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Fridays For Future: Jugend fordert radikale Umweltschutzpolitik

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Von: Emily Erhold

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Fridays For Future Demonstrantinnen mit Banner
Fridays For Future-Demonstrantinnen bei einer Demo in Wien. © Isabelle Ouvrard/Imago

2018 streikt Greta Thunberg allein gegen das Klima. Kurz darauf mobilisieren sich Schüler:innen und Studierende auf der ganzen Welt. Fridays For Future ist geboren.

Die Demonstrierenden gehen jeden Freitag auf die Straße, um gegen die internationale Klimapolitik zu streiken. Auch in Österreich kämpft die Fridays For Future-Bewegung für das Klima. Mit Beginn der Corona-Pandemie musste die weltweite Bewegung ihren Protest zwischenzeitlich digital weiterführen.

Fridays For Future: Definition

„Fridays For Future“ (FFF) ist der Name einer Bewegung von Schüler:innen und Studierenden auf der ganzen Welt. Mit ihrem Protest wollen sie die Weltpolitik dazu bringen, mit härteren Maßnahmen gegen den Klimawandel vorzugehen. Die Proteste finden traditionell freitags während der Schulzeit statt.

FFF: Eine Bewegung von Schweden in die weite Welt

Es ist 2018. Die schwedische Schülerin Greta Thunberg geht seit Kurzem jeden Freitag mit Protest-Schild in der Hand auf die Straße, um die Lücken im Umgang mit dem Klimawandel hinzuweisen. Mit ihrer Aktion löst sie eine weltweite Jugendbewegung aus. In den USA, in Deutschland, aber auch in Österreich ist die Fridays For Future-Bewegung seit Ende 2018 aktiv. Mit der Ausbreitung des Coronavirus und dem Anfang der Pandemie rücken die Anliegen der Klimaaktivist:innen aber medial zunehmend in den Hintergrund. Doch die Bewegung verfolgt weiterhin ihr Ziel.

In Österreich etwa kämpfte die Bewegung erfolgreich gegen den Bau der Lobau-Autobahn, die als Verbindungsstraße die Südosttangente mit der A1-Spange Seestadt Aspern bei der Anschlussstelle Seestadt West verbinden hätte sollen. Weil die Straße durch den Nationalpark Donau-Auen führen sollte, wurde der Bau von Umwelt- und Klimaaktivist:innen immer kritisiert.

Die Forderungen von Fridays For Future Austria

„Wir fordern eine radikale Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens und globale Klimagerechtigkeit!“, schreibt Fridays For Future Austria auf ihrer Website. FFF hat in Österreich folgende Forderungen definiert, um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen:

Fridays For Future Austria: 7 Grundsätze der Bewegung

Fridays For Future Austria hat auf ihrer Website 7 Grundsätze definiert:

FFF: Aktionskonsens

Der Aktionskonsens von Fridays For Future Austria ist auf der Website der Bewegung folgendermaßen definiert:

Unterstützungsorganisationen nach dem „Fridays For Future“-Vorbild

Nach dem Vorbild von Fridays For Future haben sich mittlerweile zahlreiche Gruppierungen und Unterstützungsorganisationen gebildet. So gibt es unter anderem auch folgende Organisationen:

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