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Novak Djokovic muss jetzt doch aus Australien ausreisen und könnte sogar für mehrere Jahre verbannt werden

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Von: Johannes Pressler

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Novak Djokovic sitzt beim Tennistraining auf einer Bank.
Novak Djokovic wird heuer seinen Australien-Open-Titel wohl nicht verteidigen können. © Martin Keep/AFP/APA-PictureDesk

Das Hin und Her um die Teilnahme des Serben bei den Australian Open scheint ein Ende zu haben.

Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hat am Freitag (14. Jänner) entschieden, dem Tennisstar die Einreiseerlaubnis zu entziehen. Das ist der aktuelle Stand in dem Fall rund um Novak Djokovic:

In a Nutshell

Gerichtsverhandlung mit Djokovic: Drohen sogar längere Konsequenzen?

Wie es derzeit danach aussieht, muss der ungeimpfte Novak Djokovic aufgrund der Entscheidung des australischen Einwanderungsministers Alex Hawke das Land schon in den nächsten Stunden verlassen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Anwälte des Serben den Beschluss so schnell wie möglich anfechten werden. So besteht doch noch eine kleine Chance, dass Djokovic bei den Australien Open antreten darf. Bei der Match-Auslosung am Donnerstag (13. Jänner) war sein Name immerhin noch dabei.

Sollten Djokovic und seine Anwälte bei einem möglichen Verfahren den Kürzeren ziehen, könnte das für den ersten der Herrentennis-Weltrangliste sogar noch erheblichere Konsequenzen haben. Laut der australischen Tageszeitung „Sydney Morning Herald“ könnte Djokovic dann ganze drei Jahre keine Einreiseerlaubnis nach Australien erhalten. So würde der Tennisstar, der mit insgesamt neun Titeln bei den Australian Open Rekord-Champion ist, eines der wichtigsten Tennisturniere der Welt auch in den kommenden Jahren verpassen.

Ob Sondergenehmigung oder nicht: Der Fall rund um Novak Djokovic ist ein guter Reminder, warum bestimmte Eliten in der Coronapandemie bevorzugt werden.

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