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9 Plakate der FPÖ, für die man sich einfach fremdschämen muss

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Von: Johannes Pressler

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Wahlplakat der FPÖ mit dem Titel „Liebe deine Nächsten“ für die Nationalratswahl 2013.
„Liebe deine Nächsten“ titelte die FPÖ während des Wahlkampfes für die Nationalratswahl 2013. © Viennareport/Imago

Von Heinz-Christian Strache über Herbert Kickl bis zu Dominik Nepp - auf umstrittene Plakate der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) ist immer Verlass.

Egal ob bei Wahlen oder um einfach eine Kampagne zu starten: Wo die Freiheitliche Partei´Österreichs (FPÖ) tätig ist, sind kontroverse Plakate nicht weit entfernt. Hier sind neun Beispiele, die es besonders in sich haben.

1. „Daham statt Islam“ (Nationalratswahl 2006)

Bei seiner ersten Nationalratswahl als FPÖ-Spitzenkandidat gab Heinz-Christian Strache gleich so richtig Vollgas.

2. „Mehr Mut für unser ‚Wiener Blut‘“ (Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010)

Da scheint jemand die ein oder andere Episode „Mona der Vampir“ zu viel gesehen zu haben.

3. „Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe“ (Gemeinderatswahl in Innsbruck 2012)

Laut Statistik Austria lebten im Jahr 2012 ganze 117 Marokkaner:innen in Tirol. Ein gesamtes Land als „Diebe“ darzustellen, ist also doch leicht übertrieben, lieber Herr Penz.

4. „Liebe deine Nächsten: Für mich sind das unsere Österreicher“ (Nationalratswahl 2013)

Auch wenn im Titel das Wort „Liebe“ steht, so ein fremdenfeindliches Plakat hat es in der österreichischen Politik selten gegeben.

5. „Oktober ‚Revolution‘“ (Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2015)

Den eigenen Wahlkampf mit der gewaltsamen Machtübernahme der kommunistischen Bolschewiki unter der Führung von Lenin im Jahr 1917 zu vergleichen, auf die der Russische Bürgerkrieg mit hunderttausenden Todesopfern folgte. Kann man, muss man aber nicht.

6. „Fremd im eigenen Haus“ (Graz 2016)

Bei so einer Zeichnung weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

7. „Einer, der unsere Sprache spricht“ (Österreich 2019)

Herbert Kickl alias der Polizeiflüsterer wie er leibt und lebt ... oder so.

8. „Holen wir unser Wien zurück“ (Wien 2020)

Alle acht Bürgermeister seit 1945 waren bzw. sind von der SPÖ. Sich „Wien zurückzuholen“ ist dann also doch etwas weit hergeholt, Herr Nepp.

9. „Graz ist nicht eure Heimat“ (Gemeinderatswahl in Graz 2021)

Von unerlaubten Extragagen aus österreichischem Steuergeld bis zu Vorwürfen der Untreue hatte die FPÖ Graz in letzter Zeit einen besonders starken Lauf. Dieses Wahlplakat ist aber der moralische Tiefpunkt.

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