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„Wir werden das jetzt öfter machen“: Klimaaktivist:innen kleben sich an Wiener Ringstraße fest

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Von: Sophie Marie Unger

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Die Klimaproteste der „Letzten Generation“ mit festgeklebten Händen an der Ringstraßen
Sieben Personen klebten sich an der Ringstraße fest. © Instagram/Letzte Generation

Kleben für‘s Klima: Das scheint das Motto zahlreicher Klimaaktivist:innen weltweit zu sein. Jetzt nahmen sich Demonstrierende die Ringstraße vor.

Erst vor Kurzem legte eine Klimaprotest-Gruppe die Pariser Stadtautobahn lahm, indem sie sich ihre Hände am Beton festklebten. Auf Videos ist zu sehen und zu hören, wie eine Sonderkommission der Pariser Polizei die festgeklebten Hände der Demonstrierenden kurzerhand selbst abriss. Auch in Wien kommt es zu ähnlichen Vorfällen.

Klebe-Demo auf Ringstraße

Die Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ blockierten am Dienstag (16. August) die Wiener Ringstraße nahe der Station Schottentor. Einige Demonstrierende klebten dafür ihre Hände am Asphalt fest. Man wolle auf die Teuerung, die Rekorddürre und einer weitere beginnende Hitzewelle aufmerksam machen und fordere die Regierung auf, endlich mit sinnvollen Sparmaßnahmen entgegenzusteuern, hieß es vonseiten der Klimabewegung.

Tempo 100 auf Autobahnen

Laut Aktivist:innen müsste allen voran ein niedrigeres Tempolimit auf Autobahnen eingeführt werden. „Tempo 100 auf der Autobahn kostet überhaupt nichts und spart sofort hunderttausende Liter Sprit“, hieß es in einer Aussendung der „Letzten Generation Österreich“. Auch Marie schloss sich bereits den Protesten der Bewegung an und kündigte bereits weitere Aktionen an. „Wir werden das jetzt öfter machen, damit sich endlich etwas ändert“, sagte sie gegenüber BuzzFeed Austria. Diesmal klebten laut Polizei insgesamt sieben Personen am Beton fest. Die Demo konnte friedlich aufgelöst werden.

Im Juni erste Klebe-Aktion

Bereits im Juni kam es am Ring zu einer ersten Klebe-Aktion. Damals waren zwei Aktivisten beteiligt, die aber einen massiven Stau auslösten. Die Wiener Polizei war mit mehreren Einsatzkräften, darunter auch der WEGA im Einsatz – auch ein Rettungsteam der Berufsrettung war vor Ort. Auch bei den Lobau-Protesten verschärften Polizei und Stadt Wien zuletzt die Gangart gegenüber Klimaaktivist:innen

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