1. BuzzFeed.at
  2. News
  3. Flucht & Migration

willhaben startet mit #willhelfen: So kannst du weiterhin sinnvoll Sachspenden bereitstellen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sophie Marie Unger

Kommentare

Logo des digitalen Marktplatzes willhaben und eine Frau, die Sachspenden organisiert.
Auf willhaben kannst du jetzt auch deine Sachspenden für ukrainische Geflüchtete bereitstellen. © Twitter/Unsplash

Der größte digitale Marktplatz Österreichs will mit #willhelfen Sachspenden an Hilfsbedürftige verschenken und die Sammelaktionen besser koordinieren.

Auch knappe drei Monate nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine sind zahlreiche Menschen weiterhin auf der Flucht. In Österreich sind rund 65.000 Geflüchtete angekommen und obwohl viele Menschen bereits Jobs gefunden haben, müssen einige noch auf eine Beschäftigungsbewilligung warten und sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Tolle Projekte wie die Sozialmärkte, bei denen auch ukrainische Geflüchtete günstiger einkaufen dürfen, und Beratungsgespräche, die sie etwa von der Flüchtlingshilfe Train of Hope erhalten, zeigen, dass das soziale Engagement weiterhin groß ist. Auch der digitale Marktplatz willhaben möchte sich einbringen und startet deshalb am Mittwoch (18. Mai) mit #willhelfen eine neue Hilfsaktion.

Wie funktioniert #willhelfen?

Wenn du schon mal auf der willhaben-Seite unterwegs warst, weißt du, dass man auch „Zu verschenken“-Anzeigen online stellen kann. Genau so soll es nun auch mit Produkten gemacht werden, die sich konkret an Hilfsbedürftige richten. Um ihnen die Suche noch einfacher zu machen, füge dem Titel oder der Beschreibung #willhelfen hinzu. Verfasse nach Möglichkeit deine Anzeige zusätzlich auf Englisch und gib an, ob du auch bei der Übergabe unterstützen kannst und den Artikel auch kostenlos transportieren würdest.

Wie werden Geflüchtete darauf aufmerksam?

Berechtigte Frage, denn vermutlich kennen ukrainische Geflüchtete willhaben noch nicht. Das Unternehmen hat deshalb gute Vorarbeit geleistet und sich mit den größten Hilfsorganisationen Österreichs wie der Caritas Ukraine, der Diakonie oder Nachbar in Not zusammengetan. Diese gemeinnützigen Organisationen verweisen Hilfsbedürftige in Österreich künftig auf willhaben, um sich nach Angeboten und Sachspenden umzusehen.

Koordination steht im Fokus

Der regelmäßige Austausch mit gemeinnützigen Organisationen soll auch das immer wieder bestehende Koordinationsproblem lösen. Aufgrund von Logistik, Lagerung und Nachfrage variiert der Bedarf an benötigten Sachspenden zeitlich enorm. Das bedeutet, dass nicht immer alles gebraucht wird und man im Vorhinein abchecken sollte, was dringend benötigt wird. willhaben führt daher eine Liste, die auf Basis der Infos der Hilfsorganisationen immer wieder angepasst wird. Folgende Dinge werden derzeit dringend benötigt:

Warum macht willhaben das?

willhaben möchte laut eigenen Angaben die Kraft der Reichweite - es gehört zu den erfolgreichsten Unternehmen Österreichs - für den guten Zweck nutzen. „Es ist ein unfassbares Leid, das die Menschen aus der Ukraine trifft. Wir möchten unbedingt helfen und dabei die Stärken von willhaben zur Verfügung stellen, nämlich Menschen dann zusammenzubringen, wenn jemand etwas abgeben will, das jemand anderer braucht - diesmal für die gute Sache“, erklärt Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin von willhaben. Da willhaben ja auch am Wohnungsmarkt aktiv ist, ist das Unternehmen bereits Partner der Initiative „Immo Hilft“ - hier wird für Geflüchtete Wohnraum zur Verfügung gestellt.

Auch interessant

Kommentare