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Landpartie mit dem Leihfahrrad: Wien und NÖ machen jetzt gemeinsame Sache

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Von: Christian Kisler

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Montage: Leihfahrräder von WienMobil, ein Schild von nextbike
WienMobil und nextbike Niederösterreich sorgen dafür, dass du deine Landpartie oder deinen Citytrip auch mit dem Leihrad bewältigen kannst. © Karl Schöndorfer/Paul Zinken/dpa/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Leihfahrräder sind eine feine Sache. Allerdings stehen etwa alle an, die die Wiener Stadtgrenze erreichen. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Seit bald vier Monaten sind die Wiener Leihräder unter neuem Namen unterwegs. Was fast 20 Jahre lang unter dem Namen Citybike das Straßenbild der österreichischen Bundeshauptstadt geprägt hat, heißt seit 1. April WienMobil und wird nun von den Wiener Linien betrieben. Die Fahrradflotte wurde nicht nur umgetauft, sie wurde auch auf den neuesten Stand gebracht und ist nicht mehr gratis. Immerhin halten sich die Kosten in Grenzen, sehr sogar: Für eine halbe Stunde zahlst du 60 Cent, für Vielfahrer:innen lohnt sich wahrscheinlich das Jahresabo um 49 Euro. Ein fairer Deal.

Landpartien und Städtetrips sind nun auch mit dem Leihfahrrad möglich

Gerade Letztere, also all jene, die zwar gerne und viel auf dem Drahtesel unterwegs sind, sich aber aus welchen Gründen auch immer kein eigenes Fahrrad leisten können oder wollen und ein Jahresabo abgeschlossen haben, sind für längere Ausritte zu haben. Gerade jetzt bieten sich auch die eine oder andere Landpartie oder ein Städtetrip an. Allerdings stößt du da bald an deine Grenzen, vielmehr an die Wiener Stadtgrenzen. Ende Gelände oder so. Bis jetzt.

Neuerdings kannst du von auch mit dem Leihrad von Wien nach Niederösterreich übersetzen oder auch gerne umgekehrt. Verantwortlich dafür ist eine Kooperation von WienMobil mit nextbike Niederösterreich. Dort kannst du entweder auf ein anderes Rad umsteigen oder je nach Nutzung einfach weiterfahren. An insgesamt fünf Standorten wurden sogenannte „Zwillingsstationen“ errichtet. Dort können sowohl Räder von WienMobil als auch von nextbike Niederösterreich ausgeliehen und zurückgegeben werden können.

Bei „Zwillingstationen“ kannst du Leihfahrräder von beiden Anbietern ausleihen oder zurückgeben

Im Norden und Nordosten Wiens gibt es bereits zwei solcher Stationen, nämlich in Strebersdorf und in Stammersorf. Drei weitere sind gerade erst eröffnet worden, zwei davon im Süden, in Liesing und bei der Perfektastraße, außerdem im Westen in Hütteldorf. Sind die Beinchen nach einem längeren Radelausflug dann besonders müde, kann die Heimreise hier auch mit U-Bahn oder S-Bahn angetreten werden.

Wie funktioniert das nun im Detail? Hast du bereits einen nextbike-Account, kannst du sowohl das System in Niederösterreich als auch jenes in Wien nutzen. Dabei gelten die Tarife des jeweiligen Anbieters, inklusive allfälliger Vergünstigungen. Der Clou ist jetzt, dass du auch mit einem WienMobil Rad über die Stadtgrenze hinaus nach Niederösterreich oder mit einem nextbike in die Wiener City radeln kannst. Aber Vorsicht, eines ist dabei wichtig und muss unbedingt berücksichtigt werden: Die Räder müssen wieder an einer Station im jeweiligen Bundesland zurückgegeben werden, also ein WienMobil-Bike in der Bundeshauptstadt und ein nextbike in Niederösterreich.

So kommst du sicher von deiner Landpartie oder deinem Stadtausflug nach Hause

Nicht zuletzt deshalb gibt es die Umsteigemöglichkeiten an den „Zwillingsstationen“, damit du auch sicher von deiner Landpartie oder deinem Stadtausflug wieder nach Hause kommst. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Ein Beispiel: Etwa das nextbike-Niederösterreich bei der jewiligen Station abstellen und dann ein WienMobil Rad ausleihen, weiterfahren und an einer dafür vorgesehenen Stationen in ganz Wien zurückgeben. Oder eben umgekehrt. In Wahrheit ist alles ganz einfach.

Und mit der neuen Radoffensive wird das Ganze noch um einiges lustiger.

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