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„Wo es Putin wehtut“: Sozialistische Jugend fordert Österreich auf, gegen Russland Druck zu machen

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Von: Emily Erhold

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Bildmontage: Demo gegen Russland und Paul Stich
Die Sozialistische Jugend fordert Österreich auf, Sanktionen gegen Russland zu setzen. © SEPA.Media/Imago/Sozialistische Jugend

Am 24. Februar hat Russland eine Invasion in der Ukraine begonnen. Die Betroffenheit in Europa ist groß. Die Sozialistische Jugend Österreich veranstaltete am Donnerstagabend eine Kundgebung und fordert auch Österreich zu Sanktionen auf.

Der Krieg in der Ukraine sorgte in Österreich für zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Bereits am Vormittag haben sich zahlreiche Menschen vor dem Außenministerium am Wiener Minoritenplatz zu einer tränenreichen Demonstration zusammengefunden. Sie forderten auf, Russland zu stoppen. Auch am Abend gab es eine Kundgebung vom ukrainischen Verein „Unlimited Democracy - Verein zur Förderung der Demokratisierung“ und der Sozialistischen Jugend vor der russischen Botschaft in Wien. „Tausende junge Menschen drohen zum Kanonenfutter von Mächtigen zu werden“, erklärt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend gegenüber BuzzFeed Austria.

„Die Invasion muss gestoppt werden“: Sozialistische Jugend will ein Zeichen setzen

Seit den frühen Morgenstunden des 24. Februars greift Russland Ziele in der Ukraine an. Ukrainische Medien berichten bereits von getöteten Zivilist:innen. Die Sozialistische Jugend Österreich will mit der Kundgebung vor der russischen Botschaft ein Zeichen setzen und verurteilt die russische Invasion. „Wir sind grundsätzlich dagegen, dass junge Menschen das ausfressen müssen, was am machtpolitischen Pokertisch entschieden wird. Tausende Zivilist:innen fürchten um ihre Heimat“, erklärt Stich. Aus diesem Grund wollten man hier ein klares Statement zu setzen. „Die Invasion muss gestoppt werden“, so der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend gegenüber BuzzFeed Austria.

Von der österreichischen Regierung fordert die Jugendorganisation, alle diplomatischen Hebel in Bewegung zu setzen, um den Konflikt beizulegen. Auch Sanktionen seien gefordert, erklärt Paul Stich gegenüber BuzzFeed Austria: „Österreich muss ohne Rücksicht auf den österreichischen Bankensektor dort sanktionieren, wo es Putin wehtut, in dem man beispielsweise das Vermögen von Putin-treuen Oligarchen einfriert und ähnliche Schritte wie diese setzt“. Österreich müsse hier Druck machen.

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