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Osterwunder? Priester will „echte Beweise” dafür gefunden haben, wie Jesus wirklich gestorben ist

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Von: Helena Dimmel

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Inszenierung des Kreuzzugs am Karfreitag
Wie ist Jesus wirklich gestorben? Ein Priester stellt eine neue Theorie auf. © Szmigiel/APA Picturedesk

Ein Priester und ehemaliger Neurologe behauptet, das Geheimnis um Jesus’ Tod gelöst zu haben - und zwar soll er sich die Schulter ausgerenkt haben.

Reverend Professor Patrick Pullicino, ein ehemaliger beratender Neurologe des University NHS Foundation Trust East Kent Krankenhauses in England, hat eine Theorie in der neuesten Ausgabe des wissenschaftlichen Magazins „Catholic Medical Quarterly” veröffentlicht: Er glaubt, dass Jesus an tödlichen Blutungen starb, die beim Tragen des Kreuzes durch eine ausgerenkte Schulter verursacht wurden.

Pullicino habe die von forensischen und medizinischen Experten durchgeführte Arbeit am Grabtuch von Turin, dem „heiligen Grabtuch“, analysiert, heißt es in der Publikation. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass der Abdruck auf dem Leichentuch einen Mann mit ausgerenkter Schulter darstellt. Indikation dafür sei die Position der Schulter: Sie sei zu weit aus ihrer Gelenkpfanne gezogen, dadurch würde die rechte Hand 10 Zentimeter länger wirken als die linke.

Jesus starb an den Folgen seiner ausgerenkten Schulter

Als Jesus danach auf das Kreuz gespannt wurde, hätte die vorherige Verletzung dazu geführt, dass zwei Arterien, die Kopf, Hals, Schulter und Arme mit Blut versorgen, gerissen seien. Dies, behauptet Pullicino, hätte massive innere Blutungen, einen Kreislaufzusammenbruch und schließlich einen Herzstillstand verursacht. 

Die von Pullicino aufgestellte Theorie liefere „echte Beweise“ dafür, warum “Blut und Wasser” aus Jesus’ Körper flossen, als er von einem römischen Hauptmann seitlich mit einem Speer (der “heiligen Lanze”) durchbohrt wurde, so wie es im neuen Testament der Bibel geschrieben steht. Laut Pullicinos Publikation sei innerhalb von drei Stunden die Wand der Unterschlüsselbeinarterie abgewetzt, bis diese schließlich platzte und starke Blutungen folgten. In Bezug auf das Wasser argumentiert Pullicino, dass es sich um Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit handelte, die optisch ähnlich wie Wasser aussehe. Sie sei im Bereich der oberen Lungenlappen ausgetreten.

Weitere kuriose Fakten über Oster findest du übrigens in unserem Oster-Quiz.

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