geflüchtete junge Ukrainerin Valerish - BuzzFeed Austria hat bereits über ihre Flucht berichtet - organisierte in Mailand ein großes Osteressen für andere Geflüchtete.

6. Ukrainische Soldaten schenkten diesem Journalisten ein traditionelles Oster-Gebäck.

Viele Soldat:innen können dieses Jahr nicht bei ihren Familien sein. Ihre Herzlichkeit und Dankbarkeit trotz der harten Zeit nicht abhanden. Nach einem Bunker-Aufenthalt schenkte man einem Journalisten aus Luxemburg den traditionellen Osterkuchen Paska.

7. Für ein sicheres Ostern feierten diese Ukrainer:innen in einer U-Bahn in Kharkiv.

Viele Ukrainer:innen bringen sich vor russischen Bombardements in U-Bahnen in Sicherheit. Auch zahlreiche Ärzte und Ärztinnen verlegen ihre Sprechstunden in die Stationen. Diese Familie feierte nun sogar Ostern dort.

8. Freiwillige verteilten in der von Bomben bedrohten Stadt den traditionellen Oster-Kuchen.

Igor und sein Team verbrachten die ganze Nacht damit, Oster-Kuchen zu backen und brachten die Oster-Süßigkeiten in die Bunker, in U-Bahn-Stationen oder Altersheime.

9. Ukrainer:innen luden diesen Journalisten ein, mitzufeiern.

Viele Ukrainer:innen ließen sich das Fest nicht verderben und luden sogar einen Journalisten zum Mitfeiern ein.

10. Diese ukrainischen Soldat:innen kamen zur Oster-Weihe und verwandelten ihre Helme in Osterkörbchen.

Viele Soldat:innen ließen sich von Priestern segnen - die Helme wurden als Zeichen des Friedens abgelegt und in Osterkörbe verwandelt.

11. Der traditionelle ukrainische Oster-Chor sang für Frieden und Hoffnung.

Diese jungen Ukrainer:innen verbreiteten die Oster-Botschaft und sorgten für einen kurzen Moment der Harmonie.

Zahlreiche Zeichen gegen den Ukraine-Krieg werden auch in Österreich gesetzt.

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