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Der Wiener FoodTrailer zeigt den Weg zu guter Ernährung

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Von: Christian Kisler

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Montage: ein Mädchen beißt in ein Brot, der FoodTrailer vor einer Schule mit Schulkindern
Der FoodTrailer macht unter anderm vor Schulen Halt. © Josu Acosta/Westend61/APA-PictureDesk/Bubu Dujmic/PID/BuzzFeed Austria

Die richtige, die gute Ernährung, was ist das eigentlich? Der FoodTrailer fährt zu Schulen, wo diese Fragen mit köstlichen Beispielen beantwortet werden.

Das Klima. Die Umwelt. Das Tierwohl. Die eigene Gesundheit. All das will berücksichtigt werden, wenn wir uns gut, wenn wir uns richtig ernähren wollen. Und dann soll das Ergebnis unserer Kochkünste selbstverständlich auch noch gut schmecken. Gar nicht so einfach, das alles unter einen Hut zu bringen. Und klar, hin und wieder willst du dich auch gehen lassen und dich mit bestem Junkfood vollstopfen. Wobei, auch da gibt es Grenzen, beim Pizzabelag zum Beispiel. Du kannst auf den italienischen Klassiker nicht einfach alles drauf pappen, was dir in den Sinn kommt. Aber ich schweife ab.

Der FoodTrailer ist das Herz des neuen Ernährungsschwerpunktes

Mit dem Bewusstsein für gute, wenn möglich gesunde, klima-, natur- und tierfreundliche Ernährung wird niemand geboren. Wenn man bedenkt, was Babys und Kleinkinder sich alles in den Mund stopfen wollen ... Was du jedenfalls als kleines Kind vorgesetzt bekommst, ob du in der Küche mithelfen und -kochen darfst, das beeinflusst dich ein Leben lang. Und sich von alten, mitunter ungünstigen Essgewohnheiten zu verabschieden, ist dann oft schwierig und langwierig. Umso besser, wenn es Aktionen und Bildungsschwerpunkte gibt wie eben jenen der Stadt Wien, der im Rahmen ihres Programms „Wien isst G.U.T.“ angeboten wird.

Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist dabei der funkelnagelneue FoodTrailer der Stadt Wien. Er ist ab sofort, also rechtzeitig noch vor Semesterende, im Einsatz und macht unter anderem vor Schulen Station. FoodTrailer, was soll das denn sein? Im Endeffekt ist er das, was sein Name verspricht, ein komplett ausgestatteter Anhänger, der für Workshops an Schulen, aber auch etwa in Kooperation mit der Wiener Tafel unterwegs sein wird. Er beherbergt alles, was das Köchinnen- und Kochherz begehrt, alles, was zum gemeinsames Kochen anregt. Als da wären: ein Kombidämpfer, zwei Induktionskochherde, Arbeitstische, ein Screen für Präsentationen.

Wo kommt die Mango her? Im FoodTrailer erfährst du‘s

Und ein „danachda“-Board. Ich sehe schon wieder die Fragezeichen über deinem Kopf. Bei „danachda“ handelt es sich um eine Initiative, die auf besagtem Board die Herkunft von Lebensmitteln und die Auswirkungen auf das Klima spielerisch vermitteln soll. Im und um den FoodTrailer wird „danachda“ auch Workshops abhalten, bei denen gemeinsam gekocht, Wissenswertes zur Klimakrise vermittelt sowie ein Obst- und Gemüse-Quiz veranstaltet wird. Dann wird auch zum Beispiel die Frage „Wo kommt die Mango her?“ beantwortet. Auf dem Dach des FoodTrailers wurde übrigens auch eine Photovoltaik-Anlage angebracht, die einen energieautarken, nachhaltigen Betrieb für mehrere Stunden ermöglicht.

Der FoodTrailer bleibt aber nicht nur vor Schulen stehen, er wird auch beim WeltTellerFeld neben der kleinen Stadtfarm in Wien-Donaustadt Halt machen. Das WeltTellerFeld ist ein 3.500 Quadratmeter großer interaktiver Lernort, an dem gezeigt wird, wie groß die Fläche sein muss und welche landwirtschaftlichen Kulturen nötig sind, um unseren jährlichen Lebensmittelkonsum zu decken.

Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel?

Durch die Aufteilung dieses Feldes soll deutlich gemacht werden, woher unsere Lebensmittel kommen, nämlich zu 65 Prozent aus dem Ausland und nur zu 35 Prozent aus dem Inland. Außerdem, wofür wie viel Platz benötigt wird, etwa zur Tierfütterung 54 Prozent, zum direkten Verzehr weniger, nämlich 46 Prozent der Fläche. Dann werden die jeweiligen Kategorien noch in einzelne Anbaugruppen unterteilt, und zwar Weizen, Mais, Gemüse und vieles mehr. Wer hätte gedacht, dass Essen so lehrreich sein kann?

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