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21 überraschende alternative Serienenden, die alles verändert hätten

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Links: Miley Cyrus als Hannah Montana in der Disney-Serie „Hannah Montana“. Text: „alles nur ein Traum“. Rechts: Die drei Hauptdarsteller:innen von „The Vampire Diaries“, die nebeneinander stehen. Ian Sommerhalder als Damon Salvatore, Nina Dobrev als Elena Gilbert und Paul Wesley als Stefan Salvatore.
Stell dir vor, wie komisch es gewesen wäre, wenn Miley sich in der Serie ihr Doppelleben als Hannah Montana nur ausgedacht hätte. © IMAGO / Everett Collection/CW Network / Courtesy Everett Collection

Ich kann nicht glauben, dass Eric eigentlich Gossip Girl sein sollte.

Manche Fernsehsendungen haben ein absolut perfektes Ende – alle Fragen sind beantwortet, du bist damit zufrieden, wie sich die Figuren entwickelt haben und die Geschichte wird mit einem schönen kleinen Bogen abgeschlossen.

Andere Enden ... lassen ein wenig zu wünschen übrig. Manchmal möchtest du förmlich um ein alternatives Ende betteln, weil du dir denkst: „Das können die doch jetzt nicht so stehen lassen, oder?!“

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Nun, es hat sich herausgestellt, dass eine Menge Fernsehsendungen fast völlig anders geendet hätten – einige besser, andere schlechter. Hier sind 21 der überraschendsten alternativen Enden, die ich gefunden habe:

🚨 Achtung: Spoileralarm, auch zu dem Finale von „Killing Eve“ 🚨

1. Squid Game endet damit, dass Gi-hun nach einem Gespräch mit den Machern des Spiels abrupt umdreht und aus dem Flughafen-Terminal geht. Fast wäre er aber am Ende in das Flugzeug gestiegen und abgeflogen.

Gi-Hun, der Hauptcharakter der Serie „Squid Game“, in der letzten Szene der Serie, als er nicht in das Flugzeug steigt und umkehrt.
Welches Ende findest du besser? © Netflix

Der Schöpfer und Regisseur Hwang Dong-hyuk sagte in einem Interview mit Entertainment Weekly, dass sie zwischen den beiden Enden mit sich „gerungen“ haben: „Wir haben uns ständig gefragt: ‚Ist es das Richtige, dass Gi-hun die Entscheidung trifft zu gehen, um seine Familie zu sehen und um sein eigenes Glück zu verfolgen? Ist das der richtige Weg für uns, die Frage oder die Botschaft, die wir mit der Serie vermitteln wollten, wirklich zu stellen?“

Greg Chun, Lee Jung-jae und Stephen Fu in „Squid Game“
Ich finde die Entscheidung richtig. © Netflix / IMAGO

„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Frage, die wir stellen wollten, nicht beantwortet werden kann, wenn er mit dem Flugzeug abreist“, erklärt Hwang. „Die Frage, die wir beantworten wollen – warum ist die Welt so geworden, wie sie jetzt ist? – kann nur beantwortet oder gestellt werden, wenn Gi-hun zurückkehrt und auf die Kamera zugeht. So sind wir also zu diesem Ende im Finale gekommen.“

2. Pretty Little Liars hat ursprünglich viel düsterer geendet. Eigentlich sollte Spencers böser Zwilling Alex mit ihren Verbrechen davonkommen und Toby wäre der Einzige gewesen, der ihr gegenüber misstrauisch gewesen wäre.

„Pretty Little Liars“: Troian Bellisario als Spencer und deren Zwilling.
Stellt euch das mal vor. © Freeform

Troian Bellisario (die Spencer gespielt hat) erklärte in einem Interview mit Entertainment Tonight: „Ich glaube, das hätte die Dinge letztendlich zu sehr in der Schwebe gelassen und wir hätten uns Sorgen um Spencer gemacht. Es hat also wirklich Spaß gemacht, denn so hat Spencer ihr Happy End bekommen, und alle Mädchen haben ein Happy End bekommen, und Alex konnte bei ihrer Familie sein – was toll ist, wenn auch in einer etwas verzwickten Situation.“

Wir haben auch noch ein paar weitere Fakten zu „Pretty Little Liars“ zusammengestellt, welche die Serie in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

3. Die Autor:innen von „Killing Eve“ jonglierten mit mehreren alternativen Enden für die Serie. Im umstrittenen Finale teilen Villanelle und Eve endlich einen lang ersehnten intimen Moment ... bis Villanelle wenige Minuten später erschossen wird.

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Aber das Schicksal von Villanelle war nicht immer in Stein gemeißelt. Showrunnerin Laura Neal erklärte in einem Interview mit Collider: „Wir haben viele verschiedene Versionen des Endes diskutiert. Wir haben darüber gesprochen, dass sie beide leben. Wir haben darüber gesprochen, dass sie beide sterben. Wir haben über eine Version gesprochen, in der Villanelle lebt und Eve stirbt, und wir haben über all diese Versionen sehr ernsthaft diskutiert. ... Es gab eine Version, die geschrieben wurde, in der Villanelle Eva rettet, und sich für Eva opfert. Das war eine Version, die eine Zeit lang im Drehbuchstadium existierte, und dann haben wir davon Abstand genommen, weil sie Villanelles natürlichem Eigeninteresse nicht ganz gerecht wurde.“

„Killing Eve“: Villanelle, gespielt von Jodie Comer und Eve, gespielt von Sandra Oh küssen sich.
Ich bin mit dem Ende ehrlich gesagt sehr unzufrieden. © BBC America

4. Dan sollte nicht von Anfang an „Gossip Girl“ sein. Ursprünglich hatten die Autor:innen geplant, dass Eric es sein sollte. Aber als die Fans und die Medien dem auf die Spur kamen, planten sie um.

„Gossip Girl“: Eric van der Woodsen, gespielt von Connor Paolo, mit blonden Haaren.
Eric hätte auch mehr Sinn ergeben, finde ich. © The CW

Der Produzent und Autor Joshua Safran verriet beim Vulture Festival 2019, dass er eigentlich Nate als Gossip Girl haben wollte. Warum wir am Ende Dan als Gossip Girl bekommen haben? Da kann man nur raten. „Ich scherze gerne, dass Dan Gossip Girl war, weil ich die Serie zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen hatte", sagt Joshua. "Dan war nicht das Gossip Girl, das ich mir vorgestellt hatte, also müsst ihr ehrlich gesagt jemand anderen fragen."

5. Die Macher:innen von Matrjoschka wollten ursprünglich ein anderes Ende für Staffel 1. Netflix bat sie, es zu ändern, weil sie der Meinung waren, dass es einer anderen Serie, die sich zu dieser Zeit in der Produktion befand, „Maniac“, zu ähnlich war.

„Matrjoschka“ und „Maniac“ sind zwei von Netflix produzierte Serien.
Beides sehr empfehlenswerte Serien. © Netflix / Everett Collection

„Ich glaube, was wir überlegt hatten, war etwas Ähnliches wie ein Plot-Twist in ‚Maniac‘“, erklärt Mitschöpferin Leslye Headland in einem Interview mit IndieWire. „Sie meinten: ‚Wir sind sehr traurig, euch das sagen zu müssen, denn natürlich kennt das Ende niemand außer den Leuten, die an ‚Maniac‘ arbeiten, die zufällig wir sind – es fühlt sich an, als wäre es ein bisschen zu ähnlich.‘ Das war ein harter Tag.“

„Matrjoschka“: Natasha Lyonne, als Nadja Vulvokov und Greta Lee als Maxine.
Ich bin mit dem Ende zufrieden. © Netflix / Everett Collection

Letztendlich war Leslye mit dem Ende von Staffel 1 zufrieden. „Wir haben wirklich hart daran gearbeitet, aber das Erstaunliche ist, dass das Ende, das wir gefunden haben, meiner Meinung nach eine Milliarde Mal besser war, als das Ende, das wir uns vorher ausgedacht hatten“, sagt sie. „Es war viel schwieriger und herausfordernder, und es war eher eine Zitterpartie, in dem Sinne, dass es ein Risiko war, wenn es nicht richtig klappt.“

6. Die Macher:innen von „How I Met Your Mother“ haben ein alternatives, glücklicheres Ende gedreht, bei dem Tracy (die Mutter) nicht stirbt.

„How I met your mother“: Ted Mosby, gespielt von Josh Radnor und Tracy McConnell, gespielt von Christin Milioti stehen am Bahngleis unter einem gelben Regenschirm und blicken sich in die Augen.
Dieses Ende kann ich bis heute nicht akzeptieren. © CBS/Courtesy Everett Collection

Das hätte bedeutet, dass sie und Ted am Ende zusammenbleiben, anstatt dass er sich wieder Robin zuwendet. Wie sich herausstellt, waren die Autor:innen zwischen den beiden möglichen Enden hin- und hergerissen.

Hier ist das alternative (aka richtige) Ende. Gern geschehen!

7. Es gibt ein alternatives Hannah-Montana-Ende, in dem angedeutet wird, dass alles „nur ein Traum“ war.

„Hannah Montana“: Eine junge Miley Cyrus, die mit einer Puppe spielt.
So ein Ende lässt einen immer absolut fertig zurück. © Disney

Ursprünglich endet die Serie mit einer jungen Miley, die in ihrem Schlafzimmer spielt und sich offenbar die ganze Serie ausmalt.

Sieh dir die Szene selbst an:

8. Im umstrittenen Finale von „Seinfeld“ geht die Bande ins Gefängnis, nachdem sie für schuldig befunden wurde, gegen das „Gute-Samariter-Gesetz“ verstoßen zu haben.

„Seinfeld“: Eine Collage des Hauptcasts, als sie am Ende der Serie ins Gefängnis müssen.
Essen nicht mehr selbst kochen klingt aber gut. © NBC

Genauer gesagt, weil sie sich entschieden haben, über einen Mann zu lachen und sich über ihn lustig zu machen, dem mit vorgehaltener Waffe das Auto entwendet wurde, anstatt ihm zu helfen oder das Verbrechen den Behörden zu melden.

Es gibt jedoch ein alternatives Ende – das auf der DVD zu sehen ist – in dem sie für nicht schuldig befunden werden. Andere Ideen waren, dass die Gruppe in einem Café sitzt und sich nichts zu sagen hat, bis Jerry sagt: „Das war‘s“, und dann alle getrennte Wege gehen, oder dass es einfach gar kein Finale gibt.

„Seinfeld“: Der Hauptcast bei ihrer Gerichtsverhandlung am Ende der Serie.
Alle Ideen sind irgendwie schlecht. © Castle Rock Entertainment/Courtesy Everett Collection

9. „Everwood“ hatte zwei mögliche Enden. In der Version, welche die Zuschauer:innen sahen, treffen sich Ephram und Amy auf dem Riesenrad wieder. In der anderen Version ist Ephram auf dem Weg zum Riesenrad, als er einen Anruf von seiner Ex, Madison, erhält.

„Everwood“: Eine Collage in der Amy und Ephram sich küssen und Madison alleine sitzt.
Das originale Finale ist besser. © The WB

„Amy hätte beim Riesenrad echt dumm aus der Wäsche geguckt“, erzählt die Produzentin Rina Mimoun 2017 bei einem Panel der Television Critics Association.

Hier ist das Ende, das ausgestrahlt wurde, falls du es noch einmal sehen willst:

10. Greek endete damit, dass Casey und Cappie sich von ihren Freund:innen verabschiedeten und für das Jurastudium nach Washington fuhren.

Showrunner Sean Smith verriet jedoch in einem Interview mit Entertainment Weekly, dass sie auch ein anderes Ende gedreht haben: eine Vorausblende.

„Greek“: Der Hauptcast zu sehen als Coverbild.
Eine Vorausblende wäre auch cool gewesen – zu sehen wo alle ein paar Jahre später stehen. © ABC Family/Courtesy Everett Collection

„Die Vorausblende war Rustys, Rebeccas, Dales und Calvins Abschlussfeier“, erklärt Sean. „Am Ende zeigen wir außerdem, dass es auch Cappies Abschluss war. Es waren unsere Studierenden – die dann Absolvent:innen waren – zwei Jahre nachdem wir zur Spring Break aufgehört haben. Casey ist darin zurückgekommen, um Rustys Abschluss zu feiern und dann mit Cappie wiedervereint zu werden. Am Ende gehen sie auf einen Drink zu Dobbler‘s, um zu zeigen, dass das ein Wendepunkt für sie war. Und Ashleigh war aus New York zurück und Evan ist verheiratet.“

11. In „Friends“ wäre Rachel im Finale fast nicht aus dem Flugzeug gestiegen, um bei Ross zu bleiben.

„Friends“: Eine Bildercollage des Serienendes, als Ross Geller am Anrufbeantworter mitfiebert, ob Rachel Green es schafft, das Flugzeug noch rechtzeitig zu verlassen, und sie dann hinter ihm steht.
Nein, das Ende war so perfekt. © NBC

Produzent David Crane erklärte in einem Interview mit Entertainment Weekly: „Wir haben darüber gesprochen, über Ross und Rachel, dass es da eine Situation geben würde, in der sie nicht zusammen wären, aber wir andeuten würden, dass sie es in Zukunft sein könnten. Aber wir dachten: ‚Nein, wenn wir es machen, dann machen wir es richtig.‘“

Wenn du anderer Meinung bist, gucke dir gerne diesen Post über Seriencharaktere an, die ihr Happy End nicht verdienen.

„Friends“: David Schwimmer als Ross Geller und Jennifer Aniston als Rachel Green umarmen sich innig.
Am Ende waren sie nicht mehr in einer Beziehungspause. © NBCUniversal via Getty Images

12. Das ursprüngliche Ende von Lost sah einen großen Vulkan vor. Ursprünglich wollten die Macher:innen die Serie damit abschließen, dass Jack und Smokey auf der Spitze eines Vulkans, dem Mount Doom, um das Schicksal der Insel kämpfen.

„Lost“: Matthew Fox als Jack Shepheard.
Mount Doom ist ein passender Name. © ABC/Courtesy Everett Collection

„Der Vulkan war für die Dauer der Serie inaktiv, aber als wir uns auf das Endspiel zubewegten, wurde die Insel instabil und der Vulkan sollte ausbrechen“, sagt Co-Schöpfer Damon Lindelof in einem Interview mit Entertainment Weekly. „Es sollte viele seismische Aktivitäten geben, und am Ende sollte es diesen großen Kampf zwischen den Mächten des Guten und den Mächten des Bösen geben, zwischen Jack und dem Man in Black, inmitten des Vulkans. Überall sprudelt Magma!“

Der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma spuckt Lava und Aschewolken.
Klingt nach einem epischen Ende. © IMAGO/Future Image

13. Die schockierende Wendung in der letzten Minute von „Cruel Summer“ – in der wir sehen, wie Jeanette Kate im Keller um Hilfe rufen hört, dann lächelt und sich abwendet – wäre beinahe nicht passiert.

„Es gab Versionen des Endes, bei denen es eher ein Missverständnis war, eine Art Beinahe-Unfall. Oder Kate denkt, dass eine Sache passiert ist und Jeanette sieht etwas anderes“, erklärt die Showrunnerin Tia Napolitano in einem Interview mit TheWrap. „Aber es fühlte sich an wie eine Menge Aufregung um nichts, wenn das das Ende gewesen wäre. Das [richtige Ende] fühlte sich viel befriedigender an als ein reines Missverständnis.“

„Cruel Summer“: Olivia Holt als Kate und Chiara Aurelia als Jeanette.
Das sehe ich genauso. © Bill Matlock/Courtesy Everett Collection

14. Der Produzent und Showrunner von Dexter, Clyde Phillips, der die Serie nach der vierten Staffel verließ, sagte, er hätte ein anderes Ende für die Serie vorgeschlagen.

„Dexter“: Michael C. Hall spielt Dexter Morgan, einen Blutanalysten der Polizei, der nebenbei ein Serienmörder ist.
Wer hat Dexter bis zum Ende angesehen? © SHOWTIME

Clyde erklärt seine Idee in einem Interview mit E! News: „In der allerletzten Szene der Serie wacht Dexter auf. Und alle werden denken: ‚Oh, das war ein Traum.‘ Und dann schwenkt die Kamera zurück und zurück und zurück und dann merken wir: ‚Nein, es ist kein Traum.‘

Dexter öffnet seine Augen und er liegt auf dem Hinrichtungstisch im Gefängnis von Florida. Sie fangen gerade an, ihm das Gift zu verabreichen, und er blickt durch das Fenster auf die Beobachtungsgalerie hinaus. Auf der Galerie sind alle Menschen, die Dexter getötet hat – einschließlich des Trinity-Killers und des Ice-Truck-Killers (sein Bruder Rudy), LaGuerta, für dessen Tötung er verantwortlich war, Doakes, für den er wohl verantwortlich ist, Rita, für die er wohl verantwortlich ist, Lila. All die großen Tode und auch die wöchentlichen Morde in den Episoden. Sie sind alle da.“

„Das ist, was ich mir für das Ende von Dexter vorgestellt habe“, fährt Clyde fort. „Alles, was wir in den letzten acht Staffeln gesehen haben, geschah in den wenigen Sekunden zwischen dem Beginn von Dexters Hinrichtung und dem Zeitpunkt, an dem sie die Hinrichtung beenden und er stirbt. Sein Leben läuft buchstäblich vor seinen Augen ab, als er im Begriff ist zu sterben. Ich denke, das wäre ein großartiger, epischer, sehr befriedigender Abschluss gewesen.“

15. „Spuk in Hill House“ hat ein ziemlich glückliches Ende: Es stellt sich heraus, dass Stevens Frau schwanger ist, und alle haben mehr oder weniger ihren Frieden gefunden. Allerdings wäre die Serie fast in eine viel düsterere Richtung gegangen.

„Spuk in Hill House“: Der Hauptcast steht um einen Tisch, auf dem Kuchen steht, herum.
Ein düsteres Ende hätten auch einen gewissen Charme. © Netflix

Showrunner Mike Flanagan sagte in einem Interview mit Thrillist: „Wir haben sehr, sehr lange darüber gesprochen, das Fenster des Roten Zimmers, dieses seltsame vertikale Fenster, in den Hintergrund dieser Aufnahme zu setzen. Und ich habe mich letztendlich dagegen entschieden. Es war zu grausam. Aber es wurde viel darüber geredet, dass dieser Frieden nicht echt sein könnte. In der Version, für die wir uns schließlich entschieden haben, denke ich, dass er absolut real ist.“

„Spuk in Hill House“: In der Bildcollage ist auf jedem einzelnen Bild dasselbe vertikale Fenster zu sehen.
Dann hatte ich die richtige Theorie? © Netflix

Wenn du eine Theorie über das Fenster hattest, warst du auf der richtigen Spur, wenn es nach der ursprünglichen Vision der Schöpfer:innen geht. Aber sei versichert, dass die Figuren wirklich in Frieden leben!

16. Wir alle wissen, dass Pacey und Joey in der Serie Dawson‘s Creek füreinander bestimmt waren (stimmt‘s, Leute?). Aber es war nicht der Plan, dass sie zusammenkommen.

„Dawson‘s Creek“: Joshua Jackson als Pacey Witter und Katie Holmes als Joey Potter tanzen innig.
Sie sind das ultimative Endspiel. © Columbia TriStar Television/Courtesy Everett Collection

Von Anfang an hatten die Macher:innen geplant, dass Joey mit Dawson zusammenkommt. Etwa zur Hälfte der Serie änderten sie jedoch ihre Meinung und schwenkten um. Und so waren Joey und Pacey das Endspiel.

„Dawson‘s Creek“: Joshua Jackson als Pacey Witter und Katie Holmes als Joey Potter kommen am Ende zusammen, nicht Joey und Dawson Leery, gespielt von James van der Beek.
Damit bin ich einverstanden. © The WB

17. Liebe Schitt‘s Creek Fans, wenn ihr immer noch nicht über die Trennung von Ted und Alexis hinweg seid, habe ich ein paar Neuigkeiten für euch. Es hat sich herausgestellt, dass wir fast unser Happy End bekommen hätten.

„Schitt‘s Creek“: Eine Bildercollage von einem Gespräch zwischen Ted Mullens, gespielt von Dustin Milligan und Alexis Rose, gespielt von Annie Murphy.
Ich bin sauer. © CBC / Pop!

Annie Murphy (die Alexis spielte) verriet in einem Interview mit Entertainment Weekly, dass ihr gesagt wurde, die Serie würde mit einer Doppelhochzeit zwischen David und Patrick (die im Finale tatsächlich heiraten) und Alexis und Ted enden. Als sich die Dinge änderten und dies nicht geschah, war Annie so wütend, dass sie sogar damit drohte, die Serie zu verlassen.

„Schitt‘s Creek“: Ted Mullens, gespielt von Dustin Milligan und Alexis Rose, gespielt von Annie Murphy sitzen an einem Tisch.
Verständlich! © CBC / Pop!

Dustin Mulligan (der Ted spielte) sagt dazu: „Annie und ich haben uns, um ehrlich zu sein, ziemlich auf diese Doppelhochzeit gefreut. Es ist sehr selten, dass man nicht nur mit jemandem dreht, der oder die gut in dem ist, was er oder sie tut, sondern den oder die man dann auch wirklich mag. Ich mache das jetzt seit 13 oder 14 Jahren, und es ist sehr selten, dass das passiert. Normalerweise faken es alle, das ist die Chemie, aber bei Annie und mir war es echt.“

18. Der Schöpfer von Sex and the City, Darren Star, war Berichten zufolge mit dem Ende der Serie unzufrieden.

Hätte er das letzte Wort gehabt, hätte er Carrie und Big nicht zusammenkommen lassen*. „Ich denke, die Serie hat letztendlich verraten, worum es eigentlich ging, nämlich dass Frauen nicht ultimativ ihr Glück in der Ehe finden“, sagt er. „Nicht, dass sie es nicht könnten. Aber die Serie wich anfangs von den romantischen Komödien ab, die vor ihr erschienen waren. Das war es, was den Frauen so gefallen hatte.

„Sex and the City“: Ein Bildercollage von Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw und Chris Noth als John Big, in der sie sich küssen.
Naja, es war dann nicht mal für immer. © HBO

*Wenn du „And Just Like That …“ gesehen hast, weißt du natürlich, dass Big und Carrie am Ende doch nicht ihr gemeinsames Happy End bekommen.

19. The Vampire Diaries sollte ursprünglich damit enden, dass sowohl Stefan als auch Damon sterben, um Elena zu retten.

„Beide Brüder [würden] im Namen der Rettung ihres Mädchens sterben und sie dann wie Geister beobachten“, erklärt Co-Schöpferin Julie Plec in einem Interview mit Entertainment Weekly. „[Elena würde] in den Sonnenuntergang gehen, um ihr Leben zu leben und vielleicht Matt Donovan heiraten oder vielleicht Ärztin werden, aber diese Brüder würden Seite an Seite sein und ihr beim Leben zusehen.“

„The Vampire Diaries“: Das Coverbild mit den drei Hauptdarsteller:innen: Ian Sommerhalder, Nina Dobrev und Paul Wesley.
Kling fair. © CW Network/Courtesy Everett Collection

Die Dinge änderten sich jedoch, als Nina Dobrev (die Elena spielte) die Serie nach Staffel 6 verließ und die Dreiecksbeziehung damit beendet wurde. „Ich hatte das Gefühl, dass wir uns verpflichten mussten, Damon und Elena bis zum Ende zu sehen“, sagt Julie. „Wenn Nina nicht gegangen wäre, hätte ich auch gerne gesehen, ob Stefan und Elena wieder zueinander gefunden hätten. Ich weiß nicht, ob sie es geschafft hätten, aber wenn Nina nicht gegangen wäre, hätten wir versucht, das Dreiecksverhältnis vor dem Ende der Serie wiederherzustellen und ihr wirklich eine Wahl zu lassen.“

„The Vampire Diaries“: Eine Bildercollage mit den drei Hauptdarsteller:innen: Ian Sommerhalder, Nina Dobrev und Paul Wesley.
Wäre ein interessantes Ende geworden. © The CW/Everett Collection

„Aber ihr Ausstieg besiegelte den romantischen Vertrag zwischen Damon und Elena“, so Julie weiter. „In diesem Moment hörte die Serie für mich auf, sich um eine Dreiecksbeziehung zu drehen, und wurde zu einer Serie über die Macht dieser Brüder und ihre Liebe zueinander. Und deshalb konnte ich auf keinen Fall beide umbringen und keinem von ihnen ein Happy End gönnen. Das wäre einfach nie passiert.“

20. Das umstrittene Ende von „Gilmore Girls: A Year in the Life“ – in dem Rory Lorelai erzählt, dass sie schwanger ist, vermutlich mit Logans Baby – sollte eigentlich schon in Staffel 7 der ursprünglichen Gilmore Girls Serie passieren.

„Gilmore Girls“: Rory Gilmore, gespielt von Alexis Bledel, sagt ihrer Mutter Lorelei Gilmore, gespielt von Lauren Graham, dass sie schwanger ist.
Warum ist es nicht da schon passiert? © Netflix

Die Schöpferin Amy Sherman-Palladino – die Gilmore Girls nach der 6. Staffel verließ, dann aber für „A Year in the Life“ zurückkehrte – wusste immer, dass sie die Serie mit diesen vier letzten Worten beenden wollte. „Ursprünglich sollte es so aussehen, dass [Rory] 22 Jahre alt ist, gerade das College verlässt und sich auf den Weg macht, um irgendwo einen Master zu machen – in Oxford oder was auch immer diese klugen Leute machen“, erklärt sie in einem Interview mit Entertainment Weekly.

„Es ist interessant, denn wir haben diese [Episoden] um ihren eigenen Verdienst gebracht und dachten, wenn die letzten vier Wörter funktionieren, ist das toll. Wenn nicht, dann verwenden wir sie nicht. Und interessanterweise hat es sich als viel besser herausgestellt, dass sie [zu Beginn der Serie] im gleichen Alter wie Lorelai ist.“

21. Und schließlich gibt es noch ein alternatives Ende von Breaking Bad, in dem sich alles als Hirngespinst von Bryan Cranstons Figur Malcolm in the Middle herausstellt.

„Breaking Bad“: Walter White, gespielt von Bryan Cranston telefoniert an einem Auto stehend.
Puh ... © AMC / Courtesy Everett Collection

Ja, du hast das richtig gelesen. Ich lasse dich dann Mal mit dieser Szene allein:



Welche dieser Varianten hat dich am meisten überrascht? Hättest eines dieser alternativen Enden bevorzugt?

Dieser Post wurde übersetzt von einem Post von Kelly Martinez.

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