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„Ein Tattoo als Andenken“: 9 Studierende erzählen von ihren ERASMUS-Erfahrungen

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Von: Sophie Marie Unger

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Schilder mit der Aufschrift Universität
Auslands-Semester in the making? © Unsplash

Der Uni-Alltag steht wieder vor der Tür. Einige Studierenden werden ihn dieses Jahr aber im Ausland verbringen.

Ich bereue es zutiefst, während meiner Uni-Zeit kein Semester im Ausland verbracht zu haben. Das EU-Förderprogramm ERASMUS macht es dir nämlich wirklich leicht, dieses Vorhaben zu verwirklichen. Falls du dich bereits angemeldet hast, solltest du im Oktober bereits eine Zu- oder Absage für das Sommersemester bekommen. Laut einer Expertin werden 99 Prozent der Anträge genehmigt. Zweifelst du noch immer, so helfen dir eventuell diese neun Erfahrungsberichte auf Reddit, eine Entscheidung zu treffen.

1. „Es war die bisher die beste Erfahrung meines Lebens“

„Mein ERASMUS-Aufenthalt war unglaublich. Es spielte keine Rolle, dass es dort eiskalt war und dass ich die Sprache nicht konnte oder dass ich dort keinen einzigen Menschen kannte. Es war wundervoll. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden - es war bisher die beste Erfahrung meines Lebens. Nach diesen sechs Monaten kann ich sagen, dass ich ein völlig anderer Mensch bin. Ich bin sozialer geworden. Es ist zwei Jahre her, dass ich in Polen war und ich kann mich noch an so vieles erinnern, als wäre es gestern gewesen.“ -ansanttos

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2. „Malta ist einfach toll, aber teuer!“

„Ich habe mein Auslandssemester in Malta gemacht. Es war wirklich toll, war aber auch ein bisschen teuer, also wenn man sich dafür entscheidet, sollte man unbedingt mehr Geld mitnehmen. Die Insel ist wunderschön und ermöglicht dir, neue Kulturen kennenzulernen, ich würde es wieder machen!“ -MET4

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3. „Istanbul ist schön, die Uni aber in keinem Bereich herausragend“

„Ich habe mein ERASMUS-Semester in Istanbul gemacht. Die Stadt hat mir sehr gefallen und ich habe bis heute Kontakt zu einigen Leuten. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Die Uni ist in keinem Bereich herausragend. Während meines Aufenthalts gab es zudem Auseinandersetzungen zwischen konservativem Establishment und den progressiven Studierenden - auf jeden Fall etwas, dass sich schlecht ignorieren ließ. Ich vermute, dass das seither (war vor 5-6 Jahren) immer noch so ist.“ -zumuede

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4. „Es hat mir klargemacht, was ich wirklich machen will“

„Das Masterprojekt, das ich in meinem ERASMUS-Jahr in Grenoble gemacht habe, hat mir klargemacht, dass ich eigentlich eher Astronomie studieren sollte. Danach hab ich meine Pläne geändert, es war eine gute Entscheidung“ -holytriplem

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5. „Mein Abschluss verzögerte sich dadurch“

„Das Erasmus-Semester hatte kaum Vorteile für mich hatte. Mein Abschluss verzögerte sich um sechs Monate, da die Dinge, die ich an der Uni in den Niederlanden lernte, bei der Rückkehr nicht angerechnet wurden, da sollte man sich zuvor auf jeden Fall erkundigen.“ -Ereine

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6. „Leider stand der Alkohol im Mittelpunkt“

„Der Leiter meiner Heimat-Universität drängte mich, eine Universität zu wählen, zu der sie gerade eine Beziehung aufgebaut hatten. Die Universität war mittelmäßig und das ERASMUS-Programm konzentrierte sich hauptsächlich auf das Alkohol trinken. Jetzt weiß ich zumindest, wie es ist, in einem anderen Land zu leben. Ich hatte das Glück, dass ich bei meiner Rückkehr in eine tolle Forschungsgruppe aufgenommen wurde, und somit ist am Ende alles gut ausgegangen.“ -Fiskerr

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7. „Der Prüfungsstress ist kaum zu bewältigen“

„Ich mache mein ERASMUS-Semester derzeit in Lyon und ehrlich gesagt ist diese ganze Sache ein riesiges Chaos. Der Prüfungsstress ist kaum zu bewältigen, ich habe Angst, die bei den vorgeschriebenen Prüfungen zu versagen und die Professoren sind meistens auch nicht hilfsbereit. Ich habe kaum Zeit, mal durch die Stadt zu flanieren.“ -Perelka_L

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8. „Ich habe mir die Erfahrung tätowieren lassen“

„Das ERASMUS-Studium hat meinen Horizont erweitert und mich erstmals aus meiner Komfort-Zone gedrängt. Das war so, als würde mir jemand einen Tritt in den Hintern verpassen, den ich unbedingt nötig hatte. Ich verbrachte sechs Monate in Polen und war richtig traurig, als ich wieder nach Hause musste. Deshalb hab ich mir als Erinnerung meine Erfahrung tätowieren lassen.“ -JudgmentRoyal6580

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9. „Die zweite Erasmus-Erfahrung ist nicht so intensiv“

„Im Moment bin ich bei meinem zweiten Erasmus-Aufenthalt und ich kann sagen, es ist nicht wie beim ersten Mal. Ich genieße es immer noch, aber das Gefühl, das ich beim ersten Erasmus-Studium hatte, war intensiver. Vielleicht liegt das daran, dass mein erstes ERASMUS-Semester auch gleichzeitig meine erste Auslandserfahrung war, ich weiß es nicht. Es macht immer noch Spaß“ -realtrooperr

Laut Reddit sind das die unattraktivsten Sprachen überhaupt.

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